Im zweiten Teil der Serie “Vietnam” nun mein Rezept des Salates Goi ga.
Der Salat ist fettarm und durch die vielen Kräuter sehr aromatisch.

Für das Dressing benötigt man:
In nächster Zeit soll sich in einer neuen Serie alles um gesunde Ernährung drehen. Genauer gesagt, um eine ganz bestimmte Küche, die von Natur aus sehr fettarm, frisch und gesund ist.
Wie letzte Woche angekündigt, bin ich in die Lehre gegangen: Ein vietnamesischer Freund hat mir vieles über die Küche seines Heimatlandes beigebracht. Beginnen möchte ich heute mit den traditionellen Sommerrollen. In ihnen zeigt sich der Einfluss Chinas auf die Küche Vietnams, denn wir alle kennen die Frühlingsrollen, die in ihrem Ursprungsland traditionell zum Neuen Jahr gegessen werden.
Aber hier soll es nun nicht um die frittierte Version gehen, sondern um die rohe, viel fettärmere.
Die Zutaten sind überschaubar. Für den Dip benötigt man Ingwer, Knoblauch, Chili, Zucker, Weißkohl, Fischsauce (Nuoc mam), Wasser und etwas Zitronen- oder Limettensaft.
Die Füllung kann aus Fleisch bestehen, ich persönlich finde aber die Garnelenversion angenehmer. Außerdem kommen Sojasprossen, Eisbergsalat, Glasnudeln, Thaibasilikum, Minze und Koriander in die Rollen aus Reispapier. Das Gericht ist sehr gut geeignet, wenn man einen netten Abend mit Freunden verbringen will, denn jeder kann sich seine Sommerrollen am Tisch ganz frisch selbst herstellen. Man muss eigentlich nur die Nudeln, die Garnelen (überbrühen) und den Dip vorbereiten: Etwas Weißkohl in dünne Streifen schneiden, Knoblauch im Mörser zerdrücken, den Zucker, die Chilis, die Fischsauce, den Ingwer und etwas Wasser hinzufügen. Dann einfach den Weißkohl hineingeben und das Ganze mit einem Spritzer Zitronen- oder Limettensaft abschmecken. Der Dip kann ruhig ein wenig im Kühlschrank ziehen.
Wenn die Gäste da sind, werden alle Zutaten auf den Tisch gestellt. Außerdem benötigt man eine Schüssel mit heißen Wasser, in das man die Reispapierblätter tauchen kann, damit sie sich vollsaugen und flexibel werden. Darauf kommen die frischen Zutaten, woraufhin alles eingewickelt wird. Man muss am Anfang etwas üben, aber Nichtgelingen kann ja auch lustig sein, zumindest für die anderen Anwesenden.
Die fertigen Rollen werden in den Dip getaucht und am besten mit den Händen gegessen.
Demnächst verrate ich das Rezept für den leckersten aller Salate, Goi ga…
Gerade im Sommer ist es wichtig, eine leichte Küche zu bevorzugen, denn an sehr heißen Tagen hat der Körper genug mit den Temperaturen zu tun. Außerdem können Fettpölsterchen im Sommer nur sehr schwer versteckt werden, darum heißt es: Gesund und leicht ernähren, aber bitte auch mit Genuss!

In diesem Zusammenhang habe ich vor allem die vietnamesische Küche für mich entdeckt. Sie ist vor allem von der chinesischen, indischen und französischen Küche beeinflusst und dabei sehr bekömmlich und leicht. Gerade exotische Gewürze wie weiterlesen »
Neben den unterschiedlichen Elementen wird die Vorstellung über Yin und Yang in die “Fünf-Elemente-Lehre” übertragen.
