Trockene und beanspruchte Hände und Füße sind bei vielen Menschen nicht nur ein winterliches Problem. Wer empfindliche Haut hat und zudem viel mit den Händen arbeitet, kann gar nicht soviel Lotion und Créme verwenden, wie es eigentlich nötig wäre, um die Haut geschmeidig zu halten.
Doch da Hände und Füße auch ein “Aushängeschild” sind, sollten diese trotzdem gepflegt sein. Ein Paraffinbad ist eine Möglichkeit, diese Pflege bei beanspruchten Händen zu vereinfachen und zu unterstützen. Gleichzeitig ist es auch durchaus entspannend. Der Ablauf ist simpel: Die Hände oder Füße werden in ein Gerät getaucht, in dem sich erwärmtes weiterlesen »
Dampf, Kräuter, Schlammpackungen – das Serailbad erhöht das subjektive Wohlbefinden und macht ganz nebenbei die Haut zarter und ebenmäßiger.
In Bezug auf die, der Sauna sehr ähnlichen, Anwendung kursieren im Internet zwei vordergründige Theorien: Zum einen sind einige Menschen offenbar fest davon überzeugt, es handle sich um ein Ritual, das im Hamam durchgeführt wird. Andere Meinungen sprechen von einer Erfindung der westlichen Wellnesswelt. Die Durchführung hat tatsächlich etwas vom Hamam, doch die verwendeten Zusätze sind aus verschiedenen Wellness- und Gesundheitsrichtungen entnommen. Beispielsweise wird in einigen Serailbädern gern Rügener Kreide für Körperpackungen verwendet.
Eine Sitzung im Serailbad beginnt immer mit einer Körperpackung aus Heilschlamm oder besagter Kreide. Die Materialien werden dünn aufgetragen und trocknen dann angesichts der Sanarium-ähnlichen Temperaturen an. Ist dieser Prozess vollzogen, wird die Packung weiterlesen »
Viele Menschen geben einen hübschen Betrag im Monat für Wellnessangebote aus, ernähren sich gesund und achten auch sonst auf sich…
Viele Menschen tun das und rauchen danach genüsslich eine. Noch vor kurzer Zeit hätte ich mich selbst in die Riege dieser Menschen einordnen müssen. Ich wusste resp. weiß um all die negativen Folgen, hatte aber immer eine Ausrede parat: Zigaretten sind gut für den Stressabbau, sie sind ruhige Momente des Genusses, ich brauche sie und kann ohne nicht leben, etc.
Wer sich gerade wiedererkannt hat, dem sei gesagt: Jede dieser Aussagen ist komplett schwachsinnig. Wenn man sich dessen erst einmal bewusst ist, kann die logische Folge nur noch der Rauchstopp sein. Dann passiert das, was man nie für möglich gehalten hätte: weiterlesen »
Hat man sich für ein Mesolifting entschieden, sollte der Eingriff auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Vorbereitung ist wichtig und kann Risiken minimieren.
Oft ist es mit einer Sitzung nicht getan, das heißt zum einen Vermehrung der Kosten und zum anderen höheres Risiko. Diese Grundlagen sollten bedacht werden. Vor und mindestens eine Woche nach dem Mesolifting gilt Zurückhaltung bei Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin. Auch Sonnenbäder sollten danach für sieben Tage tabu sein. Die Haut muss unbedingt rein sein und darf keine Make-up Reste aufweisen. Auch nach den Injektionen wird empfohlen, sich mindestens für einige Stunden nicht zu schminken. Einige Institute weisen außerdem darauf hin, weiterlesen »
Mesolifting ist eine spezielle Form der Mesotherapie, die in traditioneller Anwendung auch schon einiges für die Schönheit tun kann.
So soll die Mesotherapie helfen, wenn sich ungeliebte Fettpölsterchen festgesetzt haben und Cellulite das weibliche Gemüt plagt. Sogar bei Haarausfall sollen positive Ergebnisse beobachtet worden sein. Die Vorteile für den Patienten liegen klar auf der Hand: Anstatt sich das Fett in einem verhältnismäßig größeren Eingriff absaugen zu lassen, gibt es eine Spritze und gut.
Die besondere Methode des Mesolifting arbeitet unter anderem mit Hyaluronsäure, die uns ja auch in der Werbung für Faltencremes nur Gutes verspricht. Um Falten zu mildern werden diese mit einem Arzneigemisch unterspritz. Das Skalpell bleibt auch hier im Schrank, daher also eine eher sanfte Methode. Aber wenn es danach geht, ist Botox ja auch eine sanfte Methode. Zwar ein Nervengift, aber wenigstens ohne Messer. (*Ironie aus*)
Nebenwirkungen sollen weiterlesen »
Die Mesotherapie, die sich eigentlich hinter dem Schlagwort “Biolifting” verbirgt, ist eine schulmedizinische Technik mit naturheilkundlichen Einschlägen.
