Die Vinotherapie ist ein Wellnesstrend, der noch relativ jung ist. Die Grundlagen dafür wurden erst im Jahre 1995 wissenschaftlich bestätigt.
Die Herkunft der Vinotherapie ist – natürlich – Frankreich. An der Universität von Bordeaux entdeckten Wissenschaftler in der Mitte der 1990-er Jahre, dass die Traubenkerne Umweltgifte und freie Radikale abwehren können.
Grund für diese Fähigkeit sind die in ihnen enthaltenen Polyphenole. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die nicht nur im Laub, der Schale und den Kernen roter Weintrauben, sondern in unterschiedlichen Formen auch in anderen Pflanzen vorkommen.
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Wellness-Wasser, Wellness-Kaugummi, Wellness-Joghurt, Wellness-Dusche: Moment! Da fehlt doch noch etwas. Etwas, auf das wir unser Leben lang gewartet haben – zugegebenermaßen ohne es zu wissen – aber jetzt, da wir um die Existenz des neuesten Wellness-Trends wissen, wird das Verzichten schwer…
Mal ganz im Ernst, sooo schlecht ist die Erfindung der Firma “Raumseele” gar nicht: Ein Allesreiniger in wunderschön designter Flasche, der uns ein Wellness-Erlebnis beim Putzen verspricht. Das ist dann in Anlehnung an “Functional Food”, der Nahrung mit Doppelwirkung, wohl “Functional cleaning”. “Putzzeug” heißt der Reiniger und der spartanische Name findet sich nicht nur in der Flaschenform, sondern auch in deren Inhalt wieder, denn das Konzept heißt ganz klar Understatement: Drei Düfte gibt es, und alle drei sind pur und unverfälscht. Wer Husten hat, putzt dann mit Salbei, bei Abgeschlagenheit empfiehlt der Hersteller weiterlesen »
Heute ist die Schrothkur etwas an moderne Erkenntnisse der Ernährung angeglichen worden. Sie soll jedoch immer noch gegen viele unterschiedliche Erkrankungen helfen.
Die Diät ist nicht mehr ganz so radikal wie noch in Schroths Tagen. Einzig der Wechsel zwischen Trocken- und Trinktagen ist geblieben. Jedoch steigerte man die Menge an den Trockentagen, um einer Schädigung des Körpers vorzubeugen. Diese Modifikationen gelten jedoch nicht für alle Verfechter der Kur. Darum sollte man sich vor einer solchen über die Philosophie des Instituts erkundigen. In Eigenregie soll die Kur übrigens gar nicht durchgeführt werden.
Sie hilft, so die Vertreter, bei weiterlesen »
Der Grund für die einstige Kritik an der Schrothkur liegt wohl vor allem an der Ernährungsweise, die doch sehr gewöhnungsbedürftig ist und allen gängigen Erkenntnissen über gesundes Essen zu widersprechen scheint.
Eine Kur dauert zwischen zwei und drei Wochen und verlangt dem Körper einiges ab. So wechseln sich so genannte Trink- und Trockentage ab. An den Trinktagen darf man bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Schroth selbst verwendete jedoch kein Wasser, wie man jetzt denken könnte. Er empfahl Weißwein und Wacholderschnaps, um die Entwässerung des Patienten in Gang zu bringen. An den Trockentagen sollte nach seiner Ansicht nicht mehr als ein halber Liter Flüssigkeit eingenommen werden. Die Mahlzeiten bestanden in der ursprünglichen Variante aus weiterlesen »
Die Schrothkur ist nicht, wie man vielleicht aus dem Namen schließen könnte, mit der Aufnahme von Schrot verbunden. Vielmehr findet sich der Name des Erfinders dieses umstrittenen Naturheilverfahrens wieder.
Johann Schroth (1798-1856), seines Zeichens Bauer und Furhmann, ging nicht wegen dieser Tätigkeit in die Naturheilkunde ein, sondern aufgrund seiner “Schrothkur”, die er nach einem Unfall entwickelte, aus dem ein steifes Knie resultierte. Er versuchte das Knie nach Anweisung eines Mönches mit, in kaltem Wasser getränkten, Umschlägen zu heilen. Tatsächlich trat eine Besserung ein, die Schroth auf die feuchte Wärme, die daraus entsteht, zurückführte. Bei seinem Umgang mit Nutztieren beobachtete er etwas, dass ihn zur Entwicklung einer diätähnlichen Ernährungsform anstieß: Kranke Tiere trinken wenig und nehmen nicht die übliche Menge an Nahrung auf.
