Moringa – der ayurvedische „Wunderbaum“

„Moringa Oleifera“ ist der Name einer indischen Baumart, die am Fuße des Himalayas wächst und in Indien schon seit über tausend Jahren ihre Anwendung findet. Schon in den heiligen Schriften der Hindus wurde über die guten Nährstoffe und Heilkraft des Baumes berichtet. Im Ayurveda heißt es, dass die Blätter des Moringa-Baumes mehr als 300 Krankheiten heilen können.

Verbreitung, Verarbeitung und Zubereitung

Auch in Deutschland hat der Moringa seine Verbreitung gefunden. Unter den Namen Meerettichbaum, Behenbaum, Behennußbaum, Klärmittelbaum, Trommelstockbaum, Flügelsaniger Bennußbaum, und Pferderettichbaum ist er bekannt. Die Engländer haben die Wurzeln des Baumes, die stark an Meerettich erinnern, während ihrer Kolonialzeit als Meerettich-Ersatz benutzt. Zu dieser Zeit war es üblich, Pflanzen und Samen untereinander zu tauschen. Die fremden Gewächse wurden dann im eigenen Garten kultiviert. Der Moringa-Baum eroberte dadurch den Globus. Heute gibt es in etwa 13 Unterarten der ursprünglichen Art „Moringa Oleifera“.

Die Nutzung von „Moringa Oleifera“ ist vielfältig. Der essbare Baum kann zu Salat, Suppe oder Tee verarbeitet werden. Auch die Nutzung als Gewürz ist vorstellbar. Bei der Verarbeitung kann sowohl auf die Blüten und Wurzeln als auch auf die Blätter zurückgegriffen werden. Jeder Baumbestandteil ist verwertbar. Insbesondere sein hoher Nährstoff-, Vitamin- und Mineraliengehalt machen den Moringa zu einer beliebten Gesundheitspflanze.

Das steckt im Moringa-Baum

Auch die Wissenschaft hat den „Wunderbaum“ ausführlich untersucht: Die Pflanze enthält neben den wertvollen Vitaminen A, C, E und K, Nährstoffen und Mineralien wie zum Beispiel Zink, Selenium, Leucin und Choline. Auch 18 von 20 bekannten Aminosäuren sowie der Botenstoff Zeathin, der für die Aufnahme lebenswichtiger Vitalstoffe zuständig ist, sind Bestandteil der über tausend Jahre alten Pflanze. Das Blattpulver kann man in Form von Kapseln oder Pulver im Internet erwerben. In Pulverform lässt es sich leicht jeglichen Mahlzeiten oder Getränken zufügen, während sich Moringa in Kapselform einfach einnehmen lässt.

Ganzheitliche Wirkung

Doch Moringa sorgt nicht nur für ein körperliches Wohlbefinden, sondern kann auch für gute Laune sorgen. Die Kombination von Moringa mit Vitamin B kann vor allem in der dunklen Jahreszeit dazu beitragen, sich entspannter und gelassener zu fühlen und das Leben optimistischer zu sehen. Die Versorgung mit lebenswichtigen Mineralstoffen und Vitaminen sorgt insgesamt dafür, dass eine positive körperliche Entwicklung möglich wird. Aber auch in anderen Zusammenhängen hat der Baum schon so manche Wunder bewirkt. Überzeugen Sie sich selbst!

Foto: Downunderphoto – Fotolia

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