Hin und wieder muss es einfach etwas mehr als Wasser sein. Dann möchte ich mein Gesicht von seiner obersten Schicht befreien – aber bitte möglichst schnell. Ich persönlich nutze zu diesem Zweck gerne Peelingpads.
Neulich habe ich euch bereits von meiner Vorliebe für alle möglichen Varianten von Reinigungspads erzählt. Heute möchte ich näher auf die von mir gern genutzten „Premium Peelingpads“ von Iseree eingehen.
Die Pads habe ich das erste Mal vor knapp einem Jahr beim Discounter Lidl erstanden und seitdem schon mehrmals wieder neu gekauft. Auf der Packung ist angegeben, dass das Produkt Aloe Vera und Provitamin B 5 enthält und aus 85 % Baumwolle und 15 % Polyester besteht. Weiterhin ist zu erfahren, dass die Pads mit feinen Peelingperlen ausgestattet sind. Die Augen- und Mundpartie ist auszusparen. Auch sollte das Produkt nicht verwendet werden, wenn Akne vorliegt.
So, nun aber genug der grauen Theorie – ran an die Anwendung: weiterlesen »
Peelings sind schon eine tolle Sache. Sie entfernen überflüssige Hautschüppchen, zaubern im Idealfall einen schöneren Teint und tragen häufig sogar zur Entspannung bei. Für gewöhnlich nutzt man sie in Form von Rubbelcremes, es gibt aber auch Peelinghandschuhe, die der Haut neue Frische verleihen sollen. - Ich hatte auch mal einen.
Manchmal muss es einfach ein Peeling sein!
Das weiß ich selbst nur zu gut. Spätestens dann, wenn sich mein Gesicht nicht mehr richtig glatt und geschmeidig anfühlt, spüre ich, dass ich mit ‚normalen’ Feuchtigkeitscremes allein nicht mehr weiterkomme. Für gewöhnlich hilft dann nur noch eine Rubbelcreme, um meinen Teint wieder rosiger zu machen. Oft kann ein relaxt durchgeführtes Peeling dann sogar Entspannung pur sein und wie Wellness für die Seele wirken.
Hin und wieder hat auch der Rest vom Körper eine kleine ‚Enthäutung’ nötig. Mit Cremes dauert ein Ganzkörperpeeling aber recht lange – zumal man alles auch wieder feinsäuberlich abspülen muss…
Mit dem Handschuh peelen
So kam mir der vor einiger Zeit als Geschenk ins Haus geflatterte Massagehandschuh aus Nylon gerade recht, um mal wieder ein ausgiebiges, entspannendes Body-Peeling zu machen. weiterlesen »
Naturkosmetik erfährt einen Boom. Doch was hat der Verbraucher unter dem Begriff zu verstehen? Ist alles natürlich, wo Natur draufsteht?
Zunächst muss betrachtet werden, was den Unterschied zwischen Naturkosmetik und den herkömmlich Produkten ausmacht. Kosmetika bestehen unter anderem oft aus Emulgatoren, Konservierungsstoffen, Fetten auf Mineralölbasis, Synthetika in aller Form und zu unterschiedlichem Nutzen (Duft, Konservierung, Farben). Eine herkömmliche Gesichtscreme besteht also, ganz einfach ausgedrückt, aus einem künstlichen Cocktail laborerzeugter Inhaltsstoffe. Im Vergleich dazu soll Naturkosmetik in erster Linie aus natürlichen Zutaten bestehen. Das Wort “natürlich” ist dabei jedoch Definitionssache. Zumindest sollen die Produkte “natürlicher” sein, als herkömmliche und somit auch schonender für Mensch und Umwelt. Wenn wir über Definitionen sprechen, müssen wir um die damit einhergehenden Komplikationen wissen. Denn einheitlich waren die Anforderungen lange Zeit nicht. Mit wachsender Beliebtheit der Naturkosmetik wurden Forderungen nach mehr Kontrolle und einheitlicher Bestimmung lauter. Unterschiedliche Prüfstellen bemühten sich, den Anforderungen gerecht zu werden.