Dass die Behandlung sich irgendwo auf der manchmal schwammigen Grenze zwischen Alternativ- und Schulmedizin befindet, sollte aber nicht über die Risiken hinwegtäuschen, die auch hier möglich sind. Doch zunächst zu den Einsatzmöglichkeiten der Mesotherapie, die mit Injektionen unter (subkutan) oder in die Haut (intrakutan) arbeitet.
Mesotherapie kann bei dauerhafter Schwächung des Immunsystems als eine Art Mini-Impfung eingesetzt werden. So kann sie z.B. Begleittherapie für Krebserkrankte und Immungeschwächte sein und auch bei Asthma helfen. Auch bei Narben, Dehnungsstreifen und Störungen der weiterlesen »
Wir leben in einer Zeit, in der Altern oft als Makel angesehen wird. Viele Menschen wollen nicht mit diesem “Makel” leben und entscheiden sich für ästhetische Chirurgie.
Der Boom der Branche wird durch die Medien noch angeheizt, die vor allem den prominenten Schönheitswahn in Hollywood verfolgen und ihn oft nur scheinbar kritisieren und auch nur dann, wenn die Eingriffe nicht schöner machen, sondern “Fratzen” herstellen. Sylvester Stallone ist nur ein Beispiel, ein trauriges und schockierendes dazu. Nicht zuletzt aus diesen abschreckenden Gründen werden – angeblich – neue Methoden kolportiert, die zudem – mit dem Attribut “Bio” versehen – als besonders sanft erscheinen sollen. Eine von ihnen ist das so genannte Biolifting. Das klingt nach Schönheitsbehandlung, die auch noch Falten wegzaubert, es klingt schonend und vor allem klingt es innovativ. Das liegt an der hohen Popularität von biologischen Verfahren und Produkten, hat aber mit der Wirklichkeit wenig zu tun. weiterlesen »
Wellness und Zahnarzt, ein Wortpaar bei dem es sich gerade für Angstpatienten nur um einen Scherz handeln kann.
Aber es geht scheinbar doch. Immer stärker setzt sich in jüngster Zeit der Wellnesstrend auch in Zahnarztpraxen durch. Oliver Karthaus berichtet auf Luxusblogger.de über eine Praxis in Toronto, die den Zahnarztbesuch zum Wellnessaufenthalt verwandelt. Doch Amerika ist uns keinesfalls ein Stück voraus, mittlerweile verbinden auch deutsche Zahnärzte Erlebnisaufenthalte, Design und Erholung mit der Zahnbehandlung.
Ein Beispiel aus Berlin zeigt, was man sich darunter vorstellen kann. Die Praxis KU64 auf der Flaniermeile Kurfürstendamm bietet ganz nach dem Motto “Alles geht” einen Service, der bei einer hochmodernen Einrichtung beginnt. Hier sitzt der Patient nicht im Wartezimmer, sondern in der Wartelounge oder auf der Sonnenterasse. Eine Kaffeebar, an der die ganz ängstlichen sich auch mit einem Schlückchen Champagner beruhigen können, soll Zahnarztstimmung verfliegen lassen. Aber es geht noch weiter: DVD schauen während der Behandlung (natürlich nicht einfach so, sondern mit hochmoderner DVD-Brille), Helferinnen bringen den Wartenden frisches Obst und Getränke, wer auf die Terrasse möchte bekommt Sonnencreme und wer dann immer noch nicht genug hat, bucht einfach eine Massage beim hauseigenen Heilpraktiker, damit die ganzheitliche Entspannung länger anhält. Es gibt einen W-Lan Hotspot, im Winter einen Kamin und das wohl wichtigste für Frauen: eine Kosmetikecke, wenn das Make-up nach der Behandlung aufgefrischt werden muss. Die Liste ist damit übrigens noch lange nicht zu Ende. Hört sich an wie Science-Fiction, sieht auch so aus und ist fast zu gut um wahr zu sein. Als schnöder Kassenpatient darf man laut Homepage auch vorbeischauen.