So verband Schroth also in einer gleichnamigen Kur die Erkenntnisse der Ernährung mit denen aus den selbsterprobten Wickelanwendungen und wendetet dieses Verfahren nun auch bei anderen Krankheiten an. In seiner Umgebung galt er als “Wunderdoktor”. In die Geschichte ging er auch als “Semmeldoktor” ein, was auch die Nahrungsbestandteile der Kur zurückzuführen ist. Doch es gab nicht nur Beifall für das Verfahren: Schon zu Lebzeiten Schroths wurde Kritik laut, einige Menschen bezeichneten ihn als Kurpfuscher und auch viele Mediziner standen und stehen der Schrothkur skeptisch gegenüber.
Werdende Mütter versuchen ihren Alltag so zu meistern, wie vor einer Schwangerschaft: Die Arbeit muss geschafft, der Haushalt versorgt werden und die gerade in dieser Zeit wichtige Entspannung wird viel zu oft verschoben oder gar ganz vergessen.
Dabei kann Schwangeren-Wellness sogar mehr als nur entspannen. Der Körper verändert sich enorm, mit den richtigen Maßnahmen kann diesem Umstand Rechnung getragen werden. weiterlesen »
Und was bringt die Kraft des Meeres jetzt Schönheit und Wohlbefinden? Einiges! Nachdem die Ursprünge und medizinischen Wirkungen der Thalasso-Therapie vorgestellt wurde, folgen nun die Vorteile für Beauty und Wellness.
Meerwasser, Salz, Algen und Co. enthalten eine Vielzahl von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Proteinen und Aminosäuren. Wer sich für eine original Thalasso-Therapie direkt am Meer entscheidet, profitiert von weiterlesen »
Thalasso kann zwar ganz schön entspannen, ist aber dennoch eine Anwendungsform, die aus dem medizinischen Bereich stammt.
Thalasso wird heute immer öfter als “Wellness” angepriesen, gehört aber ursprünglich in den medizinischen Bereich. Seine Wurzeln liegen im 18. Jahrhundert, wo eine Doktorarbeit weiterlesen »
Thalasso ist einer der beliebtesten Trends auf dem Wellness-Sektor. Doch der Begriff ist ungeschützt.
Unter Thalasso versteht man im eigentlichen Sinne Therapien, die durch bestimmte Hilfsmittel aus dem Meer unterstützt werden. Schon die Wortherkunft weist darauf hin, denn die Therapie kommt von dem griechischen Begriff “thalassa”, der nichts anderes als “Meer” bedeutet. So werden in der Thalasso-Therapie Algen, Schlick, Meerwasser, Sand und Sonne genutzt, um diverse Krankheitsbilder zu lindern und zu heilen. Es wird also alles verwendet, was man an einem natürlichen Strand so findet. Aufgrund dieser Prinzipien und nicht zuletzt wegen des vermehrten Angebots jenseits von Strand und Meer, hat der “Verband deutscher Thalasso Zentren” einige Regeln aufgestellt, weiterlesen »
Shiatsu ist eine japanische Entwicklung aus dem 20.Jahrhundert und eng mit der Akupressur verwurzelt. So ist es dann auch nicht verwunderlich, wenn Begriffe wie Chi, Meridian oder Tsubos auftauchen, die eigentlich aus der Traditionellen Chinesischen Medizin stammen.
Beim Shiatsu (shi = Finger und atsu = Druck) geht es in erster Linie auch darum, die Lebensenergie (Chi), die sich in den Meridianen bündelt, ungehindert fließen zu lassen. Verpsannungen, seelische Disharmonien und andere Einflussfaktoren können dafür sorgen, dass das Chi blockiert ist. Die Folge sind Krankheiten, psychisch oder physisch, die wiederum Energien blockieren.
Methode
Wie bei der Akupressur gibt es auch im Shiatsu Druckpunkte, die so genannten Tsubos. Sie sind Bestandteil der Meridiane und mit bestimmten Organen verbunden. Druck und Massage dieser Punkte löst Blockaden und fördert seelische sowie körperliche Harmonie. Um den Druck auszulösen werden weiterlesen »