Gerade im Sommer ist es wichtig, eine leichte Küche zu bevorzugen, denn an sehr heißen Tagen hat der Körper genug mit den Temperaturen zu tun. Außerdem können Fettpölsterchen im Sommer nur sehr schwer versteckt werden, darum heißt es: Gesund und leicht ernähren, aber bitte auch mit Genuss!

In diesem Zusammenhang habe ich vor allem die vietnamesische Küche für mich entdeckt. Sie ist vor allem von der chinesischen, indischen und französischen Küche beeinflusst und dabei sehr bekömmlich und leicht. Gerade exotische Gewürze wie weiterlesen »
Welche Produkte der Lebensmittelindustrie täuschen den Verbraucher am meisten? Die Antwort gibt die Website “abgespeist.de“, hinter der die Organisation Foodwatch steckt.
Nicht ohne eine Prise Polemik, die sicher den Umständen der aktuellen Situation gerecht wird, gibt Foodwatch auf dieser Seite explizit Auskunft über die großen Lügen, die den Verbraucher täuschen sollen. Anhand der Verpackungsaufschriften von “Maggi Natur Pur”, “Ferrero Kinder Riegel”, “Eckes Granini Fruchttiger”, “Nestlé Fitness Fruits”, “Schwartau Fruit2Day” und weiterlesen »
Dicke Kinder werden in vielen Fällen dicke Erwachsene. Die erlernten Ess- und Lebensgewohnheiten springen auf die nächste Generation über, bis schließlich der größte Teil der Bevölkerung übergewichtig ist. Ein Horrorszenario für Politiker, Ärzte, Krankenkassen und natürlich für die Betroffenen selbst.
Dabei ist in der Öffentlichkeit ganz klar die Tendenz erkennbar, allein die Übergewichtigen für die Misere verantwortlich zu machen. Sicher, jeder muss die Verantwortung für seinen Körper selbst tragen, doch welche Rolle spielt die Nahrungsmittelindustrie? Diese Frage stellt seit geraumer Zeit vor allem die Organisation “Foodwatch” und eine Antwort hat sie schon: Eine nicht unbeträchtliche! Man berichtet von Etikettenschwindel und Verbrauchertäuschung. Skandal! Die Politik müsste einschreiten. Tut sie auch, und zwar in Form von Horst Seehofer. Er ist seit 2005 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In dieser Rolle muss er sich vor allem um eines kümmern: Um den Schutz der Industrie vor bösen Verbraucherschutzorganisationen, die im Interesse der Bürger und Bürgerinnen operieren und dabei Lebensmittellügen aufdecken, die nicht von 0815-Betrieben ausgehen, sondern von den Großen. Den ganz Großen.
Um seiner Aufgabe gerecht zu werden veranlasste Herr Seehofer im Oktober 2007, dass das Ampelsystem (Vorbild: Großbritannien) weiterlesen »
Die Schrothkur ist nicht, wie man vielleicht aus dem Namen schließen könnte, mit der Aufnahme von Schrot verbunden. Vielmehr findet sich der Name des Erfinders dieses umstrittenen Naturheilverfahrens wieder.
Johann Schroth (1798-1856), seines Zeichens Bauer und Furhmann, ging nicht wegen dieser Tätigkeit in die Naturheilkunde ein, sondern aufgrund seiner “Schrothkur”, die er nach einem Unfall entwickelte, aus dem ein steifes Knie resultierte. Er versuchte das Knie nach Anweisung eines Mönches mit, in kaltem Wasser getränkten, Umschlägen zu heilen. Tatsächlich trat eine Besserung ein, die Schroth auf die feuchte Wärme, die daraus entsteht, zurückführte. Bei seinem Umgang mit Nutztieren beobachtete er etwas, dass ihn zur Entwicklung einer diätähnlichen Ernährungsform anstieß: Kranke Tiere trinken wenig und nehmen nicht die übliche Menge an Nahrung auf.
