Vietnamesischer Salat: Schlankküche die schmeckt

Im zweiten Teil der Serie „Vietnam“ nun mein Rezept des Salates Goi ga.

 

Der Salat ist fettarm und durch die vielen Kräuter sehr aromatisch.

Für das Dressing benötigt man:

  • Fischsauce (Nuoc mam)
  • Knoblauch
  • 1 Chili
  • Ingwer
  • ca. 150 ml Wasser
  • Saft einer halben Limette
  • eine halbe Möhre (geraspelt)
  • Zucker

Zunächst werden Zucker und Knoblauch im Mörser gestampft, dann kommen Fischsauce (nach Geschmack) und Limettensaft hinzu. Ein etwa daumengroßes Stück Ingwer wird geschält und in dünne Scheiben geschnitten. Diese werden fünf bis zehn Minuten im Wasser blanchiert. Wasser und zerkleinerter Ingwer kommen dann zum Dressing. Zum Schluss gibt man die Möhrenraspel und die Chili dazu und schmeckt mit dem Limettensaft ab.

Für den Salat (Mengen nach Belieben):

  • Reis- oder Glasnudeln
  • Romana- oder Eisbergsalat
  • Garnelen, gekochtes Hühnchen oder Rind
  • Erdnüsse
  • Sojasprossen
  • Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Paprika (je nach Vorlieben)
  • ein großer Baumpilz
  • Minze, Koriander, Thaibasilikum

Die Reisnudeln werden mit kochendem Wasser überbrüht und zugedeckt stehen gelassen, gleiches passiert mit dem Pilz (ich weiß nicht genau wie der heißt, sieht schwarz aus und ähnelt den Mu-Err Pilzen). Der Salat wird in dünne Streifen geschnitten, die Kräuter werden nur gezupft und das restliche Gemüse wird am besten in der Küchenmaschine geraspelt. In der Version mit Rind oder Huhn, muss beides vorher gekocht werden. Die Garnelen kann man, benutzt man die vorgegarte TK-Ware, mit heißem Wasser überbrühen. Die Erdnüsse werden gehackt und am Schluss über den Salat gegeben, alles wird zusammen mit den Kräutern gut vermischt und mit Stäbchen gegessen.
Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung hat dieser Salat wirklich alles, was man von einer leichten Mahlzeit erwartet.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann sich übrigens auf nächste Woche freuen. Da verrate ich, wie die berühmte Fleischsuppe Pho bo entstanden ist, wie man sie esst und natürlich auch, wie sie gemacht wird. 😉