Yin und Yang sind Energien, die in der gesamten Welt vorkommen, so also auch in unserem Körper. Sind beide Energien in Balance, ist der Organismus gesund. Ein Zuviel des Einen, oder eine Unterversorgung des Anderen machen krank, körperlich und auch seelisch. Die Ernährungslehre nach den fünf Elementen richtet sich darum auch nach diesen Energien aus. Praktisch bedeutet dies, dass zum einen die fünf Elemente berücksichtigt werde, zum anderen werden auch Yin und Yang bedacht und natürlich müssen auch die Farben in jede Mahlzeit einbezogen werden. Allgemein steht Yin für kalte Lebensmittel, Yang für die warmen. Damit ist aber nicht die Temperatur der Speisen gemeint. Vielmehr handelt es sich um eine Einteilung, die die Wirkung bestimmter Lebensmittel auf den Organismus berücksichtigt. Dies wird klarer, wenn man sich die einzelnen Nahrungsbestandteile näher anschaut: weiterlesen »
Die Grundlagen der “Fünf-Elemente-Lehre” habe ich schon im vorherigen Beitrag erläutert. Nun werde ich die wichtigste Frage, die nach den Elementen an sich, zu beantworten versuchen.
Die Lehre berücksichtigt die Elemente, die in der Natur vorkommen:
Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser.
Jedes der Elemente ist einem Organ, sowie gleichzeitig einem Geschmack zugeordnet. So steht das Element Holz für den sauren Geschmack. Es ist mit der Leber verbunden. Die Nahrungsmittel dieser Gruppe sind zum einen augenscheinlich saure Lebensmittel wie Essig und Orangensaft, es werden aber auch Tomaten, Weizen und Huhn dazu gezählt. Letztere sind auf den ersten Blick zwar nicht unbedingt sauer, doch wenn man einmal bedenkt, dass zum Beispiel Tomaten immer etwas Zucker benötigen, um deren Säure auszugleichen, wird die Kategorisierung plausibler.
Das Element Feuer ist mit dem Herzen verbunden und wird dem bitteren Geschmack zugeordnet. Lebensmittel wie Rucola, Rote Beete, Roggen und Schafskäse gehören beispielsweise zu dieser Gruppe. Der Geschmack süß gehört zum Element Erde und zum Organ Milz. Süß sind u.a. Kartoffeln, Mais, Butter, Eier, Rind und Karotten. Das Element Metall ist dem scharfen Geschmack und der Lunge zugeordnet. Scharfe Lebensmittel sind zum Beispiel Zwiebeln und Senf, aber auch Gans. Das fünfte Element ist das Wasser. Das dazu gehörige Organ sind die Nieren, der Geschmack ist salzig. “Wasser-Lebensmittel” sind Salz, Fisch, Meeresfrüchte, Hülsenfrüchte, Oliven und das Wasser selbst.
Quelle: Wikipedia
Gesund ernähren – aber wie? Es gibt viele Möglichkeiten, den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Eine sehr ganzheitliche Methode ist die Ernährung nach der “Fünf-Elemente-Lehre”.
Die Ursprünge dieser Lehre liegen in der Traditionellen Chinesischen Medizin, jedoch wurden die Grundlagen so abgewandelt, dass sie auch im Westen praktikabel sind. Das heißt zunächst, dass die Nahrungsbestandteile und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus auf die üblichen westlichen Lebensmittel übertragen wurden. Damit einher geht ein wichtiger Grundsatz der Lehre: Die Mahlzeiten sollen aus Lebensmitteln hergestellt werden, die aus der Region stammen. Somit ist die “Fünf-Elemente-Lehre” eine Ernährungsform, die sich sehr gut mit dem ökologischen Gedanken verträgt. weiterlesen »
Die Kosmetikindustrie hat den heilenden Tee längst als Zusatzsstoff wiederentdeckt. Doch Grüner Tee kann nicht nur von außen pflegen, sondern auch von innen.
Entspannt eine Tasse Tee trinken, die dazu noch der Gesundheit gut tut. Das ist mit Grünem Tee möglich. Im Unterschied zum Schwarztee werden die Blätter der Teepflanze nicht fermentiert, so dass fast alle Wirkstoffe erhalten bleiben. Zu diesen zählen neben Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen vor allem die Flavonoide. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die als Antioxidantien wirken. Darüber hinaus stellten Forscher in Studien fest, dass diese Stoffgruppe auch vor Herz-Kreislauf-Beschwerden und Krebs schützen kann.
