Der neue Trend: Baby-Wellness

Der Wellness-Trend macht auch vor den Jüngsten nicht halt. Nachdem Wellness zum absoluten Must-Have sämtlicher Bevölkerungsschichten geworden ist, bieten einige Einrichtungen jetzt auch „Baby-Wellness“ an.

Wellness ist ein ungeschützter Begriff. Allgemeinhin zählt man zu diesem Bereich ja alles, was irgendwie schön, gesund und jung erhält. Ein ganz wichtiges Stichwort ist außerdem die Entspannung. Dieser Aspekt ist Hauptmerkmal der Baby-Wellness Angebote. Denn, um sich über Jugend und Schönheit den Kopf zu zerbrechen, sind die kleinen Wonneproppen glücklicherweise noch zu klein. Im Internet lesen sich die Erholungsofferten der Wellness-Hotels dann auch eher wie ein Komplettprogramm für die ganze Familie: während Mama sich eine ausgedehnte Massage gönnt, soll das jüngste Familienmitglied nicht zu kurz kommen. Anwendungen wie Ganzkörpermassagen mit Öl und eine Massage der kleinen Füßchen bringen auch dem Kind Entspannung.

Zugegeben, es ist fraglich, ob Babys Massagen wirklich zur Erholung und Entspannung gegen den Alltagsstress benötigen. Denn das ist ja oft der Hauptgrund, wenn man sich selbst durchkneten lässt. Wenn man diesen Aspekt aber mal Außen vor lässt, kann man den Angeboten durchaus positive Seiten abgewinnen. Mütter und Väter verbringen mit ihrem Baby ganz bewusst Zeit, die nur der Erholung gewidmet ist. Alltag und Hektik werden für einige Momente vergessen. Ich vermute, die entspannte Grundeinstellung der Eltern wirkt sich mehr auf die Psyche des Kindes aus, als jede professionelle Massage.

Daneben werden Workshops angeboten die zeigen, wie man die Massage für Babys in den Alltag einbauen kann. Körperkontakt ist wichtig, das wissen alle Mütter. In der Regel wenden Sie Massagetechniken ja auch von Haus aus an. Wer aber professionell ans Werk gehen möchte und das nötige Kleingeld parat hat, kann natürlich auf die Angebote zurückgreifen. Schaden wird es in keinem Fall.

Für niedrigeres Budget oder für diejenigen, denen ein Lehrgang zuviel des Guten ist, gibt es eine weitreichende Palette einschlägiger Literatur. Als Geschenkidee angepriesen zum Beispiel das Buch „Baby-Wellness“ von Karin Schutt. Die Autorin bezieht auch die Umgebung des Kindes ein. Faktoren wie ein kuscheliges Kinderzimmer und alltägliche Verwöhnrituale werden darin ebenso beschrieben, wie Spiel-Ideen.

Fazit: Babys brauchen Liebe und Nähe um glücklich aufzuwachsen. Für diese Dinge kann man auch mal die Baby-Wellness Angebote einbeziehen. Man kann aber ebenso gut einfach das tun, was Mütter und Väter seit Jahrhunderten machen, um ihre Kleinsten zu pflegen und ihnen ein Lächeln zu entlocken.

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