Swingstick: Ich nun auch mit dem großen!

Bislang verwendete ich vor allem den kleinen Swingstick, um mir regelmäßiges Training zu verschaffen. Da ich mich an den Mini-Stab mittlerweile aber zu sehr gewöhnt habe, holte ich neulich auch wieder den großen Stick hervor und rüttelte, was das Zeug hielt!

Schon seit längerer Zeit bin ich bekennender Swingstick-Fan. In den vergangenen Monaten hatte es mir allerdings der Mini-Stab aufgrund seiner bestechenden Vielseitigkeit (Rüttel-Stick, Hantel und Expander in einem) in besonderem Maße angetan. Allerdings ist es immer so eine Sache, wenn man versucht, mit nur einem Instrument die eigene Silhouette zu shapen…

Swingstick: An den kleinen gewöhnt…

Kurzum: Bei mir schlug der Versuch fehl. Allzu schnell gewöhnte ich mich an den kleinen Swingstick und verrichtete meine Stemm- und Schwing-Lektionen mit unangestrengter Leichtigkeit, so dass leider kaum noch Kalorien auf der Strecke blieben.

… den großen also hervorgekramt

Eine anspruchsvollere Form der Bewegung musste also her! Da ich mich nicht mit neuen Spielarten der Körperertüchtigung auseinandersetzen wollte, griff ich zu einem Utensil, das schon seit längerem in meinem Schrank ruhte – zum GROßEN Swingstick.

In der Vergangenheit hatte ich den großen Schwungstab schon öfter als effektiv, aber auch ungemein anspruchsvoll beschrieben. Von genau diesen beiden Faktoren wollte ich nun jedoch profitieren und blies das leicht angestaubte Utensil von diversen Mini-Krümeln frei. Dann ging es auch sofort los (natürlich im aufgewärmten Zustand!):

Zunächst schüttelte ich erst einmal beide Arme heftig durch. Erst den rechten, dann den linken. Ich bemühte mich, dass ich mit jedem Arm über die 15 Sekunden-Marke kam – mit rechts ging es in der Regel besser und einfacher als mit links. Ich achtete auf keine besondere Stellung; mir ging es nur darum, den Arm in Einzelhaltung angestrengt zu trainieren. Dann ging es weiter: Den großen Swingstick mit beiden Händen fassen und die Arme vor die Brust strecken – dann schütteln. Und wiederum war es (für mich) schwierig, die Schüttelpose mehr als 15 Sekunden zu halten.

Wenn man das liest, glaubt man es wahrscheinlich kaum. Aber tatsächlich schlauchen mich diese drei einfachen Swingstick-Übungen schon dermaßen, dass ich mich danach wie erschlagen fühle und denke, ich hätte Großes geleistet.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?