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Abnehmen: Straffe Haut nach der Diät

Autor: Nadine
abgelegt in: Körper

War das Abnehmen erfolgreich, ist man buchstäblich sehr erleichtert. Getrübt wird das Glück allerdings, wenn überschüssige Haut nach unten hängt. Doch es gibt Mittel und Wege, um sich auch nach der Diät über eine straffe Haut freuen zu können.

Straffe Haut auch nach dem Abnehmen - Sport kann helfen © Nadine

Wer abnimmt, befreit sich von einer schweren Last – sowohl was den Körper als auch die Seele angeht. Problematisch kann der Abnehm-Erfolg allerdings werden, wenn übermäßig schnell oder besonders viel Gewicht reduziert worden ist und die Haut keine Zeit zum Zurückbilden hatte. Dann ist es keine Seltenheit, wenn die Haut schlaff am Körper hängt und nur noch durch eine OP wieder in Form gebracht werden kann.

Abnehmen: Straffe Haut nach der Diät

Damit man sich nach der Gewichtsreduktion nicht nur über geschmolzene Fettpolster, sondern auch über eine straffe Haut freuen kann, ist es wichtig, schon während des Abnehmens gezielt darauf hinzuarbeiten. Nachfolgend ein paar Tipps: weiterlesen »


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Bodyshaping mit Reifen

Autor: Nadine
abgelegt in: Bewegung

Das Bodyshaping mit Reifen ist nicht nur eine ziemlich einfache Möglichkeit, die eigene Silhouette zu trimmen, sondern macht darüber hinaus auch jede Menge Spaß.

Reifen © NadineManchmal ist von “Hula-Hoop” oder “Hulla-Hupp” die Rede, während man oft schlicht und einfach nur von “Reifen” spricht. Im Grunde kennt die runden Sportinstrumente so gut wie jeder, denn spätestens im Sportunterricht hat man höchstwahrscheinlich auf irgendeine Weise Bekanntschaft mit ihnen gemacht und sie zum Beispiel artistisch in die Luft geworfen oder sie um den eigenen Leib geschlungen und die Hüften kreisen lassen.

Apropos Hüften: Die in verschiedenen Materialien zu erwerbenden Hulla-Hupp-Reifen eignen sich meiner Meinung nach nicht nur generell dazu, eine Steigerung der Freude an Bewegung hervorzurufen, sondern können auch ganz hervorragend zum gezielten Bodyshaping eingesetzt werden, etwa um eventuell vorhandenes Hüftgold schmelzen zu lassen. weiterlesen »


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Sit-Ups sind out. Crunches sind in. Die kürzeren Bewegungen sollen nicht nur wesentlich sanfter für den Rücken, sondern auch ähnlich effektiv für die Bauchmuskulatur sein.

Crunches © flickr.com / Urban MixerJe näher der Sommer rückt, umso mehr gerät die Bauchpartie ins Rampenlicht.

Insbesondere Ästheten und Körperbewusste tun sich nun so manche harte Übung an, um ihre Bauchmuskeln wieder ordentlich in Schwung zu bringen. Während zum Beispiel verschiedene Pilates-Übungen oder die Yoga-Stellung Paschimothanasana auf das Training der Bauchpartie abzielen, wird sich vieler Orten auch noch mit Hilfe von Sit-Ups zum begehrten „Six Pack“ gequält. – Doch es geht auch einfacher: mit Crunches.

Bei den Crunches – auch als Bauchpressen bekannt – handelt es sich um Muskelübungen, die vom Ablauf her zwar an Sit-Ups (Rumpfbeugen) erinnern, alles in allem aber wesentlich sanfter zum Rücken und zur Wirbelsäule und dennoch effektiv sind. weiterlesen »


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Fitness vorm Fernseher

Autor: Nadine
abgelegt in: Bewegung

Fitness und Fernsehen muss kein unvereinbarer Widerspruch sein. Ich habe festgestellt, dass man auch während des Ansehens seiner Lieblings-TV-Serie sportlich sein kann.