So verband Schroth also in einer gleichnamigen Kur die Erkenntnisse der Ernährung mit denen aus den selbsterprobten Wickelanwendungen und wendetet dieses Verfahren nun auch bei anderen Krankheiten an. In seiner Umgebung galt er als “Wunderdoktor”. In die Geschichte ging er auch als “Semmeldoktor” ein, was auch die Nahrungsbestandteile der Kur zurückzuführen ist. Doch es gab nicht nur Beifall für das Verfahren: Schon zu Lebzeiten Schroths wurde Kritik laut, einige Menschen bezeichneten ihn als Kurpfuscher und auch viele Mediziner standen und stehen der Schrothkur skeptisch gegenüber.
Neben den unterschiedlichen Elementen wird die Vorstellung über Yin und Yang in die “Fünf-Elemente-Lehre” übertragen.
Yin und Yang sind Energien, die in der gesamten Welt vorkommen, so also auch in unserem Körper. Sind beide Energien in Balance, ist der Organismus gesund. Ein Zuviel des Einen, oder eine Unterversorgung des Anderen machen krank, körperlich und auch seelisch. Die Ernährungslehre nach den fünf Elementen richtet sich darum auch nach diesen Energien aus. Praktisch bedeutet dies, dass zum einen die fünf Elemente berücksichtigt werde, zum anderen werden auch Yin und Yang bedacht und natürlich müssen auch die Farben in jede Mahlzeit einbezogen werden. Allgemein steht Yin für kalte Lebensmittel, Yang für die warmen. Damit ist aber nicht die Temperatur der Speisen gemeint. Vielmehr handelt es sich um eine Einteilung, die die Wirkung bestimmter Lebensmittel auf den Organismus berücksichtigt. Dies wird klarer, wenn man sich die einzelnen Nahrungsbestandteile näher anschaut: weiterlesen »
Die Grundlagen der “Fünf-Elemente-Lehre” habe ich schon im vorherigen Beitrag erläutert. Nun werde ich die wichtigste Frage, die nach den Elementen an sich, zu beantworten versuchen.
Die Lehre berücksichtigt die Elemente, die in der Natur vorkommen:
Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.
Jedes der Elemente ist einem Organ, sowie gleichzeitig einem Geschmack zugeordnet. So steht das Element Holz für den sauren Geschmack. Es ist mit der Leber verbunden. Die Nahrungsmittel dieser Gruppe sind zum einen augenscheinlich saure Lebensmittel wie Essig und Orangensaft, es werden aber auch Tomaten, Weizen und Huhn dazu gezählt. Letztere sind auf den ersten Blick zwar nicht unbedingt sauer, doch wenn man einmal bedenkt, dass zum Beispiel Tomaten immer etwas Zucker benötigen, um deren Säure auszugleichen, wird die Kategorisierung plausibler.
Das Element Feuer ist mit dem Herzen verbunden und wird dem bitteren Geschmack zugeordnet. Lebensmittel wie Rucola, Rote Beete, Roggen und Schafskäse gehören beispielsweise zu dieser Gruppe. Der Geschmack süß gehört zum Element Erde und zum Organ Milz. Süß sind u.a. Kartoffeln, Mais, Butter, Eier, Rind und Karotten. Das Element Metall ist dem scharfen Geschmack und der Lunge zugeordnet. Scharfe Lebensmittel sind zum Beispiel Zwiebeln und Senf, aber auch Gans. Das fünfte Element ist das Wasser. Das dazu gehörige Organ sind die Nieren, der Geschmack ist salzig. “Wasser-Lebensmittel” sind Salz, Fisch, Meeresfrüchte, Hülsenfrüchte, Oliven und das Wasser selbst.
Quelle: Wikipedia
Gesund ernähren - aber wie? Es gibt viele Möglichkeiten, den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Eine sehr ganzheitliche Methode ist die Ernährung nach der “Fünf-Elemente-Lehre”.
Die Ursprünge dieser Lehre liegen in der Traditionellen Chinesischen Medizin, jedoch wurden die Grundlagen so abgewandelt, dass sie auch im Westen praktikabel sind. Das heißt zunächst, dass die Nahrungsbestandteile und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus auf die üblichen westlichen Lebensmittel übertragen wurden. Damit einher geht ein wichtiger Grundsatz der Lehre: Die Mahlzeiten sollen aus Lebensmitteln hergestellt werden, die aus der Region stammen. Somit ist die “Fünf-Elemente-Lehre” eine Ernährungsform, die sich sehr gut mit dem ökologischen Gedanken verträgt. weiterlesen »
Die Kosmetikindustrie hat den heilenden Tee längst als Zusatzsstoff wiederentdeckt. Doch Grüner Tee kann nicht nur von außen pflegen, sondern auch von innen.