Dass Grüner Tee heilen kann, besagt die Tradition in vielen asiatischen Ländern, allen voran China und Japan, schon seit 5000 Jahren. Diese Annahme wurde auch durch japanische Studien unterstützt, die Grünen Tee als Faktor für ein längeres Leben entdeckten. Die Wissenschaftler vermuteten, dass vor allem die Flavonoide die Sterblichkeitsrate der Probanden senkten, da diese seltener an Herzbeschwerden und Kreislauferkrankungen litten. Moderne Studien bezweifeln diese Erkenntnis, vor allem weil bisher nicht hinreichend belegt ist, ob wirklich die sekundären Pflanzenstoffe ausschlaggebend sind, oder es sich nur um einen Placeboeffekt handelt.
Nichtsdestotrotz ist das Trinken von Grünem Tee ein Genuss. Neben der Entspannung kann man durch ungesüßten Tee einen Teil des täglichen Flüssigkeitsbedarfs decken und tut gleichzeitig etwas für die Zahngesundheit, da das Getränk reichlich Fluor enthält, das den Zahnschmelz härtet.
Gesund leben, das geht auch ohne Nahrungsergänzungsmittel. Das wissen wir spätestens seit wir lernten, dass der Verkaufsschlager Kieselerde auch nichts weiter ist, als Sand mit viel unnützem und teilweise sogar dauerhaft schädlichem Extra.
Nun lese ich durch Zufall einen Bericht über eine Studie von ÖKO-Test, bei der kurz gesagt folgendes festgestellt wurde: Gesund leben, das geht gerade ohne Ergänzungsmittel. Wer denkt, er könne durch ein Pillchen hier und ein Pülverchen da seinen Vitaminhaushalt pimpen, ist nicht nur auf dem Holzweg, sondern geradewegs auf der Schnellstraße. Wo geht´s hin? Ganz klar: weiterlesen »
Sushiköche müssen meist eine langjährige Ausbildung absolvieren. Zum Sushimeister braucht es manchmal bis zu zehn Jahre. Außerdem hat die japanische Spezialität ihren Preis…
Man kann Sushi selbst zubereiten. Denn oft ist der Gang in eine Sushibar wirklich sehr teuer. Wer sich einmal an die Eigenproduktion wagt wird jedoch verstehen, warum das so ist: Die Zutaten sind nicht preiswert, hat man sich aber einmal die Basisprodukte gekauft, halten sie auch lange. Ich denke aber, dass die Zubereitung auch den Preis mitbestimmt, denn sie erfordert viel Geduld und Mühe. Übrigens: In Japan bereitet man die Röllchen oft nicht zu Hause zu, sondern verzehrt sie lieber im Restaurant. Wer es trotzdem wagen möchte, hier das Rezept für Maki und Nigiri.
Zunächst der Reis: Er braucht längere Vorbereitungszeit und wird in mehreren Schritten verarbeitet. Einen guten Sushireis (Rundkorn) findet man im Asia-Supermarkt.
Für 2 Personen:
1 Tasse Reis (ca. 300 ml)
Salz
für die Würze:
6 EL Reisessig, 4-5 EL Zucker, 1-2 TL Salz
Der Reis muss zunächst gewaschen werden, bis das Wasser nicht mehr trüb ist. Dann lässt man ihn ungefähr 30 Minuten trocknen. Danach wird er mit der 1,1 bis 1,3-fachen Menge Wasser in einen Topf gegeben, aufgekocht und drei Minuten bei höchster Temperatur gegart (dabei nie den Deckel öffnen). Dann wandert der Topf mit dem Reis auf eine zweite Platte, die auf niedrigster Stufe vorgeheizt wurde und bleibt hier ungefähr 15 bis 20 Minuten. Nach dieser Zeit lässt man den Reis im Topf nocheinmal genauso lang stehen (abgedeckt mit einem Tuch) und breitet ihn dann in einer flachen Schüssel aus. Die Reiswürze kommt dazu und wird untergehoben. Man nennt diesen Vorgang auch “Zufächern”, weil man den Reis fächerförmig ausbreitet und er so abkühlt. Sushireis sollte nur so, niemals im Kühlschrank herunter gekühlt werden.
