Wellnesskomplett

Alles zu Wellness, Entspannung & Massagen
 


Biosauna

Autor: Nadine
abgelegt in: Körper

Die Biosauna ist eine besonders kreislaufschonende Variante des Saunierens. Sie wird bei niedrigen Temperaturen durchgeführt und kann mit ätherischen Ölen, Licht und Klang angereichert werden.

Biosauna © flickr.com / comedy_nose

Eine spezielle Form des Saunierens ist die Biosauna. Diese abgemilderte Variante der klassischen Sauna gilt als gut geeignet für Sauna-Einsteiger, da sie weniger belastet und dennoch einen hohen Nutzen bietet. So verfeinert sie beispielsweise das Hautbild und wirkt entschlackend.

Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit

Die Biosauna zeichnet sich durch relativ geringe Temperaturen zwischen 45 und 60 Grad Celsius aus. Zum Vergleich: In der gewöhnlichen Sauna sind es bis zu 100 Grad.
Darüber hinaus herrscht in der Biosauna mit Werten zwischen 40 und 55 Prozent eine höhere Luftfeuchtigkeit als bei der klassischen Variante. weiterlesen »


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Vorteile von Infrarotkabinen

Autor: Nicole
abgelegt in: Allgemein, Körper

Infrarotkabinen haben bisher schon hohe Popularität erlangt, besonders wenn man sich den privaten Bereich anschaut: Viele Wellnesser entscheiden sich, haben sie die Wahl zwischen Sauna und Infrarot, für letzteres. Aber wo liegen eigentlich die Unterschiede?

Blumen, Sommer. [Adam_Baker] © Flickr

Seit ich die Wellness Plus Messe Anfang des Jahres besucht habe, kenne ich Infrarotkabinen. Teilweise werden diese Systeme von Saunaherstellern angeboten, was mich zu der Frage bringt, wo eigentlich der Unterschied zwischen beiden liegt. Antworten findet man auf den Seiten unterschiedlichster Anbieter. So bietet die Infrarotkabine im Vergleich zur Sauna eine andere Art der weiterlesen »


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Badekultur im alten Rom

Autor: Nicole
abgelegt in: Allgemein

Passend zur Fortsetzung unserer Rück-Sicht auf die Geschichte der europäischen Badekultur machten Wissenschaftler nun eine Entdeckung im heutigen Haifa.

Römische Statue. jmaximo © Flickr

Israelische Archäologen legten dort eine Badeanlage aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. frei, die offenbar Teil eines Privatanwesens war. Die Anlage stand scheinbar nicht hinter heutigen Wellness-Anlagen zurück: Sauna, Kaltwasserbecken, ein Ruheraum mit Fußbodenheizung. So ließ es sich als reicher Angehöriger des Byzantinischen Reiches schon vor 1500 Jahren sehr gut leben. Das Byzantinische Reich hatte in der Geschichte der europäischen Badekultur einen besonderen Stellenwert, denn hier wurden die Traditionen der römischen Badekultur nach dem Zerfall des Römischen Reiches weitergeführt. (siehe auch “Eine Zeitreise in die Ürsprünge europäischer Badekultur“)

Rom. Herny_Bahus © Flickr

Im Römischen Reich wusste man sich aber schon viel früher rundherum zu entspannen: Im Jahre 305 v. Chr. entstand die erste große Wasserleitung, die in ein Becken mündete, das wohl als erstes öffentliches Bad fungierte. Zu dieser Zeit war man gemeinhin noch der Ansicht, kaltes Wasser würde die einzig richtige und gesunde Temperatur für den Mann sein. Doch mit der Zeit entdeckten auch die alten Römer, dass warmes Wasser ebenfalls gesund und vor allem entspannend sein kann. Wie ein Römisches Bad aufgebaut war ist schon beeindruckend. Mehr darüber lesen Sie noch in dieser Woche!