Entspannt eine Tasse Tee trinken, die dazu noch der Gesundheit gut tut. Das ist mit Grünem Tee möglich. Im Unterschied zum Schwarztee werden die Blätter der Teepflanze nicht fermentiert, so dass fast alle Wirkstoffe erhalten bleiben. Zu diesen zählen neben Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen vor allem die Flavonoide. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die als Antioxidantien wirken. Darüber hinaus stellten Forscher in Studien fest, dass diese Stoffgruppe auch vor Herz-Kreislauf-Beschwerden und Krebs schützen kann.
Dass Grüner Tee heilen kann, besagt die Tradition in vielen asiatischen Ländern, allen voran China und Japan, schon seit 5000 Jahren. Diese Annahme wurde auch durch japanische Studien unterstützt, die Grünen Tee als Faktor für ein längeres Leben entdeckten. Die Wissenschaftler vermuteten, dass vor allem die Flavonoide die Sterblichkeitsrate der Probanden senkten, da diese seltener an Herzbeschwerden und Kreislauferkrankungen litten. Moderne Studien bezweifeln diese Erkenntnis, vor allem weil bisher nicht hinreichend belegt ist, ob wirklich die sekundären Pflanzenstoffe ausschlaggebend sind, oder es sich nur um einen Placeboeffekt handelt.
Nichtsdestotrotz ist das Trinken von Grünem Tee ein Genuss. Neben der Entspannung kann man durch ungesüßten Tee einen Teil des täglichen Flüssigkeitsbedarfs decken und tut gleichzeitig etwas für die Zahngesundheit, da das Getränk reichlich Fluor enthält, das den Zahnschmelz härtet.
Gesund leben, das geht auch ohne Nahrungsergänzungsmittel. Das wissen wir spätestens seit wir lernten, dass der Verkaufsschlager Kieselerde auch nichts weiter ist, als Sand mit viel unnützem und teilweise sogar dauerhaft schädlichem Extra.
Nun lese ich durch Zufall einen Bericht über eine Studie von ÖKO-Test, bei der kurz gesagt folgendes festgestellt wurde: Gesund leben, das geht gerade ohne Ergänzungsmittel. Wer denkt, er könne durch ein Pillchen hier und ein Pülverchen da seinen Vitaminhaushalt pimpen, ist nicht nur auf dem Holzweg, sondern geradewegs auf der Schnellstraße. Wo geht´s hin? Ganz klar: weiterlesen »
Kieselerde, so verspricht die Werbung, soll Haut, Haare und Nägel schöner machen, indem deren Wachstum angeregt wird. Als Nahrungsergänzungsmittel sind Kieselerdekapseln und ähnliche Produkte im Handel frei erhältlich.
Ich gebe zu, dass ich die wundersame Wirkung der Kapseln schon selbst getestet habe. Damals waren meine Haare sehr dünn und meine Nägel brüchig. Im Drogeriemarkt entdeckte ich die vermeintliche Lösung für diese Probleme. Leider stellte sich der erwünschte Erfolg nicht ein: Auch nach mehreren Wochen veränderte sich nichts. Naja, fast nichts, denn mein Geldbeutel war in der Zwischenzeit etwas geschrumpft. Die Präparate sind nicht gerade billig. Warum das so ist, kann ich mir nur mit folgendem Effekt erklären: Ich stelle immer wieder fest, dass ich mir von teureren Produkten mehr Leistung, Wirksamkeit, Geschmack, kurzum, mehr Qualität verspreche, als von günstigen und nehme an, dass ich mit dieser subjektiven (und wahrscheinlich oft sehr falschen) Meinung nicht allein bin.
Oder sind es vielleicht doch die Rohstoffe oder die aufwendige Verarbeitung, die den Preis rechtfertigen?
Dazu muss man die Substanz “Kieselerde” zunächst eingrenzen. weiterlesen »