Zimtgebäck: Problem Cumarin

Die Weihnachtszeit bringt automatisch jede Menge zimthaltiges Gebäck mit sich. Aber Vorsicht: Isst man zuviel davon, kann das im Zimt enthaltene Cumarin die Gesundheit schädigen.

Manchmal ist es schwierig, konsequent an einer gesunden Ernährung für ein gutes Wohlbefinden festzuhalten, insbesondere auch deshalb, weil man oft vielleicht gar nicht genau weiß, welche Gefahren in Lebensmitteln lauern:

Gerade jetzt, so kurz vorm Fest, landen bei vielen Verbrauchern Zimtsterne, Lebkuchenherzen und diverse andere Leckereien mit Zimt auf dem Esstisch. Der Genuss von allzu viel zimthaltigem Weihnachtsgebäck kann jedoch wegen des darin enthaltenen Cumarins schädlich für die Gesundheit sein.

Cumarin ist ein Aromastoff, der beispielsweise frischem Heu seinen charismatischen Duft verleiht und kommt in hoher Konzentration in so genanntem Cassia-Zimt, weitaus weniger in hochwertigerem Ceylon-Zimt, vor. Nimmt man zuviel dieses sekundären Pflanzenstoffes auf, sind Vergiftungserscheinungen, Leber- und Nierenschäden die Folgen.

Wie es scheint, wird in Weihnachtsgebäck wohl hauptsächlich Cassia-Zimt verarbeitet, was bedeutet, dass die betreffenden Produkte einen hohen Gehalt an Cumarin aufweisen. Experten empfehlen deshalb, den Genuss von zimthaltigen Lebensmitteln in Grenzen (die Empfehlung lautet: 0,1 mg Cumarin pro kg Körpergewicht / pro Tag) zu halten, da sehr empfindliche Personen bereits durch die Aufnahme verhältnismäßig geringer Mengen von Cumarin reversible Leberschäden erleiden können.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat hier eine ausführliche Information zum Thema bereitgestellt. Außerdem bietet es hier „Fragen und Antworten zu Cumarin in Zimt und anderen Lebensmitteln“.

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