Zen-Meditation als Weg zur Entspannug

„All die tausend kleinen Gewohnheiten des täglichen Lebens bewusst zu erleben, ganz zu sein in jeder Handlung, in jeder Bewegung, mit Körper, Geist und Seele- das ist Zen“ definierte Zen-Meister Dogan, der im 13. Jahrhundert das Zen in Japan einführte, und er fügte hinzu: „Zen erlernen und praktizieren bedeutet uns finden; uns finden bedeutet uns vergessen; uns vergessen bedeutet unsere ursprüngliche Natur finden.“

Zen besteht aus Theorie und Praxis. Praxis des Zen heißt Zazen, eine konkrete Meditation. Zazen im Sanskrit Dhyana, bedeutet Sitzen mit gekreuzten Beinen in Ruhe und tiefe Versenkung. Zen wird in der Form einer Haltung tiefer Konzentration „einfach zu sitzen“.
Einfach zu sitzen heißt, Körper und Geist sind intensiv einbezogen, konzentriert und versenkt in die Zazen-Haltung. Durch kontinuierliches Üben fördert man positive Veränderungen: Gelassenheit und Konzentrationsfähigkeit nehmen zu. Selbstbewusstsein sowie Entscheidungssicherheit werden gestärkt, weil die Gedanken und Emotionen klarer und mit mehr Abstand betrachtet werden. Man kann beobachten wie ruhiger alles wird, wie Gefühle in einem selbst aufsteigen und wieder verschwinden, wie Geräusche oder Gerüche eindringen und wie man auf all dies reagieren wird. Diese Form der Meditation ist weder von der Kultur noch von der Religion abhängig.
Die gesamte Gesellschaft trägt Verantwortung für sich und andere. Je höher die persönlichen und beruflichen Anforderungen steigen, ist es umso wichtiger zu unterscheiden und erkennen zu können, wie die eigene Sachlage aussieht und wie man am besten selbst damit umgehen kann.

Aufgrund der laufenden Projekte sind in diversen Firmen Mitarbeiter gestresst, der Leiter der Abteilung hat bestimmte Vorgaben, die er leisten muss und die Eltern haben Kinder. Zen hilft allen Personen dabei den Alltag besser zu bewältigen und ist eine Oase zum Kraftschöpfen und zum Energie tanken.