Großstädter sind oft im Stress. Hektik, Menschenmassen, Verkehrslärm – all das schlägt auf die Psyche und macht den Alltag zum Entspannungskiller.

Wellnessurlaub wäre die Lösung, nur fehlt oft die Zeit, vom Finanziellen mal ganz abgesehen. Kurze Erholung findet man aber auch außerhalb der Städte. Das Umland Berlins zum Beispiel, hat da einiges zu bieten. Als ich von der TURM Erlebniscity in Oranienburg hörte stand fest: Da muss ich hin. Also nichts wie ab in die S-Bahn und schon knapp eine Stunde später stand ich in Brandenburg. Mich empfing kleinstadtähnliche Idylle, Sonnenschein gab es auch und das Freizeitbad mit angeschlossenem Sportpark war schnell gefunden.
Für 19 Euro pro Tag wird Erholung pur geboten: Ein Sportbad, in dem man weiterlesen »
Frühjahrsmüdigkeit adé! Mit Wechselduschen stärken wir nicht nur unser Immunsystem, wir tun auch etwas für unsere Schönheit.
Morgens so richtig in Schwung zu kommen ist nicht leicht. Wer auch nach dem dritten Kaffee die Müdigkeit nicht abschütteln kann, sollte es einmal mit Wechselduschen probieren. Ich weiß, zu Beginn des Rituals ist das alles andere als angenehm, aber schon Oma wusste: “Wer schön sein will, muss leiden!”. Und wer gesund bleiben möchte, für den gilt das in diesem Fall vorerst auch. Aber keine Panik, wer jeden Morgen eine Wechseldusche in das Pflegeprogramm einbaut, gewöhnt sich schnell daran. Es soll Leute geben, die ohne die Warm-Kalt-Abfolge nicht das Bad verlassen.
Die richtige Durchführung
Um den Kreislauf zu schonen sollte die richtige Durchführung beachtet werden. Zunächst wird normal geduscht. Den Anfang bildet also immer warmes Wasser. Dann folgt die kalte Dusche. Aber bitte nicht einfach den Duschkopf über den Kopf halten. Man beginnt an den Füßen und tastet sich dann langsam bis zum Oberkörper vor. Dann folgt wieder warmes Wasser. Dieser Wechsel wird bestenfalls dreimal durchgeführt, wobei das kalte Wasser den Abschluss bildet.
Wirkung
Natürlich soll die Überwindung nicht umsonst sein. Die Abfolge von Warm und Kalt fördert die Durchblutung der Haut und wirkt fast wie eine prickelnde Massage. Man friert außerdem nicht mehr so leicht und stärkt die Immunabwehr. Wer morgens frisch und rosig die Dusche verlässt, kann den Tag zudem ganz anders beginnen.
Übrigens: Um die Wirkung auf die Haut zu verstärken, lohnt sich ein Kaffeepeeling, das ungefähr einmal die Woche durchgeführt wird. Darüber hinaus hat ein Saunagang ähnliche Wirkungen auf Haut und Immunsystem.
Immer mehr Menschen wünschen sich Wellness für den Alltag, ohne dafür das Haus verlassen zu müssen. Um diesem Wunsch nachzukommen gibt es viele Möglichkeiten.
Die billigsten Varianten sind wohl immer noch Beautytage in Eigenregie oder Kopfmassagen mit dem Australischen Schneebesen. Es geht aber auch hochpreisiger: Eine eigene Sauna im Keller oder die neueste Erfindung der Wellnessindustrie, eine Dampfdusche. Die Kabine kann man sich wie eine normale Dusche in das Bad bauen und es so zum Wellnesstempel umfunktionieren. Das Wasser kommt dann nicht nur aus einem Duschkopf, sondern aus vielen Düsen, die rundherum verteilt sind. Auch der Aggregatzustand verändert sich, es wird – wie der Name schon sagt – verdampft. Die Wirkungen auf die Haut sind damit ähnlich wie ein Kurzbesuch in einer Sauna. Einzig die Temperaturen der Schwitzkabine dürfte die Dampfdusche nicht erreichen.
