Speed-Wellness

Schnell ist heutzutage alles, das zeigt sich ja schon in unserem täglichen Sprachgebrauch, wenn wir „schnell mal eben“ in den Supermarkt, ins Schnellrestaurant oder in ein Geschäft gehen. Entschleunigung fand man bisher oft nur innerhalb des Wellness-Sektors, ob nun in Form von aktiver oder passiver Entspannung.

Doch auch dafür haben die meisten Menschen keine Zeit mehr. Dies begünstigt Trends, die man unter dem Begriff „Speed-Wellness“ zusammenfasst und mittlerweile schon in Büchern wie „Blitz-Entspannung“  (Dr. Jakob Derbolowsky) oder „Wellness für Eilige“ (Ulrike Keller-Knobelspies) nachlesen kann.

Zu den Blitzverfahren gehören z.B. Techniken wie das so genannte Tropho-Training oder aber die gezielte Einnahme bestimmter Kräuter gegen Stress. Dabei sollte man sich nicht von dem Namen abschrecken lassen, denn auch wenn wir werbetauglich von Speed-Wellness sprechen und die Methoden, wenn man möchte, tatsächlich ganz einfach und schnell gehen, das Eine schließt das Andere nicht aus und beide können sich gegenseitig nicht ersetzen. Soll heißen: Speed-Wellness bringt ein Stück Wellness in den Alltag, ersetzt aber keine Entspannungsphasen und ist auch nicht so gedacht. Vielleicht sollte man die Methoden, die ich hier demnächst noch weiter erläutern werde, einfach als kleine Hilfe ansehen, Entspannung besser in den täglichen Ablauf einzubauen.

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