Tierwellness: Ist das sinnvoll oder nur albern?

Miezi, Bello und Schnuffel entspannen sich genauso gern wie Frauchen und Herrchen.  Wellness für Tiere ist ein ganz neuer Trend, der durchaus seine Daseinsberechtigung hat.

Dabei sollte man den Begriff Wellness in diesem Sinne nicht zu eng sehen, denn unter Tierwellness fallen auch Angebote, die sich eher auf den Bereich Physiotherapie konzentrieren. Die Tiermedizin hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, da muss die Nachsorge mithalten: So werden z.B. in Deutschlands Tierarztpraxen auch schon Reha-Maßnahmen durchgeführt. Auch ein eigener Beruf, der des Tierphysiotherapeuten, hat sich schon etabliert.

Neben Gesundungsmaßnahmen für Hund, Katze und Pferd werden aber auch Farbtherapien angeboten und Heilsteine aufgelegt. Was Menschen nutzt, soll auch Tieren etwas bringen. Die Tatsache, dass auch Tiere Stress haben mag zunächst etwas außergewöhnlich anmuten, liegt aber durchaus nahe. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Meine beiden Katzen reagieren, wie alle Tiere, sensibel auf Umstellungen, Hektik und auch auf meine Gemütslage. Habe ich Stress, überträgt sich der natürlich.

Auch Situationen wie der Gang zum Tierarzt sind stressbelegt und da wäre ich manchmal froh, wenn in der Tierarztpraxis entspannende Musik dafür sorgen würde, dass Tier und Besitzer sich gleichermaßen wohl fühlen. Mittlerweile gibt es auch Klassische Musik, die extra für Tiere komponiert wurde. So könnte ich mir gemeinsam mit meinen beiden Fellnasen diese CD anhören. Etwas freakig ist das schon, aber sicher nur für Menschen, die keine Tiere haben. 😉

Die immer noch beste Art der Tierwellness ist trotzdem die Beschäftigung mit den haarigen Mitbewohnern. Das tut nicht nur denen gut, sondern auch uns, denn Tiere werden nicht umsonst auch in vielen Therapien für Menschen eingesetzt. Gerade der Kontakt mit Hunden, Pferden und Katzen kann sehr beruhigend und erfüllend sein.

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