Pseudoallergien: Schuld sind Geschmacksverstärker

Der Artikel geht Pseudoallergien auf den Grund. Habt ihr schon einmal von Pseudoallergien gehört? Diese Allergien sind die Folge von Geschmacksverstärkern in Fastfood – zwar ähneln die Beschwerden denen echter Allergien, die Diagnose aber ist viel komplexer.





Zusatzstoffe als Grund für die seltenen Pseudoallergien

Vielleicht kennt ihr diese Situation: Ihr habt ganz gewöhnliche Symptome einer Allergie, eure Nase läuft und euer Hals ist angeschwollen. Beim Arzt wird aber keine allergische Reaktion festgestellt. In diesem Fall könnte es sich um eine Pseudoallergie handeln, deren Ursache eine ganz andere ist als die einer herkömmlichen Allergie. Die Auslöser sind vielfältig, weshalb es für Betroffene schwer ist, den Grund herauszufinden. In der Regel sind Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe die Übeltäter. Anders als bei normalen Allergien ist das Immunsystem bei Pseudoallergien unbeteiligt.

Darüber hinaus treten sie eher selten auf: Schätzungen in Studien zufolge leidet nur einer unter 100 Menschen daran. Es gibt leider keinen Test, mit dem eine Pseudoallergie diagnostiziert werden kann – der Patient muss dem Arzt daher genau schildern, was er gegessen hat. Nur so kann eingegrenzt werden, welche Zusatzstoffe die Pseudoallergie auslösen. Dann folgt eine Eliminationsdiät: Der Betroffene muss mehrere Wochen die verdächtigen Inhaltsstoffe in seiner Nahrung vermeiden. Im nächsten Schritt wird dann herausgefunden, welche Zusatzstoffe der Patient nicht verträgt, indem ihm genau diese verschrieben werden. Kompliziert, aber wirksam!


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