Radeln © flickr.com / colrosDer Frühling lässt auf sich warten – und mein sportlicher Eifer leider auch.
Doch das ungemütliche Wetter sollte für mich keine Ausrede sein, nicht trotzdem mal hin und wieder die Haxen zu schwingen bzw. meinen gesamten (immer noch wintermüden) Körper in Bewegung zu setzen.

Und ich habe in den letzten Tagen eine tolle Entdeckung gemacht: Auch während des Fernsehens lässt es sich kräftig vor sich hinsporteln.

So kann man zum Beispiel in gesunder Entfernung vom Fernseher eine Trainingsmatte auf den Boden legen und sich darauf niederlassen, um während des Ansehens seiner Lieblings-Soap Gymnastik oder Übungen á la Pilates zu vollführen.

Damit erschöpfen sich die Möglichkeiten der ‚Fernsehfitness’ aber noch nicht. weiterlesen »


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Wer Nordic Walking zu langweilig findet, sollte den neuesten Trend für Frischluftfanatiker ausprobieren: Nordic Blading ist eine Mischung aus Inlineskaten, Walking und Skilanglauf.

Ganz so neu ist die Methode gar nicht. Skilangläufer kennen sie schon länger als Trainingsalternative in den schneefreien Monaten. Man bewegt sich dabei auf Inlineskates fort und nimmt Stöcke, wie man sie vom Nordic Walking kennt, zu Hilfe. Die Technik ist der des Langlaufs angeglichen. “House of Beauty” verrät, dass die Sportart ganze 600 Kilokalorien in der Stunde verbrennt.

Verglichen mit den Werten, die jede der integrierten Sportarten für sich betrieben erreicht, ist der Wert nur etwas höher.

Sportarten im Vergleich © N.J.

Was aber fast wichtiger ist, als der Netto-Energieumsatz, ist die erhöhte Anstrengung in bestimmten Muskelgruppen. Das liegt an der intensiveren Belastung der Muskulatur. Nordic Blading fordert nicht nur die unteren Muskelgruppen des Körpers, also besonders die Problemzonen Po und Beine, sondern auch die Arme durch den Einsatz der Stöcke. Je nach gewählter Technik kann man den Oberkörper noch intensiver trainieren, wenn beispielsweise nur mit den Stöcken Schwung geholt wird. Neben einer gestrafften Muskulatur wird auch die Ausdauer verbessert. Das Trainingsergebnis ist nicht nur optisch schön, sondern wirkt sich dank der Kräftigung der Rückenmuskulatur positiv auf Haltungsschäden aus.

Toni V @ FlickrNordic Blading erfordert Schutzkleidung, denn je nach Beschaffenheit der Strecke ist man schon sehr schnell unterwegs. Allgemein sollten nur Touren gewählt werden, die verkehrsberuhigt sind und die nicht viele Menschen benutzen, da die Verletzungsgefahr durch das Schwungholen mit den Stöcken hoch ist. Wer glatten Strecken zu einfach findet, kann sich sogar in bergiges Terrain wagen. Wem der Sport aber dennoch zu gefährlich ist und lieber im Haus bleiben möchte empfehlen sich immer noch die Pilatesübungen.


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Seit einiger Zeit gehört Pilates nun schon zu meinem Leben. Das Training im heimischen Wohnzimmer brachte mich aber in letzter Zeit nicht weiter.

