Wenn es juckt und kribbelt – so fühlen Sie sich wieder wohl in Ihrer Haut

Juckende Haut ist für viele Neurodermitiker normal. Das muss nicht sein. Andauernder oder immer wiederkehrender Juckreiz kann die Betroffenen an den Rand der Verzweiflung treiben. Vor allem Menschen, die unter Neurodermitis leiden, haben häufig mit juckender und kribbelnder Haut zu tun. Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich das Jucken und Kribbeln weitgehend in den Griff bekommen. Lesen Sie im Folgenden mehr dazu.

Wo kommt der Juckreiz eigentlich her?

Die Gründe für juckende Hautstellen können vielfältig sein. Möglicherweise haben Sie vor kurzem Ihre Ernährung umgestellt, und der Stoffwechsel hat sich noch nicht hundertprozentig umgestellt. Es hat Veränderungen in Ihrem Leben oder Ihrem Umfeld gegeben, und die Psyche verarbeitet dies auf der körperlichen Ebene. Vielleicht haben Sie auch einfach nur das falsche Duschgel, oder Sie wechseln die Reinigungs- und Pflegeprodukte zu häufig.

Parfümierte Seifen und Duschgels sollten Sie vermeiden. Achten Sie beim Kauf auf Duschöle, die stark rückfettend auf die Haut einwirken. Drehen Sie das Wasser beim Duschen nicht zu heiß, und duschen Sie nicht zu lange, um die Haut nicht unnötig auszutrocknen, und verwenden Sie nach dem Duschen eine geeignete Körperlotion.

Wenn das Jucken die Nachtruhe und den  Alltag beeinträchtigt

Vor allem abends und nachts kann der Juckreiz aufgrund von Neurodermitis verstärkt auftreten. Prüfen Sie kritisch, inwiefern Sie Ihren Tagesablauf „beruhigen“ können, welche psychischen Belastungen Sie vermeiden können. Stress und Hektik können nämlich ebenfalls das lästige Jucken auslösen. Sorgen Sie für Entspannung und einen ausgeglichenen Tagesausklang, damit die Seele abends zur Ruhe kommt. Tagsüber ist Ablenkung wichtig, vor allem für Kinder, die unter Neurodermitis leiden. Weitere Informationen zur richtigen Hautpflege bei Neurodermitis finden sie beispielsweise auf Neurodermitis-Hautwissen.de.

Schnelle Hilfe können Sie durch Kühlung der juckenden Hautstellen erreichen. Eispackungen aus dem Gefrierschrank, kühlendes Wasser und gekühlte Cremes helfen ebenso wie feuchte Umschläge aus Leitungswasser oder schwarzem Tee. Kühlende Bäder mit Gerbmitteln sind ebenfalls hilfreich; allerdings ist die sorgfältige anschließende Hautpflege doppelt wichtig.

Schluss mit Jucken: Prüfen Sie Ihre Möglichkeiten

Haben Sie das richtige Duschgel und die dazu passende Körperlotion? Wie heiß und wie lange duschen Sie? Wie schnell und effektiv können Sie die betroffenen Hautstellen kühlen, und welche Ablenkung im Alltag kann Ihnen helfen? Die Antworten auf solche und ähnliche Fragen bringen Sie und Ihre Haut langsam, aber sicher in die Spur und sorgen bald für mehr Ruhe. Gute Besserung!

Bild: Fotolia, Edyta Guhl