Damit es nicht langweilig wird, kann man verschiedene Programme wählen und sogar Aromen und Kräuteressenzen verdampfen lassen. Billig ist das, wie schon gesagt, natürlich nicht gerade. Im unteren Preissegment von 1000 bis 2000 Euro findet man die einfachen Modelle. Sie verfügen aber schon über bis zu acht Düsen, die auf unterschiedlichen Ebenen angebracht sind. Für etwas mehr Geld gibt es dann schon mehr Komfort, zum Beispiel in Form von Sitzplätzen in der Dampfdusche. Die teuersten Modelle vereinen dann den herkömmlichen Whirpool mit der neuen Technik und verfügen dementsprechend über die Vorteile beider Systeme: Dampfdüsen, Massagedüsen, viele Ablagemöglichkeiten und und und… Das ganze sieht aus wie ein Raumschiff, das im Badezimmer gelandet ist und hat dafür auch einen astronomischen Preis (gesehen beim Versandhandel mit dem “n” für 3499 Euro), wenn man einmal bedenkt, dass es hier in erster Linie immernoch darum geht, sauber zu werden.
Trotzdem, wer es sich leisten kann und vor allem über ein großes Bad verfügt, sollte bei der nächsten Sanierung über die Dampfdusche nachdenken, denn die Verlockung, während des täglichen Hygieneprogramms auch noch zu entspannen, ist natürlich groß.
Jedes Land kennt eine eigene Art, sich vom Alltagsstress zu erholen. In Russland schwört man auf die Banjas.
Banjas, so nennt man die russischen Badehäuser, die der Sauna ähnlich sind. Männer und Frauen genießen hier, streng getrennt voneinander, Dämpfe mit Temperaturen von bis zu 120 Grad Celsius. Die zugesetzten Aromen entspannen zusätzlich. Während der Holzofen die oft kleinen Hütten beheizt, werden Aufgüsse auf die heißen Steine gegossen. Es muss nicht immer Wasser sein, dass die Luftfeuchtigkeit dabei erhöht. Ganz traditionell gehören auch Wodka und Bier zu den Flüssigkeiten, die für Entspannung und Wohlbefinden sorgen. Während die Dämpfe auf den Körper wirken und die Haut pflegen, sorgen die Teilnehmer untereinander für eine weitere medizinische Wirkung: Das Auspeitschen mit Birkenwedeln ist wie eine Massage. Es regt die Durchblutung an und sorgt für ein schönes Hautbild und einen belebenden Effekt. Die so genannten “Weniks” werden vorher in Wasser eingeweicht. So entsteht ein typischer Geruch und zugleich ein neuer Aufguss, mit den ätherischen Ölen der Birke.
Während des Besuchs in der Banja pflegt man gleichzeitig Kontakte. Man kann aber auch einfach die Ruhe genießen und die eigene Mitte wiederfinden. Neben der entspannenden Wirkung auf Muskeln und Haut relaxt man hier also fast ganzheitlich. In den Metropolen des Landes haben sich mittlerweile auch große, luxuriöse Banjas etabliert. In ländlichen Gegenden findet man aber immer noch die traditionellen kleinen Hütten, die aus einfachen Mitteln gebaut sind.
Die Vielfalt der Wellness-Angebote bietet ja mittlerweile für jeden Geschmack das Richtige. Wer die traditionelle Sauna zu schnöde findet, kann es mit einem Besuch in einer Solegrotte versuchen.
Der Begriff Sole kommt aus dem Spätmittelhochdeutschen. Er leitet sich von “sul” oder “sol” ab und bedeutet soviel wie Salzbrühe. Die Gesundheits-Industrie kennt unzählige Anwendungsmöglichkeiten dieser Lösung aus Salz und Wasser und auch auf dem Wellness-Sektor hat sich die heilende wie entspannende Eigenschaft des Minerals herumgesprochen. In einer Solegrotte herrscht maximale Luftfeuchtigkeit, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius. Die positive Wirkung der Sole weist Parrallelen zur medizinischen Wirkung der klassischen Sauna auf. Die Auswirkungen auf die oberen Atemwege, die Entschlackung, und die Durchblutung des Körpers werden durch eine Form der Vernebelung kleinster Solepartikel verstärkt. Daneben wird der Besuch der Solegrotte auch Menschen mit Neurodermitis, Ekzemen, Rheuma, Schlafstörungen und Kreislaufstörungen empfohlen.
