Entspannen mit Lesefutter: „Schloss Gripsholm“ von Tucholsky

Nicht nur im kalten Winter lässt es sich mit einem guten Buch prima entspannen. Ich selbst pflanze mich derzeit gerne besonders oft mit einer interessanten Liebesgeschichte aufs Sofa.

Im Moment brauche ich – sicherlich auch wegen des in dieser Zeit rüde waltenden Winterwetters – besonders viel Entspannung.

Ich selbst relaxe momentan am Liebsten lesend auf dem Sofa und kuschle mich dabei ganz entspannt in eine wärmende Flauschdecke. Wenn ich währenddessen auch noch ab und zu an einem leckeren, heißen Kakao nippen kann, ist der Augenblick geradezu perfekt.

Und was lese ich derzeit? Nun, normalerweise mag ich vor allem gruselige Entspannung und suche deshalb immer gerne nach entsprechenden Lesetipps für kalte Winterabende. Im Moment haben es mir aber eher verschiedene Liebesgeschichten angetan.

Dieser Tage ruht zum Beispiel „Schloss Gripsholm“ von Kurt Tucholsky auf meinem Beistelltischchen:

Die Erzählung aus dem Jahre 1931 zieht mich als Leserin deshalb in ihren Bann, weil sie mich mitsamt dem im Mittelpunkt stehenden Liebespaar in eine schwedische Idylle fernab aller Alltagssorgen entführt und mir dabei mit feinen Beschreibungen und ein wenig plattdeutschem Dialekt viele schöne Bilder in mein Vorstellungsvermögen zaubert.

In ihrem geheimen, gemeinsam verbrachten Urlaub will das Protagonisten-Pärchen jedweden Stress vergessen und sich ganz dem Genuss des Augenblicks hingeben. Dies misslingt den Beiden nach einigen amourösen Ausschweifungen jedoch spätestens dann, wenn sie erfahren, dass im nahe gelegenen Kinderheim katastrophale Verhältnisse herrschen.

Und so handelt „Schloss Gripsholm“ meiner Meinung nach nicht nur von kurzweiliger Alltagsflucht, Entspannung und Liebe, sondern birgt auch jede Menge Moral und Gesellschaftskritik in sich.

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