Anfang März diesen Jahres fand die “Beauty International” in Düsseldorf statt. Die Messe ist ein Treffpunkt für Schönheits- und Wellnessexperten und lieferte 2008 mit über 1000 Ausstellern eine Palette von Produkten und Dienstleistungen, die sich wirklich sehen lassen kann.
Die Veranstalter der Messe loben das hohe fachliche Niveau der Besucher, die allesamt aus der Branche kommen. So sieht sich die “Beauty International” nicht nur als reiner Marktplatz mit Ausstellungscharakter, sondern vielmehr auch als Weiterbildungsangebot im Kosmetikbereich. Auf der Homepage erfährt der geneigte Leser, dass es um mehr geht, als sich nur zu präsentieren. Da werden Kontakte geknüpft und Kompetenzen ausgetauscht. Das gleicht eher einer Fachtagung, als einer Messe, denn es werden auch Workshops angeboten und Vorträge in das Programm integriert.
Die Trends in diesem Jahr lagen ganz klar im Wellnessbereich. Jedes Schönheitsangebot, von der Maniküre zur klassischen Gesichtsbehandlung, wird mehr und mehr dem Wellnessmarkt geöffnet. So wurde beispielsweise das erste “Nail Spa” präsentiert und ein eigener Bereich für die Angebote rund um das Thema Entspannung und Wohlbefinden geschaffen, der nach Angaben der Veranstalter auf große Resonanz stieß. Das Fachpublikum erkannte den Trend, Wellness nicht nur als Produkt anzubieten, sondern auch die Umgebung einzubeziehen. Die neueste Anwendungen und die schönsten Massagen sind nun einmal ohne das passende Ambiente nur halb soviel wert.
Ein weiterer Trend, der sich in letzter Zeit fest zu etablieren scheint, wurde ebenfalls in das Programm einbezogen: “Männerwellness” und Kosmetik, speziell für die Herren der Schöpfung.
Interessierte können auf der Homepage der Beauty International Videos anschauen, die einen Eindruck in den Messebetrieb geben. Darüber hinaus lohnt sich die Seite für diejenigen, die sich gern mit etwas unnützem, aber nicht uninteressanten Wissen beschäftigen. So erfahren wir z.B., dass jede Frau im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 2,7 Kilogramm Lippenstift isst. Ja, sie haben richtig gelesen, es geht hier um den Lippenstift, den wir nach dem Auftragen hinunterschlucken. Ob Lippenprodukte mit Geschmack daran Schuld sind?
Wer zur Branche gehört sollte sich den 20. März 2009 ganz dick im Kalender markieren. Dann findet nämlich die nächste “Beauty International” statt.
Männer und Wellness? Das ist schon länger kein Widerspruch mehr. Seitdem Männermagazine neben denen für Frauen im Zeitschriftenhandel Konjunktur haben, kümmert sich das “starke Geschlecht” vermehrt um Aussehen, Gesundheit und eben auch um die richtige Entspannung.
Es gibt sie zuhauf: Die Männer, die morgens nach einem entspannenden Bad eine Maske auftragen, sich dann von Kopf bis Fuß eincremen und nach der Arbeit noch kurz in die Sauna einkehren oder einen Massagetermin haben. Was früher als zu feminim galt, um von einem “echten Kerl” überhaupt als seriös erachtet zu werden, ist heute ganz normal. Und das ist auch gut so. Seit David Beckham die Leitfigur einer neuen “Männerkultur” wurde, die sich metrosexuell nannte und weibliche Attribute nicht nur auf die Kleidung, sondern auch auf den Lifestyle übertrug, ist Pflege und Entspannung für den Herren chic und wird teilweise mehr von der Gesellschaft gefordert als belächelt.
Da wundert es dann auch keinen mehr, was der Journalist Thomas Sell für das Onlineportal “Der Westen” mit Staunen feststellte: Männer dürfen Wellnessurlaube buchen, ohne dabei gefragt zu werden, ob dies als ein Geschenk für die
Gattin gedacht sei. Männer dürfen noch viel mehr: Wie die Frauen auch, den halben Monatslohn in Kosmetika und Wellness-Anwendungen investieren, ohne dabei schief angesehen zu werden. Zur Entspannung Yoga machen und auf gesunde Ernährung achten, ohne dabei als “Warmduscher” dazustehen. Frauen freut´s, solange Er nicht Ihre Lotion-Reserven verbraucht. An dem Punkt ist für die meisten Damen Schluss. Das hat die Kosmetikindustrie schon erkannt: Mittlerweile kann Mann sich mit unzähligen “For Men” Produkten im Bad breit machen, darf gerne gut riechen und eine zarte Haut haben. Weiter so!