Zunächst bleiben wir noch ein wenig der Historie verbunden und versuchen uns hineinzudenken, in die Blütezeit des Römischen Reiches. Wären wir ein Römer gewesen müssten wir nicht lange überlegen, was wir mit unserer Zeit anfangen: weiterlesen »


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Verhaltensregeln sind ein wichtiges Element im Zusammenleben und sollten auch in Verbindung mit Wellness nicht unbeachtet bleiben. Da stellt sich oft die Frage, wie man das ohne Stress macht, denn schließlich geht es ja auch um Entspannung.

Ich habe zum Beispiel bei diversen Saunagängen eine Freizügigkeit erlebt, die meine persönliche Geschmacksgrenze überschritten hat. Mir ist bewusst, das man in der Sauna nackt ist und meinetwegen soll jeder in der Nacktheit die eigene Freiheit finden, aber wenn dabei die Freiheit anderer Menschen stark eingeschränkt wird oder die erwähnten Geschmacksgrenzen deutlich überschritten werden, verdirbt mir das leider die Lust an der Entspannung. So finde ich es fragwürdig, sich in einer vollen Saune breitbeinig auf die Stufen zu legen. Auch das Herumlaufen im Adams- oder Evakostüm sollte in bestimmten Bereichen ein Ende finden. Oder gibt es hier jemanden, der es schön findet, wenn im Restaurantbereich alle zwei Minuten ein Nackter zwei Meter am eigenen Tisch vorbeigeht? Mir ist es sogar schon passiert, dass ich dermaßen angeglotzt wurde, dass ich die Person darauf aufmerksam machen musste.

Sauna. ansik©Flickr

Welche Regeln sollten unbedingt beachtet werden und gibt es den Knigge für die Sauna schon? weiterlesen »


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In die Sauna zu gehen ist gesund, das ist ja bekannt. Aber vielen Menschen ist die sehr große Hitze unangenehm, weswegen sie die Sauna in der Regel meiden.

ansik © Flickr

Ich muss zugeben, auch ich gehöre zu dieser Gruppe von Menschen. Die konventionellen Sauna ist mir einfach zu heiß und zu trocken. Wer mir da zustimmen kann, wird vom Sanarium begeistert sein. Denn diese milde Saunavariante macht es auch uns möglich, die Vorzüge des Schwitzens zu nutzen.

Im Sanarium herrschen Temperaturen von weiterlesen »


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Großstädter sind oft im Stress. Hektik, Menschenmassen, Verkehrslärm - all das schlägt auf die Psyche und macht den Alltag zum Entspannungskiller.

visualpanic © Flickr

Wellnessurlaub wäre die Lösung, nur fehlt oft die Zeit, vom Finanziellen mal ganz abgesehen. Kurze Erholung findet man aber auch außerhalb der Städte. Das Umland Berlins zum Beispiel, hat da einiges zu bieten. Als ich von der TURM Erlebniscity in Oranienburg hörte stand fest: Da muss ich hin. Also nichts wie ab in die S-Bahn und schon knapp eine Stunde später stand ich in Brandenburg. Mich empfing kleinstadtähnliche Idylle, Sonnenschein gab es auch und das Freizeitbad mit angeschlossenem Sportpark war schnell gefunden.

Für 19 Euro pro Tag wird Erholung pur geboten: Ein Sportbad, in dem man weiterlesen »


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Frühjahrsmüdigkeit adé! Mit Wechselduschen stärken wir nicht nur unser Immunsystem, wir tun auch etwas für unsere Schönheit.