Wer also daran interessiert ist, wie natürlich die Naturkosmetik ist, und wo Grenzen im Sinne des Verbrauchers (z.B. Einsatz bestimmter Konservierungsstoffe, um Verkeimung zu verhindern) gezogen werden müssen, hat die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Definitionen zu informieren. Es finden sich Bestimmungen des Europarates von 2000 und Definitionen des Gesundheitsministerium aus den Jahren 1992/93. Darüber hinaus versucht der “Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren,
Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel” (BDIH) sich ebenfalls in der Kontrolle. Es wurde ein Label entwickelt, über das man sich hier weitergehend informieren kann. Unter anderem vergibt der BDHI ein Prüfsiegel. Anforderungen sind beispielsweise, dass Naturkosmetika “natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle, Fette und Wachse, Kräuterextrakte und Blütenwässer, oder ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung” enthalten. Wer also sichergehen möchte, dass in der angebotenen Naturkosmetik auch wirklich nur Natur steckt, sollte sich auf dieses Siegel verlassen. Eine andere Möglichkeit bieten unterschiedliche Untersuchungen der Stiftung Warentest.
Wer Bio is(s)t kann mittlerweile bei jeder Gelegenheit auf seine Vorliebe zurückgreifen: Biogemüse, Biosüßigkeiten, Biogetränke und natürlich auch Biokosmetik.
“Alles so schön bio hier…!”
Mit der Biokosmetik ist das ja so eine Sache: Natürlich will jedes Unternehmen auf den Zug aufspringen. Jeder Supermarkt hat neben der Bio-Food-Linie deswegen nun auch eine Bio-Wellness-Kosmetik-Linie. Das klingt immer gut, der Verbraucher greift gern zu, denn das gute Gewissen wird gleich mitgeliefert. Ob das, was man da für teuer Geld in den Einkaufswagen legt, auch wirklich “Bio” ist, kann der Normalkunde oft nicht prüfen. Auf diese Entwicklung geht jetzt “Oekotest” ein. Ein Magazin über Lebensmittel und Co. gibt es ja schon seit längerem. Nun erscheint endlich ein Extraheft, das sich ausschließlich mit der Kosmetik- und Wellnessindustrie auseinandersetzt. Die erste Ausgabe erscheint am 15. März für 7,50 €. Natürlich kommen die altbewährten Test, für die die Stiftung Warentest ja bekannt ist, nicht zu kurz. Im ersten Heft werden Augencremes, Peelings, und allerlei andere Pflegeprodukte getestet. Außerdem geht es unter anderem um die Herstellung von Cremes und sogar um Männerschönheit.
Presseberichten zufolge werden auch die großen Marken genau untersucht. Ein Blick in das Heft scheint sich zu lohnen: Die großen Unternehmen Colgate und Palmolive räumen nicht gerade ab und auch die Supermarkt- und Drogeriemarken scheinen ihr Geld nicht Wert zu sein. Ganz nach dem Motto “Vertrauen ist gut, Kontrolle schützt vor Nepp” müssen Verbraucher sich mehr denn je informieren und kritisch hinterfragen. Das wird jetzt wohl einfacher, denn wenn man sich bewusst für Naturkosmetik entscheidet, zum Beispiel im Falle einer Allergie auf künstliche Zusatzstoffe, sollte auch das drin sein, wofür man einen höheren Preis bezahlt!
Eine Gesichtsbehandlung beim Kosmetiker kostet viel Geld. Das selbe gilt für die meisten Masken und Peelings, die man in der Apotheke oder Drogerie kaufen kann.
Es muss aber gar nicht immer teuer sein. Eine komplette Beauty-Behandlung kann man aus ganz einfachen Hausmitteln selbst zusammenstellen. Ich habe mich im Netz auf die Suche begeben und viele Rezepte aufgestöbert, aus denen man sich ein Schönheitsprogramm zusammenstellen kann, das leicht einige Stunden dauert und fast unverschämt billig ist.
Wir beginnen ganz oben. Die Haut im Gesicht ist Tag für Tag den Belastungen der Umwelt ausgesetzt. Um sie für die Pflege zu öffnen hilft ein warmes Handtuch. Danach wird es Zeit, den alten Hautschichten an den Kragen zu gehen. Um das möglichst schonend umzusetzen, hilft ein Kiwi-Peeling. Dafür einfach eine Kiwi in dünne Scheiben schneiden, auf die Haut legen, einige Minuten einwirken lassen und dann lauwarmem Wasser nachspülen. Die Enzyme der Kiwi sorgen dafür, dass abgestorbene Zellen gelöst werden.
Bei Hautunreinheiten wie Akne wird danach eine Maske aus einem Eßlöffel Honig und der gleichen Menge Weizenkeimöl für fünf Minuten aufgetragen und dann abgewaschen. Und wenn der Honig schon im Gesicht ist, kann er auch gleich auf die Lippen. Das macht sie weich und geschmeidig und ist grad im Winter der Geheimtipp für einen schönen Mund. Im Anschluss bekommt die Gesichtshaut erst einmal eine kleine Pause. Ein bisschen Meditieren, Yoga oder autogenes Training entspannt währenddessen auch den restlichen Körper.
