Passend zur Frage, ob es “Wellness” in der ehemaligen DDR gab fand ich beim letzten Shoppingausflug prompt eine “Nach-Wende-Interpretation”.
DDR wird vom Hersteller eines Duschbads mit “Dusch dich richtig” übersetzt und als “Erich´s Luxus Duschbad” in den Handel gebracht. Wer das nicht mag greift vielleicht lieber zur Variante “Eine Hand wäscht die andere”, die formschön im sozialistischen Rot daherkommt und bestimmt “früher” nur als Bückware gehandelt worden wäre. Auf der Verpackung selbst ist für diese Zwecke dann auch ein Tauschhinweis zu finden. Demnach kann man das Luxusduschbad gegen “zwei Flaschen Tomatenketchup, eine Banane oder ein halbes Scheibenwischerblatt” für den guten alten Trabi eintauschen. Die rote Variante dient eher dem Arbeitervolk, zumindest wenn man der Aufschrift glaubt, die es als Mittel “zur Festigung des marxistisch-leninistischen Klassenstandpunktes” anpreist und es “aufgrund hervorragender Reinigungseigenschaften auch für Mitarbeiter der Staatssicherheit und diverser Grenzorgane” empfiehlt.
Mit diesem Duschbad kann man “Wellness” in der DDR also auch heute noch authentisch ausprobieren. Passend zum “Charme” des Sozialismus riecht das beim Öffnen der Flasche dann in etwa so, wie man sich den Duft des Sozialismus vorstellt: Etwas angestaubt und ansonsten sehr nach Arbeiterklasse. Das nenne ich mal ein stringentes Konzept!
Der “Erste Tibeter” ist eine Übung aus einer ganzen Abfolge, die unter dem Namen “Die Fünf Tibeter” in westlichen Ländern bekannt ist.
Zu den Grundlagen und der Herkunft dieser Übungen gab es hier bei Wellnesskomplett ja schon einen Beitrag. Der erste Tibeter besteht im Wesentlichen aus Stehen und Drehen. Man beginnt also im Stand. Die Füße sind soweit geöffnet, dass mindestens zwei Fäuste dazwischen passen. Dann soll man die Knie leicht einbeugen und die Hände vor der Brust zusammenschließen. So ähnlich kenne ich diese Pose auch aus dem Yoga. Der Unterschied ist jedoch, weiterlesen »
Nicht nur meine Bloggerkollegin Christiane Bach vom “wellness-blog” atmete vor Kurzem auf, auch ich bin erleichtert, denn ich weiß nun: Kaffee, mein Lebenselixier, mein täglicher Begleiter und unübertroffener Helfer ist nicht so ungesund, wie ich lange befürchtet hatte.
Denn laut aktueller Studien aus Amerika, dem Land, in dem schon so manches Schulkind jeden Morgen den großen “Latte to go mit allen Extras” nicht mehr missen möchte, geht Kaffee nicht auf das Herz und soll sogar vor Herz-Kreislauf-Beschwerden schützen. Wichtig sei nur, das schwarze Pulver gut zu filtern.
Gute Nachrichten auch für die Liebhaber der italienischen Kaffee-Art: Espresso und seine großen angesagten Brüder, zum Beispiel der schon erwähnte Café Latte, sind ebenso wenig ungesund. Espresso, so schreibt Christiane, soll noch verträglicher für den Magen sein. Grund ist unter anderem weiterlesen »
Der politisierte Alltag in der ehemaligen DDR betraf natürlich auch die körperliche Betätigung der Menschen.
Dass wir heute in ein Fitness-Studio gehen oder uns in Yoga-Schulen entspannen, ist längst eine Selbstverständlichkeit. In der Zeit vor der Wende waren derartige Dinge absolut unbekannt. Die Menschen trieben trotzdem Sport, in öffentlichen Turnhallen zum Beispiel. Man schloss sich zu diesem Zwecke oft weiterlesen »
In der vergangenen Woche ging es hier auf Wellnesskomplett um den Gesundheitsaspekt von Algen. Wir Europäer können von den grünen, oft salzigen Meerespflanzen einen großen gesundheitlichen Nutzen ziehen. Übermäßiger Verzehr schadet jedoch mehr, als dass er uns nützlich ist.
Denn die am häufigsten verwendeten Sorten Nori (für Sushi), Wakame (oft in Misosuppe) und Kombu (wird beim Kochen von Sushireis verwendet) enthalten übermäßig viel Iod. Das ist zwar auf der einen Seite gut, denn Deutschland gilt als Land mit einem verstärkten Iodmangel, jedoch kann gerade dieser Umstand auch für Probleme sorgen. Denn wer nicht wie die Asiaten an diese Unmengen von Iod gewöhnt ist, bei dem kann es zu weiterlesen »
Algenpackungen haben in der Wellnessszene schon weitreichende Bekanntheit, denn sie verfügen über viele positive Wirkungen auf den Körper. Doch wie sieht die Wirkung von Algen eigentlich aus, wenn wir sie essen?

