Vajrasana: Der Diamantsitz

Im Diamantsitz lässt es sich gut entspannen oder meditieren. Allerdings ist die recht anspruchsvolle Haltung nicht für Menschen mit Knieschäden geeignet.

Vielleicht geht es manchen Lesern so wie mir: Die Feiertage waren nicht nur schön besinnlich, sondern kamen auch mit vielen schmackhaften Speisen daher.
Für mich heißt das: Ich muss nun unbedingt etwas für meine Linie tun und wende mich aus diesem Grunde wieder verstärkt dem Thema Yoga zu.

Da ich nach all den gemächlichen Tagen nicht mit einer übermäßig strapaziösen Übung beginnen möchte, habe ich mir diesmal Vajrasana, den Diamantsitz, herausgesucht, eine Stellung, die auch als Fersensitz oder Donnerkeil bekannt ist und welche darüber hinaus die Ausgangsposition für andere Yoga-Haltungen wie beispielsweise Ustrasana darstellen kann.

Körperlich eignet sich Vajrasana zur Entspannung der Fußknöchel und Dehnung der oberen Schenkel. Darüber hinaus fördert die Übung die Biegsamkeit der Knie und wird bei beginnenden Krampfadern oft als wohltuend empfunden.
Geistig kann der Diamantsitz indes beruhigend wirken und zur Meditation genutzt werden.

Nicht anwenden sollte man Vajrasana, wenn man unter Knieproblemen leidet. Außerdem kann es sein, dass während der Übung die Füße einschlafen. Dies kann aber verhindert werden, indem man bei der Durchführung ein Kissen oder einen Hocker hinzuzieht.

Der Ablauf von Vajrasana ist in etwa so zu beschreiben: Man kniet, die Zehenspitzen zeigen nach hinten, die Fersen liegen nebeneinander, berühren sich nicht. Nun setzt man sich langsam auf die Fersen und richtet den Oberkörper dabei so auf, dass der Rücken gerade bleibt. Die Hände können nun entspannt auf den Oberschenkeln ruhen, während der Geist derweil komplett abschalten darf.
Wem meine Beschreibung des Asanas noch nicht ganz ausreicht, dem kann vielleicht z.B. diese hier weiterhelfen.

Sollte man nach der Durchführung des Diamantsitzes noch Lust, Laune und / oder Bedarf haben, könnte man sich im Anschluss – vielleicht sogar direkt aus dieser Pose heraus – auch ruhig noch um sein Sonnengeflecht kümmern.

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