Schrunden: Weg mit den Hautrissen!

Wer an Schrunden leidet, hat oft mehr als nur ein rein kosmetisches Problem. Denn die tiefen Hautrisse können auch Schmerzen verursachen und so zu einer Belastung für Körper und Seele werden. Um Schrunden wieder loszuwerden, hilft nur die regelmäßige, reichhaltige Pflege der betroffenen Hautareale.

Über Schrunden redet man nicht sonderlich gern. Kein Wunder, denn schließlich sind die spaltförmigen Hautrisse alles andere als attraktiv und bieten sich deshalb nicht unbedingt als Stoff für den Plausch beim Friseur oder Kaffeetrinken an. Nichtsdestotrotz sind Schrunden keine Seltenheit und in vielen Fällen weit mehr als nur ein kosmetisches Ärgernis. Denn die oft recht tief reichenden Hauteinrisse können Schmerzen verursachen und sogar Infektionen nach sich ziehen.

Schrunden: Warum und wo sie entstehen

Der medizinische Fachbegriff für die Hautrisse, die im Volksmund als Schrunden bezeichnet werden, lautet Rhagaden. Die Risse entstehen, wenn es der Haut infolge von bestimmten Faktoren wie zum Beispiel Austrocknung, Verhornung, Kälteeinwirkung oder Neurodermitis an Elastizität mangelt und sie überdehnt wird. Häufig trifft man Rhagaden beispielsweise an Fersen mit Hornhaut an, während sie aber auch unter anderem an oder zwischen den Fingern, Zehen, an den Mundwinkeln oder am After auftreten können.

Weg mit den Hautrissen!

Sind bereits Schrunden vorhanden, gilt es, sie mittels einer reichhaltigen Hautpflege schnell wieder abheilen zu lassen. Hier bieten sich spezielle Schrundencremes an, die wertvolle Pflegestoffe wie z.B. Panthenol, Sheabutter, Mandelöl und Kamille enthalten können. Diabetiker sollten Rhagaden an den Fersen vorsichthalber lieber nicht selbst behandeln, sondern auf einen Profi setzen. Da Mundwinkelrhagaden manchmal mit Krankheiten wie Diabetes oder einer Leberzirrhose auftreten, sollten auch sie mit besonderen Achtsamkeit behandelt werden.
Werden Schrunden zu einer schmerzhaften Begleiterscheinung von Hornhaut unter den Füßen, sollte eine regelmäßige Hornhautentfernung sowie eine reichhaltige Hautpflege betrieben werden, um die Hautrisse zukünftig zu vermeiden. Um die Haut geschmeidig zu halten, bieten sich beispielsweise Cremes mit Urea an.

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