Wie eine gesunde Ernährung gegen Akne helfen kann

Gemüse-KistePickel und Mitesser sind zwar nicht schlimm, aber lästig – gerade in der Pubertät. Verhindern lassen Sie sich nicht, jedoch beeinflussen: Es mehren sich Hinweise darauf, dass die richtige Ernährung, aber auch die Lebensumstände, Akne-Symptome verringern können.




Ernährung ändern, Stress reduzieren

Das erste Date, ein wichtiges Vorstellungsgespräch oder der Abschlussball stehen an. Aber oh Schreck! Was ist das? Pickel und Mitesser machen sich im Gesicht breit und ziehen das ohnehin in jungen Jahren oft nicht sehr ausgeprägte Selbstwertgefühl in den Keller. Jugendliche trifft es oft in den unpassendsten Situationen, aber auch Erwachsene sind vor gelegentlichen Hautunreinheiten nicht gefeit. Teure Kosmetika versprechen mehr oder weniger Erfolg im Kampf gegen die lästigen Begleiter, jedoch können Sie ihnen auch von innen zu Leibe rücken. Dabei lohnt es sich, einen Blick auf die Prozesse und Stoffe zu werfen, die Akne entstehen lassen. Sie werden sehen: Durch die Ernährung lässt sich die Hautkrankheit beeinflussen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Milchprodukte und Kohlenhydrate. Ferner hilft es, Stress zu reduzieren und mit dem Rauchen aufzuhören beziehungsweise gar nicht erst anzufangen.

Milchprodukte und Glyx

Das Stichwort glykämischer Index (Glyx) findet sich vor allem im Diäten-Umfeld. Wer abnehmen möchte, setzt auf Lebensmittel mit einem niedrigen Glyx. Das Gleiche gilt für alle, die ihre Akne reduzieren möchten. Je höher der Glyx eines Lebensmittels, desto stärker und schneller steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr und desto schneller fällt er auch wieder. Der Genuss von Fastfood etwa führt so zu einer hohen glykämischen Belastung des Körpers, die Pickel sprießen lässt. Milcheiweiß hat einen ähnlichen Effekt. Es lässt den Blutspiegel des Hormons IGF-1 ebenso steigen wie es die pubertäre Entwicklung tut. Hierdurch wird Akne begünstigt. Ein weitgehender Verzicht auf Milchprodukte verspricht deshalb ebenso Besserung wie der Verzehr von Lebensmitteln mit niedrigem Glyx. Dazu gehören etwa Fisch, die meisten Obst- und Gemüsesorten, aber auch Vollkornbackwaren, Nüsse und Samen. Kohlenhydrate sollten also reduziert und ausgewählt in den Speiseplan eingebaut werden.

Mit gesunder Ernährung zu reinerer Haut

In verschiedenen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die Ernährung einen Einfluss auf die Hautkrankheit Akne hat. Weitere Infos z. B. zu Therapieformen stellt der Kosmetikspezialist Beiersdorf AG zur Verfügung. Um unliebsame Hautunreinheiten loszuwerden, kann es helfen den Verzehr von Milchprodukten und Lebensmitteln mit hohem Glyx zu reduzieren, auf Fastfood zu verzichten und stattdessen mehr Fisch und Vollkornprodukte zu verzehren. Ihre Haut wird es Ihnen danken!

Bildquelle: Marek Brandt (Fotolia)