Für Nigiri formt man dann etwa zwei Finger dicke, längliche Röllchen und belegt sie mit Fisch. Die Frische des Materials ist sehr wichtig, darum sollte man beim Kauf immer Fisch in “Sushiqualität” verlangen. Wer sich vor rohem Fisch scheut, kann aber auch Räucherfisch, frisches Gemüse oder Tofu verwenden.
Die Makirollen erfordern etwas mehr Geduld. Man benötigt eine Bambusmatte und Noriblätter. Außerdem ein Gefäß mit Essigwasser, um die Finger zwischendurch zu reinigen.
Nun breitet man ein halbes Noriblatt mit der rauhen Seite nach oben auf der Matte aus und verteilt den Reis darauf. Die Reisschicht darf nicht zu dick sein, man sollte immer noch etwas vom Noriblatt durchschimmern sehen und oben einen Rand von ein bis zwei Zentimetern frei lassen.
Die Füllung (Fisch, Avocado, Gurke …) kommt, wie auf dem Bild in der Galerie zu sehen ist, darauf und dann fängt die Bastelarbeit an: Vorsichtig wird nun das Noriblatt mit Hilfe der Matte eingerollt und dann geformt. Ganz zum Schluss kommt etwas Wasser auf den freien Rand und die Rolle wird zugeklebt. Mit etwas Übung ist das alles einfacher, als es sich anhört
Die fertige Rolle wird in sechs gleiche Teile geschnitten. Das geht besonders gut, wenn das Messer etwas feucht ist.
Alle Zutaten und auch den Gari, der ja immer dazu gehört, bekommt man in großen Supermärkten. Noch besser ausgestattet sind aber die vielen kleinen Asiasupermärkte, die es mittlerweile in vielen größeren Städten gibt.
Die japanische Küche ist hierzulande vor allem durch Sushi und tofuhaltige Misosuppe bekannt. Besonders Sushi erfreut sich größter Beliebtheit.
Sushi ist richtiges Wellness-Food, denn es ist gesund, kalorienarm und lecker. Besonders der Fisch hat es, ernährungstechnisch, in sich. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren und Jod beugen Herz-Kreislauf-Beschwerden und Jodmangel vor. Der Reis enthält sehr wenig Kalorien und lässt den Blutzuckerspiegel nicht extrem in die Höhe schnellen. Das hat zur Folge, dass der Hunger länger gestillt und dadurch die Gefahr von Heißhungerattacken minimiert wird. Sushi passt zu einer ausgewogenen Ernährung und besonders zu den modernen Anforderungen an das Essen: Es geht nicht mehr nur um Energieaufnahme und Hungerstillen, sondern um bewusstes Essen und Genießen. Zudem ist Sushi essen immer noch ein Form von Lifestyle, wenn es auch vor einigen Jahren seinen ersten Platz der In-Food-Skala an Biokost abgeben musste. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war der Gang in die Sushi Bar der Inbegriff von Hippness, keine Mittzwanzigerparty der Generation “Jung und erfolgreich” kam ohne die gesunden Fischrollen aus.

Ursprünglich war das Einwickeln von Fisch in Reis eine Konservierungsmethode. Denn die Reispakete konnten in der Erde aufbewahrt werden, der Fisch wurde fermentiert und haltbar. Beim Verzehr war der umgebende Reis dann ein Abfallprodukt. Irgendwann wurde aber auch der Reis verzehrt, womit der Erfolg des Sushi seinen Lauf nahm. Sushi so wie wir es heute kennen wurde im 18. Jahrhundert in Tokio erfunden. Dort wurde der frische Fisch direkt im Hafen, platziert auf einer Reisrolle, angeboten. Diese Form ähnelt wohl dem Nigiri-Sushi, wie es heute heißt. Dabei verzichtet man auf die Noriblätter (Seetang), die man zum Beispiel für Makirollen benötigt.
Heute gibt es sehr viele unterschiedliche Sushiformen. Die berühmtesten sind wohl immernoch Maki und Nigiri. Aber auch Inside-Out-Rolls (wohl nicht ursprünglich, weil eine amerikanische Erfindung) und Temaki sind auf jeder Speisekarte zu finden. Serviert wird Sushi hierzulande immer mit Wasabi, einer scharfen japanischen Meerettichsorte und Gari, süß-sauer eingelegtem Ingwer.