Sugaring zu Hause

Halawa, Sugaring, Zuckern – drei Begriffe, ein trendiges Phänomen. Das Waxing mit der natürlichen Paste auf Zuckerbasis wird hier derzeit wiederentdeckt und von Männern wie Frauen genutzt, um lästige Haare am Körper loszuwerden. Die wichtigste Frage ist: Tut das weh?

Die Antwort darauf bringt logischerweise nur der Selbstversuch: Halawa gekauft und losgelegt! Obwohl, so einfach ist das denn doch nicht, denn die Dose aus dem Body Shop hat zum Thema Anleitung nicht wirklich viel zu bieten. Da muss dann doch zunächst das Internet als Infoquelle herhalten.

Man muss eine geringe Menge von der Paste, die zunächst auf der Heizung oder im Wasserbad erwärmt wird, mit einem Spatel auf die Haut auftragen, einen Baumwollstreifen aufdrücken und dann beherzt gegen den Haarwuchs und möglichst im flachen Winkel zur Haut abziehen. Der Vorteil von Halawa soll dabei sein, dass selbst sehr kurze Haare erfasst werden können.

Soweit die Theorie. In der Praxis gestaltet sich der Umgang mit dem klebrigen Zeug zunächst, nun ja, klebrig, aber den Dreh hat man eigentlich recht schnell heraus. Nachdem der erste Streifen dann beherzt mit einem Ruck abgerissen war, die überraschende Erkenntnis: Sooo weh tut das gar nicht. In manchen Foren und Selbstberichten hört man sogar davon, Sugaring wäre absolut schmerzfrei, das jedoch halte ich für ein Gerücht. Trotzdem kann man es aber auch als Mensch, der sonst eher zimperlich ist, sehr gut aushalten. Die Schmerzen sollen mit jeder Anwendung weniger werden, da die Haare immer spärlicher nachwachsen. Da ich sehr empfindliche Haut habe, hatte ich im Vorfeld ebenfalls Bedenken, die sich jedoch nicht bestätigten. Die kleinen roten Punkte nach der Haarentfernung verschwanden nach einem Tag völlig. Um das Einwachsen von Haaren zu verhindern, sollte regelmäßige ein Ganzkörperpeeling durchgeführt werden.

Wer sich nicht alleine traut, kann die Methode übrigens auch in immer mehr Studios, die sich auf diese Art der Haarentfernung spezialisiert haben, testen.