SBA73 @ FlickrMorgens so richtig in Schwung zu kommen ist nicht leicht. Wer auch nach dem dritten Kaffee die Müdigkeit nicht abschütteln kann, sollte es einmal mit Wechselduschen probieren. Ich weiß, zu Beginn des Rituals ist das alles andere als angenehm, aber schon Oma wusste: “Wer schön sein will, muss leiden!”. Und wer gesund bleiben möchte, für den gilt das in diesem Fall vorerst auch. Aber keine Panik, wer jeden Morgen eine Wechseldusche in das Pflegeprogramm einbaut, gewöhnt sich schnell daran. Es soll Leute geben, die ohne die Warm-Kalt-Abfolge nicht das Bad verlassen. ;)

Die richtige Durchführung
Um den Kreislauf zu schonen sollte die richtige Durchführung beachtet werden. Zunächst wird normal geduscht. Den Anfang bildet also immer warmes Wasser. Dann folgt die kalte Dusche. Aber bitte nicht einfach den Duschkopf über den Kopf halten. Man beginnt an den Füßen und tastet sich dann langsam bis zum Oberkörper vor. Dann folgt wieder warmes Wasser. Dieser Wechsel wird bestenfalls dreimal durchgeführt, wobei das kalte Wasser den Abschluss bildet.

bluepurple josef.stuefer © Flickr

Wirkung
Natürlich soll die Überwindung nicht umsonst sein. Die Abfolge von Warm und Kalt fördert die Durchblutung der Haut und wirkt fast wie eine prickelnde Massage. Man friert außerdem nicht mehr so leicht und stärkt die Immunabwehr. Wer morgens frisch und rosig die Dusche verlässt, kann den Tag zudem ganz anders beginnen.

Übrigens: Um die Wirkung auf die Haut zu verstärken, lohnt sich ein Kaffeepeeling, das ungefähr einmal die Woche durchgeführt wird. Darüber hinaus hat ein Saunagang ähnliche Wirkungen auf Haut und Immunsystem.


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Immer mehr Menschen wünschen sich Wellness für den Alltag, ohne dafür das Haus verlassen zu müssen. Um diesem Wunsch nachzukommen gibt es viele Möglichkeiten.

Die billigsten Varianten sind wohl immer noch Beautytage in Eigenregie oder Kopfmassagen mit dem Australischen Schneebesen. Es geht aber auch hochpreisiger: Eine eigene Sauna im Keller oder die neueste Erfindung der Wellnessindustrie, eine Dampfdusche. Die Kabine kann man sich wie eine normale Dusche in das Bad bauen und es so zum Wellnesstempel umfunktionieren. Das Wasser kommt dann nicht nur aus einem Duschkopf, sondern aus vielen Düsen, die rundherum verteilt sind. Auch der Aggregatzustand verändert sich, es wird - wie der Name schon sagt - verdampft. Die Wirkungen auf die Haut sind damit ähnlich wie ein Kurzbesuch in einer Sauna. Einzig die Temperaturen der Schwitzkabine dürfte die Dampfdusche nicht erreichen.

clicksense © Flickr

Damit es nicht langweilig wird, kann man verschiedene Programme wählen und sogar Aromen und Kräuteressenzen verdampfen lassen. Billig ist das, wie schon gesagt, natürlich nicht gerade. Im unteren Preissegment von 1000 bis 2000 Euro findet man die einfachen Modelle. Sie verfügen aber schon über bis zu acht Düsen, die auf unterschiedlichen Ebenen angebracht sind. Für etwas mehr Geld gibt es dann schon mehr Komfort, zum Beispiel in Form von Sitzplätzen in der Dampfdusche. Die teuersten Modelle vereinen dann den herkömmlichen Whirpool mit der neuen Technik und verfügen dementsprechend über die Vorteile beider Systeme: Dampfdüsen, Massagedüsen, viele Ablagemöglichkeiten und und und… Das ganze sieht aus wie ein Raumschiff, das im Badezimmer gelandet ist und hat dafür auch einen astronomischen Preis (gesehen beim Versandhandel mit dem “n” für 3499 Euro), wenn man einmal bedenkt, dass es hier in erster Linie immernoch darum geht, sauber zu werden. ;)

Trotzdem, wer es sich leisten kann und vor allem über ein großes Bad verfügt, sollte bei der nächsten Sanierung über die Dampfdusche nachdenken, denn die Verlockung, während des täglichen Hygieneprogramms auch noch zu entspannen, ist natürlich groß.