Thomtech © PixelioMit dem Sport ist es ja so wie in einer langen Beziehung: Fehlen die neuen Einflüsse, geht die Motivation gen Null. Um meine Motivation mal wieder etwas aufzufrischen, musste Abwechslung her. Die billigste Möglichkeit wäre eine neue DVD gewesen. Ich brauchte aber, das wurde mir klar, etwas anderes, als die Anweisungen aus der Konserve. Ein Freund erzählte mir von einem Pilates-Studio im schönen Berliner Bezirk Charlottenburg. Er trainiert selbst dort und lud mich zu einer Probestunde ein. Schon als ich das Studio, hergerichtet aus einer Altbauwohnung, betrat, fühlte ich meine Motivation wieder aufkeimen. Das hier hatte nichts mit meiner Matte und der DVD zu tun. Vielmehr bestaunte ich zunächst einmal viele Geräte, die etwas nach mittelalterlichen Foltermethoden aussahen. Die Trainerin nahm sich meiner an und ertastete sofort mein Hohlkreuz und die verspannten Schultern. Dann zeigte sie mir, wie ich richtig stehe. In dieser Position kam ich mir vor, als würde ich im nächsten Augenblick vornüber kippen. Ein Blick in den Spiegel zeigte jedoch, dass meine Körperwahrnehmung absolut falsch war. Ich stand tatsächlich gerade, eine Haltung, die ich wohl im Laufe meines Lebens verloren haben muss. Dann begann die Stunde. In einer winzigen Gruppe von drei Leuten bleiben keine Fehler im Verborgenen. Ich muss zugeben, dass mir diese eine Stunde mehr gebracht hat, als drei absolvierte Trainingseinheiten zu Hause. Das hatte fast etwas von Personal-Training und ich kann jetzt verstehen, warum Menschen für so etwas viel Geld ausgeben.
Ich kann jedem nur raten, weiterlesen »


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Chi Ball ist eine Trainingsmethode, die auf Bewegungen aus Yoga, Aerobic und Pilates aufbaut.

Neben dem Training steht beim Chi Ball aber noch etwas anderes im Mittelpunkt: Ganzheitliche Entspannung. So vereint die Trainingsart neben den körperlichen Methoden auch Tendenzen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Feldenkrais-Methode und der Tiefenentspannung.

Die Erfinderin dieser Wellness-Sportart ist die australische Tänzerin Monica Linford. Sie machte aus Ihrer Not eine Tugend: Nachdem sie am Burn-Out-Syndrom erkrankt war, suchte sie eine Methode, um zu ihrer alten Energie zurück zufinden. Chi Ball war geboren. Zur Entspannung tragen während der Bewegungen Trommel-Musik, die richtige Atmung, Farben und die besonderen Bälle bei, die der Clou an der ganzen Trainingsmethode sind.

Bälle stehen im Vordergrund dieser Bewegungsart. bb_matt © Flickr

Bei allem was der Trainierende tut, konzentriert er sich voll und ganz auf den Ball in seiner Hand. Zur Unterstützung wird jeder Ball vor Beginn der Übungen mit einem speziellen Aroma beduftet. Lavendel zur Entspannung, aber auch erfrischendes Orangen- und Kräuteröl kommen zur Anwendung. Jeder Teilnehmer einer Chi Ball Stunde sucht sich zu Beginn einen Ball aus. Je nach gewünschtem Effekt zum Beispiel einen gelben, nach Zitrone riechenden oder einen grünen, der wie ein ganzer Kräutergarten duftet. So bringt jeder seine Lebensenergie (“Chi”) zum Fließen und sorgt für ein Stück Entspannung im stressigen Alltag.


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Dass ich nun schon seit knapp einem Monat einer Pilates-Sucht verfallen bin, sollte aufgefallen sein. Nach Selbstversuch und Ergebniskontrolle stelle ich an dieser Stelle meine Hitliste der drei schönsten Übungen für Rückansicht und Beine vor.Frau beim Pilates

Swimming
Herrlich, wenn man genügend Vorstellungskraft hat, um sich dazu noch ein Meer vorzustellen, durch das man gleitet. Mangelt es an selbiger, ist die Übung etwas für Hobbymasochisten und gerade deswegen wohl auch so effektiv. “Swimming” verlangt die Bauchlage. Die Arme werden nach vorne gestreckt und auch die Beine sind lang und gedehnt. Dann beginnt man, unter Berücksichtigung der gleichmäßigen Atmung, Arme und Beine auf und ab zu bewegen. Immer so, dass sich rechter Arm und linkes Bein, sowie linker Arm und rechtes Bein gleichzeitig heben. Man ahmt also eine, dem Schwimmen ähnliche, Bewegung nach. (In Wirklichkeit sieht es eher aus wie ein zappelnder Käfer.) Dabei bleibt der Hals lang und der Bauchnabel nach innen gezogen (Powerhouse!).

