Klaustrophobie: Hilfe zur Selbsthilfe

Als Klaustrophobie bezeichnet man die Angst vor geschlossenen Räumen und auch großen Menschenmengen. Betroffene bekommen dabei Panikattacken oder haben Angst zu ersticken.

Klaustrophobie, also die Angst vor dem Eingesperrtsein in einem geschlossenem Raum, tritt in im kleinem Ausmaß relativ häufig auf. Zum Beispiel das Kriechen durch einen engen Tunnel, in dem wir gerade so rein passen, löst bei den meisten Menschen ein Unwohlsein aus. Auch wenn wir eigentlich wissen, dass nichts passieren kann und wir wunderbar durch passen, entwickelt sich eine Angst.

Klaustrophobie – Raumangst

Genau diese Angst verspüren Menschen, die ernsthaft an Klaustrophobie leiden schon in normalen geschlossenen Räumen oder in Menschenmassen. Sie haben Angst, dass sie nicht mehr raus kommen oder dass sie ersticken müssen. Sie reagieren dabei mit panischer Angst, die zu Schweißausbrüchen oder Hypoventilation führen kann.

Klaustrophobie – Gründe

Die Gründe für Klaustrophobie sind sehr individuell. Selten haben Menschen diese Angst schon von Geburt an. Wie schon erwähnt, schlummert eine gewisse Vorstufe diese Angst in vielen von uns. Wenn die Psyche dann mit einem Trauma oder komplizierten Problemen belastet wird, kann dies in einer Klaustrophobie ausarten.

Klaustrophobie – Hilfe

Das Problem bei der Klaustrophobie sind die körperlichen Reaktionen. Die meisten Betroffenen wissen genau, dass ein geschlossener Raum oder eine größere Menschenmenge eigentlich keine große Gefahr darstellen. Doch der Körper reagiert trotzdem. Deshalb ist eine rein theoretische Erklärung in diesem Fall selten sinnvoll.

Wichtiger ist es zu lernen seinen Körper besser zu kontrollieren und ihn steuern zu können. Dazu bieten sich verschiedene Entspannungstechniken an, die zum Beispiel durch Meditation oder die progressive Muskelentspannung erreichbar sind.

Doch auch die Hilfe eines Arztes ist hierbei sehr wichtig. Klaustrophobie wird in den meisten Fällen mit einer Verhaltenstherapie, Entspannungstraining und einer Konfrontation gelöst. Das bedeutet, dass der Arzt zunächst nach Ihren individuellen Ursachen forscht. Falls ungelöste Probleme, Traumata oder ähnliches vorliegen, werden diese durch Gespräche gemindert. Natürlich lernen Sie auch beim Arzt die nötigen Entspannungstechniken, mit denen Sie Ihren Körper in Notsituationen besser beherrschen können.