Ganzheitliche Entspannungstechniken

Allgemeine Verspannungen entstehen nicht nur durch falsche Haltung, sondern aus einem Wechselspiel von schadhafter Körperspannung und emotionalem Stress. Es gibt mehrere Methoden, sich von den Strapazen des Alltags zu erholen. Besonders zu empfehlen sind ganzheitliche Techniken. Sie wirken, wie der Name verrät, auf den ganzen Körper und auch den Geist. Wer also eine großflächige Verspannung des gesamten Körpers spürt und oft stressigen und emotional schwierigen Situationen ausgesetzt ist, sollte sich mit diesen Methoden befassen. Die punktuelle Wirkung auf einzelne Körperpartien ist aus Sicht der Forschung noch nicht abschließend bewiesen. In diesem Fall sei auf die gezielten Therapiemöglichkeiten wie Biofeedback, Physiotherapie und Desensibilisierung verwiesen. Die ganzheitlichen Methoden sollen langfristig zu einer bewussten Entspannung führen und gegen erneute Anspannung unempfindlich machen.Das Ziel: innere Ruhe und daraus resultierend weniger Situationen, die uns aufregen und somit wieder verspannen. Die bekanntesten Entspannungstechniken sind

  • Yoga,
  • Autogenes Training,
  • Meditation,
  • Atementspannung und
  • Progressive Muskelrelaxation.

Natürlich findet jeder in anderen Dingen Erholung. Ein warmes Bad oder eine Stunde Schlaf sind in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen. Die ganzheitlichen Techniken haben aber einen klaren Vorteil: ihre Mobilität und Flexibilität. Sie können überall und jederzeit durchgeführt werden. Das bedeutet also, nicht nur nach Stress-Situationen, sondern auch währenddessen. Die Wirkung auf Körper und Geist sind eine ruhigere Atmung, Puls und Blutdruck sinken. In der Folge kommt es – besonders die Damen wird´s freuen 😉 – wie in der Sauna oder nach einer Massage zu einer besseren Durchblutung der Haut und außerdem zu Entspannungen der Muskeln im gesamten Körper (wie bei sportlichen Tätigkeiten). Langfristig wird das Immunsystem gestärkt, was gerade in der kalten Jahreszeit ein dickes Gesundheitsplus ist.