Danach startet das Pflege-Programm für alle anderen Körperregionen. Ein Kaffeepeeling entfernt abgestorbene Hautzellen. Zur Entschlackung und Straffung kann man auch Algenpulver verwenden, das mit etwas Wasser vermischt und auf Beine und Bauch aufgetragen wird. Im Anschluss einfach mit Klarsichtfolie umwickeln und einwirken lassen. Danach geht es in die Wanne, wo Kaffee oder Algen zunächst abgewaschen werden.
Ein Vollbad mit zwei Tassen Milch und einer halben Tasse Olivenöl macht die Haut zart. Während man sich dabei entspannt, kann eine Aloe vera Maske im Gesicht wirken. Zwei Eßlöffel Aloe vera Saft (ganz einfach ein Blatt auspressen) mit der gleichen Menge Naturjoghurt und zwei Teelöffeln Orangensaft vermengen und großzügig auf das Gesicht auftragen. Nach zehn Minuten ist die Haut mit wichtiger Feuchtigkeit versorgt. Bei ersten Fältchen hilft alternativ oder zusätzlich eine Maske aus zwei bis drei Eßlöffeln Schmand und einem Teelöffel Zitronensaft. Nun ist das Beautyprogramm auch schon abgeschlossen. Wer die Möglichkeit hat, gönne sich eine Massage durch den Partner. Falls niemand zur Hand ist tut es vielleicht auch eine Kopfmassage im Do-it-yourself-Verfahren.
Gerade im Winter ist unsere Haut rauh und schuppig. Trockene Heizungsluft und kalte Außentemperaturen machen ihr und somit auch uns ganz schön zu schaffen. Die Lösung: Peelings! Es gibt sie alle zu kaufen, von pflegend über erfrischend bis hin zu exotischen Inhaltsstoffen. Wenn man sich dann mal die Preise dafür anschaut, wollen die Hautschüppchen am liebsten von ganz alleine flüchten. Dabei geht es so einfach. Peelings für Gesicht unf Körper kann man mit Mitteln herstellen, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Schnell und einfach angewendet sind sie der ideale Start in den Tag oder die Wellness-Pause für zwischendurch.
Für den Körper kann man sich ein Kaffeepeeling herstellen. Nachdem der Kaffee uns also morgens so richtig wach gemacht hat, führen wir den Kaffeesatz einer Zweitverwendung zu und wecken die Haut damit so richtig auf. Dazu einfach unter der Dusche oder in der Badewanne mit dem abgebrühten Pulver einreiben und abspülen. Wer etwas mehr Zeit hat, lässt das Ganze noch 10 Minuten einwirken und legt sich, mitsamt des Peelings am Körper, für etwa 15 Minuten in die warme Wanne. Der Effekt ist spürbar: die Durchblutung der Haut wird angeregt, man fühlt sich erfrischt und angeblich soll das Kaffeepeeling bei regelmäßiger Anwendung auch gegen Cellulite helfen. Einen Versuch ist es wert.
Ein Körperpeeling mit besonders pflegendem Effekt (für trockene Haut) rührt man sich aus Zucker und Oliven- oder Mandelöl zusammen. Eine Verstärkung des Peeling-Effekts erreicht man, indem der Zucker durch grobes Meersalz ersetzt wird.
Für das Gesicht darf es etwas zarter sein. Ein Peeling aus Maismehl wirkt gegen Unreinheiten. Dazu einfach zwei Esslöffel Milch (macht die Haut zart) und eine halbe Tasse Maismehl zu einer Paste verrühren. Mit kreisenden Bewegungen auf Gesicht, Hals und Dekolletee verteilen und mit viel warmen Wasser abspülen. Anschließend gut eincremen. Zur Reinigung und Erfrischung empfiehlt sich Honig-Salz-Peeling. Dafür wird ein Esslöffel Honig mit zwei Esslöffeln Salz und einem Schuss Milch verrührt. Die Anwendung bleibt die gleiche.
Schönheit und Entspannung muss also nicht teuer sein. Wer sich ein ganzes Wellness- und Beautyprogramm gönnen möchte, kann nach der Tiefenreinigung durch ein Peeling die Haut mit Kräutern pflegen. Viel Spaß beim Ausprobieren.