Das Atmen neu lernen – Die verschiedenen Atemtherapien

Um die Vorteile richtiger Atmung auszunutzen, muss die Technik in den meisten Fällen wieder erlernt werden.

Zu diesem Zwecke gibt es Kurse, die sich mit den methodischen Grundlagen sowie der richtigen Technik befassen und darüber hinaus auch die Möglichkeit zur Selbsterfahrung bieten. In solchen Kursen geht es nicht vordergründig nur um die medizinisch-richtige Atmung, sondern möglicherweise auch darum, mit der Atmung sich selbst wieder intensiver zu beobachten oder Ängste zu überwinden.

Auch Yoga ist ein guter Weg, um die Atmung wieder in den richtigen Fluss zu bringen. Hier sind vor allem die verschiedenen Atemtechniken (Pranayama) zu erwähnen. Die damit verbundenen Übungen gelten als die ältesten Therapien in Bezug auf die Atmung und verbinden Atemtechnik auch mit Entspannung, Entgiftung oder Erhöhung des Lungenvolumens.
Um Entspannung und die damit verbundene Atmung dreht sich auch die Methode der Eutonie. Den Einklang von Atmung und Bewegung fördert Qi-Gong.

Für welche Methode man sich entscheidet (Wikipedia verzeichnet allein 15 Therapieformen!) ist wohl einerseits Geschmackssache und sollte auch davon abhängig gemacht werden, was mit der richtigen Atmung am ehesten erreicht werden soll. Geht es um medizinische Hintergründe (z.B. Asthma) sind vor allem die Atemtechniken zu empfehlen, die schnelle Hilfe für den Notfall vermitteln. Will man durch richtige Atmung ganzheitlich entspannen und gleichzeitig Bewegung integrieren, sind Qi-Gong und Yoga vielleicht das Richtige. Wer mit einer Atemtherapie seelische Blockaden überwinden möchte, findet ebenfalls speziell darauf ausgerichtete Therapiemöglichkeiten.

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