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Banja - entspannen auf Russisch

Autor: Nicole
abgelegt in: Geist, Körper

Jedes Land kennt eine eigene Art, sich vom Alltagsstress zu erholen. In Russland schwört man auf die Banjas.

Einfache Holhütten auf dem Lande dienen als Banja. © sameli/FlickrBanjas, so nennt man die russischen Badehäuser, die der Sauna ähnlich sind. Männer und Frauen genießen hier, streng getrennt voneinander, Dämpfe mit Temperaturen von bis zu 120 Grad Celsius. Die zugesetzten Aromen entspannen zusätzlich. Während der Holzofen die oft kleinen Hütten beheizt, werden Aufgüsse auf die heißen Steine gegossen. Es muss nicht immer Wasser sein, dass die Luftfeuchtigkeit dabei erhöht. Ganz traditionell gehören auch Wodka und Bier zu den Flüssigkeiten, die für Entspannung und Wohlbefinden sorgen. Während die Dämpfe auf den Körper wirken und die Haut pflegen, sorgen die Teilnehmer untereinander für eine weitere medizinische Wirkung: Das Auspeitschen mit Birkenwedeln ist wie eine Massage. Es regt die Durchblutung an und sorgt für ein schönes Hautbild und einen belebenden Effekt. Die so genannten “Weniks” werden vorher in Wasser eingeweicht. So entsteht ein typischer Geruch und zugleich ein neuer Aufguss, mit den ätherischen Ölen der Birke.

Während des Besuchs in der Banja pflegt man gleichzeitig Kontakte. Man kann aber auch einfach die Ruhe genießen und die eigene Mitte wiederfinden. Neben der entspannenden Wirkung auf Muskeln und Haut relaxt man hier also fast ganzheitlich. In den Metropolen des Landes haben sich mittlerweile auch große, luxuriöse Banjas etabliert. In ländlichen Gegenden findet man aber immer noch die traditionellen kleinen Hütten, die aus einfachen Mitteln gebaut sind.

Schwitzen und entspannen. © an2on/Flickr


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Entspannung in der Solegrotte

Autor: Nicole
abgelegt in: Geist, Körper

Die Vielfalt der Wellness-Angebote bietet ja mittlerweile für jeden Geschmack das Richtige. Wer die traditionelle Sauna zu schnöde findet, kann es mit einem Besuch in einer Solegrotte versuchen.

Der Begriff Sole kommt aus dem Spätmittelhochdeutschen. Er leitet sich von “sul” oder “sol” ab und bedeutet soviel wie Salzbrühe. Die Gesundheits-Industrie kennt unzählige Anwendungsmöglichkeiten dieser Lösung aus Salz und Wasser und auch auf dem Wellness-Sektor hat sich die heilende wie entspannende Eigenschaft des Minerals herumgesprochen. In einer Solegrotte herrscht maximale Luftfeuchtigkeit, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius. Die positive Wirkung der Sole weist Parrallelen zur medizinischen Wirkung der klassischen Sauna auf. Die Auswirkungen auf die oberen Atemwege, die Entschlackung, und die Durchblutung des Körpers werden durch eine Form der Vernebelung kleinster Solepartikel verstärkt. Daneben wird der Besuch der Solegrotte auch Menschen mit Neurodermitis, Ekzemen, Rheuma, Schlafstörungen und Kreislaufstörungen empfohlen.

Eine Variante der Solegrotte © serotonic/Flickr

Die niedrigere Temperatur erlaubt eine ausgedehnte Sitzung von circa 20 Minuten, in der man sich entspannt und die Minerale auf sich wirken lassen kann. Da Musik ebenfalls dafür bekannt ist, die Ruhe und Ausgeglichenheit zu fördern, setzen die Betreiber solcher Einrichtungen sie ein, um die Anwendung abzurunden. Ein ganzheitlicher Effekt auf Körper und Geist ist die Folge. Bei einem Besuch sollte man sich vorher kurz abduschen und in der Kabine eine liegende Position vorziehen.


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