Die Agave: Herkunft und Verwendung

In unseren Breiten hat sich die Agave noch nicht als Süßungsmittel durchsetzen können, obwohl sie mit mehr Intensität und weniger Kalorien als raffinierter Zucker daher kommt.

Vor einiger Zeit berichteten wir bereits über die Vorzüge von Agavensirup – der eignet sich nämlich bestens als Zuckerersatz, da er mit weniger Kalorien als Raffinadezucker und trotzdem mit mehr Süßkraft ausgestattet ist.

Trotz ihrer positiven Eigenschaften hat sich die Agave in unseren Breiten anscheinend noch nicht so richtig durchsetzen können. Zwar bieten einige exotische Restaurants und Bar leckere Agavensäfte und Variationen an, doch geht man in einen ‚normalen’ Einkaufsladen, kann man von dem Gewächs, das in den USA und Mittelamerika (vor allem in Mexiko) verbreitet ist, nichts sehen. Zumindest ist es mir bislang so gegangen.

In den Herkunftsländern der Agave ist das ganz anders. Dort hat man es nicht nur auf die Fasern der Pflanze abgesehen, sondern setzt sie auch gerne als Vergärprodukt ein. In Mexiko wird beispielsweise der Pulque aus den Säften verschiedener Agavenarten hergestellt und ist längst zum Nationalgetränk avanciert. Der hierzulande bekanntere Tequila trägt hingegen stets nur die Blaue Agave in sich.

Doch Schluss mit der Agavenkunde, hin zum Hier und Jetzt: Wie bereits im o.a. Beitrag erwähnt, eignet sich Agavensirup gut als Süßungsmittel. Der Sirup, der häufig auch als Dicksaft bezeichnet wird, ist hinsichtlich seiner Konsistenz und Süßstärke mit Honig vergleichbar.

Die Anwendung gestaltet sich ganz nach persönlichem Gusto: Man kann den Agavensirup zum Süßen von Müsli verwenden oder auch Salate, wie Kohlrabisalat, damit abschmecken. Und wenn man seine kulinarische Kreativität einsetzt und einfach mal ein wenig rumprobiert, dann werden der gewieften Anwenderin bzw. dem gewieften Anwender sicher noch viele andere Einsatzmöglichkeiten einfallen.

Ist man dann aber so sehr auf den Geschmack der Agave gekommen, dass man vor lauter neu entdeckter Süßfreude kaum noch die Finger von Nahrung lassen konnte, ist es an der Zeit, etwas Gutes für den eigenen Körper zu tun – beispielsweise indem man sich intensiv auf sein Sonnengeflecht konzentriert.

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