Sauna: Medizinische Wirkungen

Die Sauna ist unter Wellness-Anhängern nicht nur wegen ihrer positiven Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden beliebt. Neben der Entspannung bietet sie gleichsam Aspekte, die sich positiv auf die Gesundheit des Körpers auswirken. Das wiederum fördert das Wohlbefinden noch stärker, denn – wie sagt man so schön – in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!

Allgemein bewirken regelmäßige Saunagänge eine Stimulanz des Immunsystems. Man härtet sich ab und kann Krankheitserregern besser trotzen. Dieser Aspekt ist zum einen durch das Schwitzen an sich, als auch durch die Abwechslung zwischen Heiß und Kalt bedingt. Während des Schwitzens in der Kabine erhöht sich die Körpertemperatur derart, dass man von einem künstlich herbeigeführten Fieber sprechen kann. Durch die hohe Temperatur werden Keime abgetötet. Die Haut wird gut durchblutet, alte Haut wird, wie bei einem Peeling, aufgeweicht und erneuert, die Blutgefäße erweitern sich zudem stark. Dies wirkt sich äußerst positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus und reduziert Alterungsprozesse. Das Schwitzen kommt außerdem einer tiefgreifenden Reinigung gleich. Kühlt man den Körper dann plötzlich ab, ziehen sich die Poren wieder zusammen, die Muskeln entspannen sich wie bei einer Massage und der Kreislauf wird stimuliert. Der Effekt ist ähnlich wie bei den bekannten Wechselduschen. Darüber hinaus wird der Stoffwechsel angeheizt, der Blutdruck senkt sich und die Atmung wird verbessert. Als medizinische Therapie können Saunagänge bei Beeinträchtigungen rund um das vegetative Nervensystem angewendet werden.

Nicht empfehlenswert ist saunieren für Menschen mit Venenleiden, oberflächlichen Verletzungen der Haut wie zum Beispiel Entzündungen, Couperose und Infektions- sowie Herz-Kreislaufkrankheiten.