Die niedrigere Temperatur erlaubt eine ausgedehnte Sitzung von circa 20 Minuten, in der man sich entspannt und die Minerale auf sich wirken lassen kann. Da Musik ebenfalls dafür bekannt ist, die Ruhe und Ausgeglichenheit zu fördern, setzen die Betreiber solcher Einrichtungen sie ein, um die Anwendung abzurunden. Ein ganzheitlicher Effekt auf Körper und Geist ist die Folge. Bei einem Besuch sollte man sich vorher kurz abduschen und in der Kabine eine liegende Position vorziehen.
Die Sauna ist unter Wellness-Anhängern nicht nur wegen ihrer positiven Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden beliebt. Neben der Entspannung bietet sie gleichsam Aspekte, die sich positiv auf die Gesundheit des Körpers auswirken. Das wiederum fördert das Wohlbefinden noch stärker, denn – wie sagt man so schön – in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!
Allgemein bewirken regelmäßige Saunagänge eine Stimulanz des Immunsystems. Man härtet sich ab und kann Krankheitserregern besser trotzen. Dieser Aspekt ist zum einen durch das Schwitzen an sich, als auch durch die Abwechslung zwischen Heiß und Kalt bedingt. Während des Schwitzens in der Kabine erhöht sich die Körpertemperatur derart, dass man von einem künstlich herbeigeführten Fieber sprechen kann. Durch die hohe Temperatur werden Keime abgetötet. Die Haut wird gut durchblutet, alte Haut wird, wie bei einem Peeling, aufgeweicht und erneuert, die Blutgefäße erweitern sich zudem stark. Dies wirkt sich äußerst positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus und reduziert Alterungsprozesse. Das Schwitzen kommt außerdem einer tiefgreifenden Reinigung gleich. Kühlt man den Körper dann plötzlich ab, ziehen sich die Poren wieder zusammen, die Muskeln entspannen sich wie bei einer Massage und der Kreislauf wird stimuliert. Der Effekt ist ähnlich wie bei den bekannten Wechselduschen. Darüber hinaus wird der Stoffwechsel angeheizt, der Blutdruck senkt sich und die Atmung wird verbessert. Als medizinische Therapie können Saunagänge bei Beeinträchtigungen rund um das vegetative Nervensystem angewendet werden.
Nicht empfehlenswert ist saunieren für Menschen mit Venenleiden, oberflächlichen Verletzungen der Haut wie zum Beispiel Entzündungen, Couperose und Infektions- sowie Herz-Kreislaufkrankheiten.
Die Sauna erfreut sich auf dem Wellness-Sektor äußerst großer Beliebtheit. Wer es noch nie ausprobiert hat, sollte beim ersten Versuch die Grundregeln kennen. Es lohnt sich, denn der Wechsel zwischen Warm und Kalt ist gesund, da das Immunsystem gestärkt und die Haut besonders gut durchblutet wird.
Geschichte der Anwendung
Schon in der Steinzeit sollen vorwiegend asiatische Völker die Praxis angewendet haben. Danach führt die Spur zu den Inuit und auf den amerikanischen Kontinent. Von hier verbreitete sich das Wissen um die Technik nach Europa, hier besonders durch die slawischen Völker. Der Begriff selbst stammt aus der finnischen Sprache. “Sauna” heißt soviel wie “Schwitzbad”. In Deutschland wurde das Saunieren seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts immer populärer. Heute kommt kein Wellness-Hotel mehr ohne einen solchen Bereich aus.
Durchführung
Man unterteilt den Saunagang in drei Phasen. Die erste Phase ist die Vorbereitung auf die Schwitzkabine. Diese erfolgt durch eine ausgiebige Dusche. Man sollte darauf achten, Schaumreste sehr gut abzuspülen, um die Poren der Haut optimal auf das bevorstehende Schwitzen vorzubereiten. Danach erfolgt der eigentliche Saunagang. Schmuck jeder Art wird davor abgelegt. Er könnte sich erhitzen und zu Verletzungen führen. In der Kabine herrschen Temperaturen von mindestens 70 und höchstens 100 Grad Celsius. Da trockene und heiße Luft bekanntlich nach oben steigt, ist es auf den oberen Bänken auch um einiges wärmer. Als Anfänger ist es ratsam, sich zunächst im unteren Bereich aufzuhalten. Ein Badehandtuch dient dabei als hygienische Unterlage. Mittlerweile sind auch so genannte Sauna-Kilts erhältlich. Sie vereinen Handtuch und Umhang. Für Personen, die es eher unangenehm finden, völlig nackt neben fremden Menschen zu sitzen, eine gute Alternative.
