Schaebens Luxus Maske: Ein Erfahrungsbericht

Für ein paar entspannte Stunden zu Hause lege ich gern mal eine Maske auf, koche mir einen Tee und nehme ein Fußbad.

Dabei benutze ich fast immer die Masken von Schaebens. Die sind relativ günstig, immer in meinem Lieblingsdrogeriemarkt vorrätig und außerdem vertrage ich sie in der Regel ganz gut. Meine Haut ist relativ empfindlich, darum ist gerade der Aspekt der Verträglichkeit für mich sehr wichtig. Nun bin ich letztens in Kauflaune gewesen und habe neben meinem „Masken-Standardprogramm“ auch die (für mich neue) Luxus Maske“ mitgenommen. Der Hersteller wirbt damit auf seiner Seite folgendermaßen:

Schaebens Luxus Maske
mit Champagner, Gold, Kaviar, Austern

• aktiviert die Mikrozirkulation
• spendet Feuchtigkeit und verfeinert den Teint
• schenkt eine strahlend frische Ausstrahlung
• für ein exklusives Pflege-Erlebnis

Herrliche Versprechungen sind das. Diese Fachleute wissen genau, welcher Wortschatz bei der zahlenden (weiblichen) Kundschaft zieht: exklusiv, strahlend, aktiv! Sind wir das nicht alle gern? 😉

Also ich für meinen Teil möchte das in jedem Fall sein und wenn mein Budget schon nicht für exklusive Behandlungen im Day Spa reicht, muss eben die Kombination aus edlem Fischrogen, teurem Edelmetall, glibbriger Luxusmuschel und köstlich-überteuerten Sektgetränk für mein Seelenheil sorgen.

Soviel zur Kaufintention, nun zur Wirkung: Das Zeug brennt! Kaum aufgetragen begann meine Haut gefährlich zu ziehen. Ich konnte die Maske nicht länger als eine Minute ertragen. Nach dem hektischen Abwaschen überprüfte ich mein Hautbild: Rötungen oder Reizungen waren glücklicherweise nicht zu sehen. Aber woher kam das Brennen?

Ich googelte und wurde sofort in einem Forum für Testberichte fündig, wo eine Nutzerin eben dieses „Prickeln“ (wie sie es nannte) beschrieb. Auf der Seite des Herstellers wird ja sogar mit einem Siegel über die dermatologische Verträglichkeit geworben. Welches Institut diese Untersuchung durchgeführt hat, steht leider nicht dabei.

Laut Schaebens wurden bisher je einer Million verkaufter Packungen bei 0,0000 der Anwender Reizungen oder Allergien ausgelöst. Bin ich denn die einzige Mimose oder meldet sich einfach niemand, um von den Erfahrungen zu berichten? Ich beschloss kurzum, mal eine E-Mail an Schaebens zu schreiben. Und was dabei herauskam, war eine echte Überraschung. Wer mehr wissen möchte, liest nächste Woche hier weiter.