Aloe vera und Aloe capensis

Die Aloe vera ist seit langem als vielseitige Heilpflanze bekannt. Wegen ihrer Haut schützenden Eigenschaften wird sie unter anderem in Cremes und Zahnpasten verwendet. Doch auch die Aloe capensis kann gesundheitlichen Nutzen bringen.

Nachdem ich mir in Sachen Heilpflanzen zuletzt die vielen positiven Eigenschaften von Cistustee etwas näher angeschaut habe, möchte ich heute den Aloe-Gewächsen Aloe vera und Aloe capensis meine Aufmerksamkeit widmen.

Insbesondere die Aloe vera (auch als Echte Aloe oder Aloe barbadensis bekannt) ist hierzulande ziemlich populär. Und auch in vielen anderen Kulturen gilt die sukkulente Pflanze, die hauptsächlich in subtropischen und tropischen Gegenden angebaut wird, als vielseitiges Heilmittel. Schon Cleopatra setzte auf die Eigenschaften der Aloe vera und nutzte die Pflanze für ihre Schönheitspflege.

Heutzutage wird das aus den Pflanzenblättern gewonnene Gel, das unter anderem Aloin beinhaltet und schützend sowie antibakteriell wirkt, hauptsächlich äußerlich zum Beispiel in Produkten zur Hautpflege oder auch in Zahnpasta verwendet. Außerdem schwören viele Nutzer auf die wundheilende und kühlende Wirkung von Aloe vera-Gel.

Wird die Aloe Vera innerlich angewandt, so regt sie den Darm an und kann bei Verstopfung lindernd wirken. Allerdings sollte eine innerliche Verwendung nur vorübergehend (höchstens 14 Tage) und niemals über einen längeren Zeitraum erfolgen, da es sonst zu einem Kaliummangel und anderen gesundheitlichen Problemen kommen kann.

Ähnlich verhält es sich mit Präparaten und Nahrungsergänzungen, in denen die Aloe capensis (auch als Aloe ferox bekannt) enthalten ist. Auch sie kann kurzfristig bei Verstopfung verwendet werden. Von einer längeren Anwendung ist jedoch auch hierbei abzusehen. Die Aloe capensis beinhaltet weniger Aloin als die Aloe vera, hat aber mehr Bitterstoffe.

Auch daheim lässt sich eine Aloe-Pflanze kultivieren. So sollte eine Aloe vera einen Platz an einem sonnigen und trockenen Ort finden, im Winter weniger und im Sommer etwas öfter – höchstens aber einmal in der Woche – gegossen werden.

Mehr zum Thema Aloe vera und Aloe capensis ist zum Beispiel hier zu finden.