Beinheben in Seitenlage
Auf der Seite liegend, das Powerhouse aktiviert, legt man das untere Bein im leichten Winkel nach vorn. Das obere Bein ist langgestreckt. Unter der Taille sollte durch die Spannung noch etwas Platz sein. Die Hüfte bleibt gedehnt und bewegungslos. Mit der Ausatmung wird nun das Bein gehoben, mit der Einatmung wieder zurückgeführt. Die Übung solange wiederholen, bis es brennt. Danach entspannen und spüren, wie der Schmerz nachlässt. ;) Das Video stellt die maximale Beinhebung vor. Es ist aber meiner Meinung nach effektiver, das Bein nur ein wenig anzuheben und die Spannung dafür die gesamte Übung über zu halten.

Kreisen der Beine
Auf dem Rücken liegend, das Powerhouse wie immer aktiviert, wird ein Bein in die Höhe gestreckt. Es ganz zu dehnen ist sehr schwer, darum kann man es auch leicht anwinkeln. Nun werden kleine Kreise gezogen. Mit der Ausatmung führen sie vom Körper weg, mit der Einatmung zum Körper hin. Dabei ist der Rest der Körpers, vor allem aber das Becken, wirklich ruhig. Diese Übung sieht unglaublich einfach aus, ist aber meiner Meinung nach eine der schwersten und effektivsten.


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Über 14 Tage sind vergangen, seit ich mit Pilates begonnen habe. Es wird Zeit für eine erste Betrachtung der Ergebnisse. Denn wir erinnern uns an den ermutigenden Satz Joseph Pilates´: Nach zehn Trainingseinheiten bemerkt man einen Effekt, nach 20 sieht man ihn und nach 30 hat man eine völlig neuen Körper.

Ich habe fünfmal pro Woche trainiert. Dabei habe ich abwechselnd kurze und lange Einheiten absolviert. Die kurzen dauern etwa 20, die längeren etwa 45 Minuten. Die Grundlagen habe ich mittlerweile ganz gut erlernt. Mit der Atmung habe ich fast überhaupt keine Schwierigkeiten mehr, wenn man mal von der Bauchlage absieht. Das Powerhouse kann ich abrufen, muss mich aber bei einzelnen Übungen immer wieder darauf besinnen. Man vergisst es einfach zu leicht, wenn viele anstrengende Dinge zusammen ausgeführt werden müssen. Außerdem muss ich mich ab und zu mehr auf die “Kontrolle” rückbesinnen, die bei steigender Belastung schnell in den Hintergrund treten kann.

Fünf am Tag: Obst und Gemüse für mehr Wohlbefinden. © Claudia 1967Mein Vorsatz bei Trainingsbeginn war ja auch, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Voller Stolz kann ich sagen: ich bin ein Gemüsejunkie. Die Ernährungsberaterin auf der Grünen Woche konnte mich nur noch wenig verbessern. Die neue Disziplin wird immer wieder auf die Probe gestellt, besonders bei dem Überschuss an Schnellimbissen in Berlin, doch ein konzentrierter Blick auf den Bürgersteig kann Wunder wirken, wenn man zum Beispiel am “Großen M” vorbeigeht. (Durch den Mund atmen hilft auch sehr gut, denn dann kann der Appetit nicht durch die verführerischen Düfte angeregt werden.)
Joseph Pilates persönlich bei einer Übung. © Gypsey Aber wieder zurück zum Pilates. Ich spüre tatsächlich etwas. Zum einen trainiert man mit den Übungen wunderbar das Körperbewusstsein. Es fällt mir nun viel eher auf, wenn ich ungesund stehe oder sitze. Das reduziert Rückenschmerzen und es fühlt sich an, als könnte ich mich größer machen, weil viele Muskeln beweglicher und gedehnter sind. Nach jedem Training bin ich entspannt. Das ist für mich immernoch ein Mysterium, denn die Übungen sind nicht leichter geworden. Bei einigen habe ich auch nur schleppende Fortschritte bemerkt, wieder andere machen eine deutlich erhöhte Bewegunsfähigkeit sichtbar. Insgesamt halte ich auch schon länger durch und schaffe mehr Wiederholungen, als zu Beginn des Trainings. Alles in allem also ein sehr positive Zwischenbilanz, die Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt auf die Entwicklung in den nächsten Wochen.

