Biokosmetik unter der Lupe

Wer Bio is(s)t kann mittlerweile bei jeder Gelegenheit auf seine Vorliebe zurückgreifen: Biogemüse, Biosüßigkeiten, Biogetränke und natürlich auch Biokosmetik.

„Alles so schön bio hier…!“

Mit der Biokosmetik ist das ja so eine Sache: Natürlich will jedes Unternehmen auf den Zug aufspringen. Jeder Supermarkt hat neben der Bio-Food-Linie deswegen nun auch eine Bio-Wellness-Kosmetik-Linie. Das klingt immer gut, der Verbraucher greift gern zu, denn das gute Gewissen wird gleich mitgeliefert. Ob das, was man da für teuer Geld in den Einkaufswagen legt, auch wirklich „Bio“ ist, kann der Normalkunde oft nicht prüfen. Auf diese Entwicklung geht jetzt „Oekotest“ ein. Ein Magazin über Lebensmittel und Co. gibt es ja schon seit längerem. Nun erscheint endlich ein Extraheft, das sich ausschließlich mit der Kosmetik- und Wellnessindustrie auseinandersetzt. Die erste Ausgabe erscheint am 15. März für 7,50 €. Natürlich kommen die altbewährten Test, für die die Stiftung Warentest ja bekannt ist, nicht zu kurz. Im ersten Heft werden Augencremes, Peelings, und allerlei andere Pflegeprodukte getestet. Außerdem geht es unter anderem um die Herstellung von Cremes und sogar um Männerschönheit.

Presseberichten zufolge werden auch die großen Marken genau untersucht. Ein Blick in das Heft scheint sich zu lohnen: Die großen Unternehmen Colgate und Palmolive räumen nicht gerade ab und auch die Supermarkt- und Drogeriemarken scheinen ihr Geld nicht Wert zu sein. Ganz nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle schützt vor Nepp“ müssen Verbraucher sich mehr denn je informieren und kritisch hinterfragen. Das wird jetzt wohl einfacher, denn wenn man sich bewusst für Naturkosmetik entscheidet, zum Beispiel im Falle einer Allergie auf künstliche Zusatzstoffe, sollte auch das drin sein, wofür man einen höheren Preis bezahlt!

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