Yoni-Massage: Erotische Tantra-Massage

Die Yoni-Massage für Frauen ist eine Ganzkörpermassage mit Intimbereich. Reflexzonen am ganzen Körper und am weiblichen Genitalbereich werden sanft berührt und behutsam massiert. Mit der Yoni-Massage lernen Frauen ihre Sexualität besser kennen und erleben lustvolle Entspannung bis hin zum vaginalen Orgasmus.

„Yoni“ kommt aus dem Sanskrit, einer alten indischen Sprache, und bedeutet Vagina. Doch die Yoni-Massage ist mehr als nur Massage der Genitalien. Ihr geht eine ausführliche Reflexzonenmassage voraus, um den weiblichen Körper zu entspannen und nach Tantra-Vorbild frei zu machen. Um die 200 Euro kostet die Spezialbehandlung, die bis zu drei Stunden dauern kann.

Was ist eine Yoni-Massage?

Bei Yoni Massagen im engeren Sinne handelt es sich rein um die behutsame Berührung und das Massieren der äußeren und inneren Vagina. Allerdings beziehen sich die Angebote der Tantra-Masseure auf den weiteren Begriff, der immer eine Ganzkörpermassage voraus schickt.

Es sind fast immer Frauen, die die Massage durchführen. Erst wenn ein Vertrauen aufgebaut ist und die Kundin entspannt ist, wird behutsam die Vagina massiert. Die Frau darf empfangen und für sich allein genießen, ohne etwas zurück geben zu müssen.

Wie läuft eine Yoni-Massage ab?

Wie andere Tantra-Massagen finden Yoni-Massagen meistens in einem gemütlichen, etwas abgedunkelten Raum statt. Räucherstäbchen und Musik zur Meditation sollen die Stimmung zusätzlich entspannen. Die Kundin legt ihre gesamten Kleider ab und legt sich nackt auf eine weiche Matte. Meistens zieht sich auch die Masseurin nackt aus, denn Kleidung würde bei der Massage nur zu unangenehmen Berührungen führen.

Nach ca. einer Stunde Ganzkörpermassage vom Kopf bis zu den Zehen, wird der Bauch und die äußeren Schamlippen massiert. Ist die Kundin bereit, wird mit Gleitmittel der innere Vaginalkanal ausführlich massiert und der G-Punkt der Frau stimuliert.

Der Umgang mit der Intimität bei einer Yoni-Massage

Für viele Frauen ist die Vorstellung einer Yoni-Massage unangenehm und es erfüllt sie mit Scham. Viele können sich nicht vorstellen, von einer fremden Frau dort berührt zu werden, wo normalerweise nur der Partner oder Ehemann Zugang hat. Das ist völlig normal und es geht sicher jedem beim ersten Mal so.

Doch eine Yoni-Massage ist nicht vergleichbar mit Penetration oder Selbstbefriedigung und hat auch nichts mit lesbischer Begierde zu tun. Es geht weniger um Sexualität, als um lustvolle Selbstentdeckung, Entspannungsübungen und das Lösen von Blockaden.

Ziele einer Yoni-Massage

Die Yoni-Massage dient der lustvollen Entspannung, der Selbsterforschung und der Verarbeitung verschiedener aufkommender Gefühle. Wenn sich Blockaden durch die Yoni-Massage lösen, reagiert jede Frau auf ihre individuelle Weise. Es können Gefühle von Trauer oder Glück hochkommen, manche Kundinnen lachen laut, manche weinen und wieder andere bleiben ganz still in einer anderen Sphäre.

Doch bei allen breitet sich ein wohliges Gefühl im ganzen Körper aus und viele sprechen von einer Befreiung. Es ist kein konkretes Ziel, die Frau zum Orgasmus zu bekommen. Der vaginale Orgasmus ist im Unterschied zum klitoralen Orgasmus intensiver und langanhaltender, aber eben auch schwerer zu erzeugen.