Noch ein wichtiger Tipp für diejenigen, die auch mit dem Gedanken spielen, mit Pilates zu beginnen: Am Anfang, für die ersten Einheiten, kann man eine dicke Decke als Unterlage benutzen. Denn vor der Investition in eine gute Matte muss man ja ersteinmal feststellen, ob man das Training auch in Zukunft betreiben möchte. Spätestens ab der Entscheidung pro Pilates fällt aber die Anschaffung unbedingt an. Einige Übungen, besonders die, die zu Lasten der Wirbelsäule gehen, können sehr weh tun, wenn man nicht ausreichend durch eine gute Matte gepolstert ist. Meine hat etwas 20 Euro inklusive Versand gekostet. Wer erfahren möchte, von welchem Händler ich sie bezogen habe, der schicke eine Mail.

Hier noch ein Video, wie immer leider auf Englisch, aber dafür bei Youtube in fünf Teilen zu erhalten. Die Übungen sind denen, die ich regelmäßig mache, sehr ähnlich.


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Pilates: Die richtige Atmung

Autor: Nicole
abgelegt in: Bewegung,Körper

Wenn man Pilates wirklich richtig durchführen möchte, braucht man einige Grundlagen. Eine wichtige Sache, die man zu allererst lernen muss, ist die richtige Atmung.

Die richtige Atmung ist das A und O. © SylphAm Anfang habe ich mich damit sehr schwer getan. Bei den Pilatesübungen atmet man immer in die seitliche Brust. Klingt einfach, wenn man es kann. Die Probleme beginnen schon, wenn man sich auf die Atmung einmal bewusst konzentriert. Atmen ist ein Reflex, als ich versuchte, diesen Reflex zu steuern, atmete ich meistens zu schnell und zu tief. Der Effekt ist derselbe, wie beim Hyperventilieren: Schwindelgefühle so stark, dass man sich setzen muss.

Man kann die Atmung in zwei Positionen erlernen: im Stehen und im Liegen. Wer wie ich anfangs Schwierigkeiten hat, die Atmung einfach natürlich fließen zu lassen, sollte mit der Methode im Liegen beginnen. Die Vorgehensweise ist immer dieselbe: Am besten legt man eine Hand auf den Brustkorb und die andere auf den Bauch. Die Schultern werden entspannt fallen gelassen. Dann atmet man ganz natürlich durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Beim Ausatmen presst man die Luft durch die leicht gespitzten Lippen. Die Hand am Brustkorb sollte beim Einatmen spüren, dass die Rippen sich heben und senken. Der Bauch bleibt immer flach. Auch der restliche Körper bewegt sich nicht. Nach und nach kann der Schwierigkeitsgrad gesteigert werden. Das bedeutet, man atmet im Stehen, sitzen und in der Bauchlage. Hier ist es besonders schwierig, alles richtig zu machen. Man braucht aber auch diese Fähigkeit, um Übungen wie “Swimming” (man liegt auf dem Bauch und bewegt Arme und Beine auf und ab) richtig und entspannt durchzuführen. Beherrscht man die Atmung, muss man nur noch üben, das Powerhouse zu halten. Beide Grundlagen gewährleisten zu einem großen Teil die wirklich effektive Ausführung der Übungen.


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