Aufgüsse, denen auch ätherische Öle beigemischt sein können, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und sorgen für vermehrtes Schwitzen. Ein Durchgang dauert in der Regel zehn Minuten. Die meisten Saunagänger führen zwei Durchläufe aus. Nach Ablauf der Zeit muss der Körper abgekühlt werden. Dies geschieht für Geübte im Tauchbecken. Weniger hartgesottene können dies unter der Dusche tun. Nachdem die Haut gründlich getrocknet wurde, heißt es nun: Ruhe. Man entspannt sich, in Decken oder Handtücher eingewickelt, am besten in einer liegenden Position.
Der November ist nun da und mit ihm auch die üblichen Krankheitsausfälle. Bei mir im Büro merkt man es ganz deutlich, jedes Jahr um diese Zeit sind mehrere Personen krank. Es fängt bei einer Person an und verbreitet sich dann “virusartig”.
Ich wurde bisher zum Glück verschont. Wenn ich dennoch mal etwas angeschlagen bin und Husten, Schnupfen und leichtes Fieber habe, gibt es für mich einen einfachen Weg, es so leicht wie möglich durchzustehen. Medikamente versuche ich immer zu vermeiden und nehme sie nur in sehr extremen Fällen. Was die Ärzte ja immer standardmäßig sagen, setze ich auch sofort um: Viel trinken. Pfefferminztee ist dafür ausgezeichnet geeignet, auch Thymian-, Fenchel-, und Salbeitee sind sehr gut um den Husten zu bekämpfen. Um die Nase und gleichzeitig die Lunge freizubekommen, empfiehlt es sich ein Dampfbad zu machen. Alternativ kann man sich auch ein heißes Bad einlassen und Zusätze wie Eukalyptusöl, Pfefferminz und Salbeiblätter hinzugeben.
Was natürlich nicht missachtet werden darf, ist die körperliche Entspannung, deshalb tut ein warmes Bad gleich doppelt gut. Anschließend gleich ins warme Bett zum weiteren Entspannen. Wer allerdings sehr hohes Fieber hat, sollte vom heißen Bad lieber Abstand nehmen, um den Kreislauf nicht unnötig zu belasten. Ein weiteres gutes Mittel im Kampf gegen Schnupfen ist die Rotlichtlampe. Einfach für ungefähr 5 Minuten das Gesicht anstrahlen lassen. Wirkt bei mir immer wahre Wunder. Dazu noch schöne beruhigende Musik und die Erkältung wird bald vorüber sein.
Zu Beginn der kalten Jahreszeit empfinde ich es als sehr entspannend, wenn man sich am Wochenende oder wenn man sonst mal Zeit für Entspannung hat, sich eine schöne Heiße Badewanne fällt. Ich füge immer einen halben Liter Milch, etwas Olivenöl und natürlich noch ein wenig Badesalz zu. Die Milch und das Olivenöl sind sehr gut um die Haut vor der Austrocknung zu schätzen. Je nach Stimmung, kommt noch etwas Schaumbad hinzu und schon hat man seine eigene kleine Aroma-Dufttherapie. Dazu stelle ich rings um die Wanne herum, Kerzen auf und höre mir schöne klassische Musik, langsame Jazz-Songs oder lese ein schönes Buch.
Man sollte den Waschlappen nicht vergessen um ihn sich, getränkt im warmen duftenden Badewasser, aufs Gesicht zu legen. Das sorgt bei mir immer für Entspannung. Wenn man noch etwas für seine Haut machen möchte, dann empfiehlt sich ein schönes Gesichtspeeling mit Mandelkleie.
Duftet hervorragend, reinigt sehr sanft die Haut und ist gleichzeitig durch die Mineralien sehr pflegend. Zum Abschluss leicht abtrocknen und sich mit Babyöl eincremen. Danach im Bademantel oder im großen Handtuch gut verpackt für eine viertel Stunde ins Bettchen legen und relaxen.
Wer danach nicht völlig entspannt und ausgeglichen ist, sollte es mit einem Töpferkurs oder Ähnlichem probieren =P.