Es gibt etwa 150 essbare Algensorten in den Meeren dieser Welt, trotzdem kommen Algen meistens nur bei den Asiaten auf den Tisch. Hier haben ganz besonders die Japaner eine Vorreiterrolle, denn ob Sushi oder Misosuppe – ohne die grünen Meerespflanzen geht nichts. Daneben sind Algen als alltägliche Nahrung eigentlich nur noch in Wales bekannt. Aber das Inselvolk ist ja sowieso berüchtigt weiterlesen »
Düfte haben unterschiedliche Wirkungen auf unseren Geist und natürlich damit verbunden auch auf den Körper. Diesen Umstand macht sich die Aromamassage zunutze.
Mit den unterschiedlichsten ätherischen Ölen erzielt der Masseur dabei weitreichende Wirkungen. Der Ablauf ähnelt einer konventionellen Massage, der Duft kommt dazu und stimuliert zunächst einmal den Geist, die Sinne und die Empfindungen. Jedes Öl hat eine andere Wirkung und kann somit passend zu den Bedürfnissen des Patienten gewählt werden. Natürlich sind auch Mischungen möglich.

Die wohl häufigsten Beschwerden für die Inanspruchnahme einer Massage sind Kennzeichen von Stress. Das gilt natürlich auch für die Aromamassage, denn genau wie alle anderen Massagearten wirkt sie Verspannungen entgegen und fördert tiefe Entspannung und Wohlbefinden. Darüber hinaus kann diese Massageform jedoch auch weiterlesen »
Orientalische Wellnessanwendungen sind schon einige Zeit im Trend. Neben dem traditionellen Hamam gibt es viele andere Methoden der entspannenden Pflege. Eine davon ist das Rasulbad.
Man könnte sagen, dass es sich beim Rasulbad um die einfache Variante des Serailbades handelt. Oft werden beide Begriffe auch für ein und das selbe Verfahren verwendet, wie es unter dem Stichwort “Serailbad” nachzulesen ist. Einige Quellen beschreiben den Ablauf eines Rasulbad folgendermaßen: Man duscht, trocknet sich ab und geht in einen gut temperierten Raum. Hier reibt man den gesamten Körper mit Schlamm ein und lässt diesen antrocknen. Soweit also alles wie beim Serailbad. Während man da aber in einen Kräuterdampfraum geht, rubbelt man – glaubt man den Beschreibungen der Quellen – den Schlamm beim Rasulbad im gleichen Raum wieder ab.
Ich kann leider nicht sagen, ob der Unterschied zwischen beiden Methoden nur in den verschiedenen Bezeichnungen besteht, weil ich weder das Eine, noch das Andere jemals ausprobiert habe. Darum bin ich umso dankbarer für Hinweise und Informationen in Form von Kommentaren.
Wer schon von Yoga gehört hat, kennt in der Regel auch den “Sonnengruß”. Doch wie wirkt dieser Ablauf feststehender Bewegungen auf Körper und Geist?
Ziel ist es unter anderem, durch den Sonnengruß (auch “Sonnengebet”) innere Hitze zu erzeugen. Diese Wärme wirkt sich positiv auf die Gelenke, die Muskulatur und die Durchblutung aus. Atmung und Verdauung werden ebenfalls verbessert (vor allem durch die intensive Massage der inneren Organe), die Bewegung verhindert die Einlagerung von Fettreserven, hoher Blutdruck wird bekämpft. Die fließenden Bewegungen sorgen außerdem dafür, dass alle Organe an ihrem Platz bleiben. Durch die Anregung der Muskeln bleibt der Körper geschmeidig und wird geformt. Ein weiterer positiver Effekt ist die höhere Beweglichkeit, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist betrifft. Der Sonnengruß ist die optimale Vorbereitung auf andere Asanas und kann, morgens ausgeführt, sogar den Kaffee ersetzen.
Der Sonnengruß besteht aus zwölf Haltungen und ist als Übung in sich geschlossen. Wichtig ist, wie immer im Yoga, die richtige Atmung. Yoga-Anfängern mag das große Augenmerk darauf zu Beginn seltsam oder sogar zu penibel vorkommen, doch Fakt ist: Ohne die richtige Atmung passieren nur die Hälfte der Vorgänge in Körper und Geist.
Hier noch ein sehr stimmungsvolles Video, in dem der Sonnengruß samt der Bezeichnung der einzelnen Abläufe (in Sanskrit) zu sehen ist. Videos zum Mitmachen findet man ebenfalls zur Genüge.
Der French Look auf den Nägeln ist einer der Dauerbrenner im Bereich der Nagelpflege. Doch es muss nicht unbedingt das teure Studio sein, denn den Trend kann man sehr einfach zu Hause auf die Nägel zaubern.
Am einfachsten ist der Look an den Fußnägeln nachzumachen. Nach einem Fußbad wird die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig zurückgeschoben. Es gibt auch spezielle Nagelhautentferner, die hilfreich sein können. Dann werden die Nägel mit einer Feile in eine eckige Form gebracht. Der Untergrund muss unbedingt weiterlesen »