Wellness mit Kräutern

Pflegeprodukte für die Haut gibt es überall zu kaufen. Wer sich aber ein ganz spezielles Verwöhnprogramm gönnen will, sollte die Rezepte für Kräutermasken und -bäder ausprobieren. Unterschiedliche Kräuterarten kann man dabei für verschiedenste Bedürfnisse einsetzen: ob pflegend, belebend oder entspannend, für jeden Anlass ist das richtige Mittel in derNatur gewachsen. Hier also das Wellnessprogramm mit Kräutern!

Kräuterbäder

Um ein Vollbad mit Kräutern herzustellen, kann man das Badewasser mit einem konzentrierten Aufguss versetzen. Aber es geht auch noch unkomplizierter. Für ein schnelles Bad einfach die gewünschten Kräuter in ein Mullsäckchen füllen und unter den Hahn der Wanne hängen. Nun kann das Wasser beim Einlassen darüberlaufen, die Essenzen werden im Badewasser gelöst. Zur Wirkung unterschiedlicher Kräuter: www.kraeuterallerlei.de

  • zur Entspannung: Lavendel
  • als belebende Aromatherapie: Rosmarin, Zitronenstrauch, Minze

 Kräutermasken

  1. 250 ml frische Kräuter (oder 3 EL getrocknete Kräuter, über Nacht in destilliertem Wasser eingeweicht) mit 2 EL destilliertem Wasser und 2 EL Biohaferflocken (zart) mischen.
  2. Die Mischung im Mixer zu einer Paste zerkleinern. Für einen Peeling-Effekt noch 2 EL zerstoßenen Fenchelsamen hinzufügen.
  3. 15 Minuten auf der Haut einwirken lassen und dann mit lauwarmen Wasser abwaschen. Da es zu leichten Hautrötungen kommen kann, die Maske am besten Abends vor dem Schlafengehen anwenden.
  • für normale Haut: Fenchel oder Minze
  • für trockene Haut: Beinwell
  • für fettige Haut: Salbei oder Schafgarbe

Massageöl mit Lavendel selbst machen

Um ein Massageöl mit Lavendel auf einfache Weise selbst herzustellen, muss man folgende Schritte ausführen:

  1. Ein sauberes Glas mit frischem Lavendel (Blätter und Blüten) befüllen.
  2. Den Inhalt dann mit einem Holzlöffel oder Stößel zerreiben.
  3. Nun das Öl dazugießen. Man kann Mandel-, Avocado- oder Distelöl verwenden.
  4. Schließlich wird das Glas  verschlossen und auf eine sonnige Fensterbank gestellt. Einmal täglich schütteln, damit das Öl die ätherischen Öle aufnehmen kann.
  5. Nach einigen Wochen wird das Öl durch ein Tuch gefiltert. Die Kräuter werden gegen das Tuch gedrückt, damit weitere Essenzen frei werden. Nun noch das fertige Massageöl in (dunkle) Glasflaschen abfüllen. Vor Licht geschützt und kühl und trocken lagern. Auf diese Weise hält sich die Massageöl-Mischung bis zu einem Jahr.

Weitere Rezepte für Massageöle und viele weitereführende Informationen über Inhaltsstoffe und deren Geschichte findet man zum Beispiel hier bei Waschkultur. Für Informationen zur Geschichte der Massage bietet der KVM-Medizinverlag ein interessantes PDF-Dokument zum herunterladen.