Schwingstab: Erfahrungen mit dem Mini

Ein kleiner Schwingstab dient mir seit einigen Wochen zur Ertüchtigung meines Oberkörpers. Heute möchte ich ein paar meiner Erfahrungen mit dem Mini preisgeben.

Manchmal nennt man sie „Swingstick“, manchmal auch eingedeutscht Schwung- oder Schwingstab. Egal wie man sie bezeichnet – es geht immer um jene praktische Trainingsstäbe, die man mit minimaler Bewegung in Schwingung bringt sowie hält und die bei regelmäßiger Anwendung eine bemerkenswerte Stärkung der Tiefenmuskulatur (die sonst nur durch wenige Maßnahmen wie etwa Pilates angesprochen wird) im Bereich des Oberkörpers erzielen können.

Mein Schwingstab: Ein Mini!

Auch ich konnte mich der Anziehungskraft eines solchen Schwingstabes nicht entziehen und legte mir – für den Anfang – eine Mini-Variante zu. Das gute Stück misst gerade einmal 66 Zentimeter, ist soft ummantelt und kann auch als Hantel oder Expander eingesetzt werden. Mein Exemplar kam im stabilen Karton mit praktischer Tragetasche. Auch eine Trainingsanleitung lag bei, allerdings sind in selbiger nur enttäuschend wenige Übungen verzeichnet.

Erfahrungen mit dem Mini-Schwingstab

In den vergangenen Wochen konnte ich schon einige Erfahrungen mit meinem Mini-Swingstick sammeln. Vor allem eine: Man sollte den kleinen Stab keinesfalls unterschätzen!
Nach dem ersten Auspacken liegt das knapp über einen Kilo schwere Ding recht angenehm in der Hand – hier trägt sicher das softe Material zum geschmeidigen Touch bei. Doch kaum will man mit seiner ersten Schwingübung beginnen, stellt man fest, dass es alles andere als einfach ist, den Swingstick Mini überhaupt in eine gleichmäßige Schwingung zu versetzen. Und hat man es dann geschafft, fällt es schwer, diese recht ’straffe‘, anstrengende Minimalbewegung durchgehend beizubehalten. Wahrscheinlich tragen die kurzen Abmessungen des Mini-Sticks dazu bei, dass der kleine Stab so schwierig zu schwingen ist – oder bin ich einfach nur so untrainiert? Jedenfalls kann ich kaum eine der abgedruckten Übungen länger als 20 Sekunden durchhalten. Vor allem mit links fällt es mir schwer. Aber diese anspruchsvolle Form der Bewegung hat auch seinen Effekt: Nach jedem Training, auch wenn es noch so kurz ist, fühle ich mich richtig gefordert. Und ich bin der Meinung, dass meine Arme bereits straffer und mein Rücken belastbarer geworden sind.
Man kann mit dem Stab auch einige Übungen auf dem Boden oder im Sitzen (vorzugsweise auf einem Gymnastikball) ausführen. Doch dafür fühle ich mich derzeit noch nicht firm genug im Gebrauch des Sticks.
Die Expander-Funktionalität des Mini-Schwingstabes finde ich indes super. Diese halte ich lange durch und ich merke, wie gut damit die Brustmuskulatur trainiert wird. Auch für die eine oder andere Hantelübung lässt sich die geschmeidige Stange angenehm verwenden.

Mein Fazit zum Schwingstab Mini

Ich empfinde das Training mit dem Schwingstab als herausfordernd, intensiv und effizient. Nur wenige Minuten am Tag genügen, damit ich mich so richtig durchgeschüttelt und trainiert fühle. Bislang hält mein Mini-Stick auch noch gut mit und weist keinen Abrieb oder sonstige Zerfall-Symptome auf. 🙂