Stressmanagement: Den Alltag besser in den Griff bekommen

Stressmanagement bezeichnet alle Methoden und Übungen, die dazu dienen, psychischen Stress abzubauen, den Geist zu entspannen und mögliche physische Folgeerscheinungen des Stresses zu lindern.


Damit das Stressmanagement erfolgreich sein kann, muss es gezielt angewendet werden. Am Anfang steht daher die Ursachenforschung: Wo genau kommt der Stress eigentlich her? Sind übermäßige Belastungen am Arbeitsplatz, private Sorgen oder einfach ein ungesunder Lebensstil für die geistige Unruhe verantwortlich? Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann man gezielt damit beginnen, den bestehenden Stress abzubauen und der Entstehung neuer Anspannungen vorzubeugen.

Stressmanagement: Die Grundlagen

Das Stressmanagement versucht, durch ein individuelles Programm die psychischen und physischen Folgen von negativem Stress zu mindern oder ganz abzubauen. Diese Folgen können sich bei Jedem unterschiedlich äußern, ebenso wie die Entstehung von Stress nicht bei jedem Menschen gleich verläuft. Die genaue Analyse der Ursachen ist daher entscheidend, um eingefahrene Verhaltensmuster aufbrechen zu können und zu sichern, dass erneuter Stress nicht entstehen kann.

Zeitpläne und das genaue Strukturieren von beruflichen und privaten Aufgaben sind von immenser Bedeutung. Stress entsteht häufig, wenn man zu viele Probleme gleichzeitig angehen will und die Zeit einfach niemals auszureichen scheint, egal wie sehr man sich anstrengt. Wenn man seinen Tagesablauf strukturiert, kann man hier eine deutliche Verbesserung erzielen. Wichtig dabei ist vor allem die Konzentration auf das Wesentliche: Sortieren Sie anstehende Aufgaben nach ihrem Dringlichkeitsgrad, arbeiten Sie sie möglichst nacheinander ab und bleiben Sie mit ihren Gedanken nur bei dem, was Sie gerade tun, statt sich Sorgen darüber zu machen, was als nächstes auf Sie wartet.

Entspannungsübungen und Stressmanagement

Während so Mancher sich gegen Stress und seine Folgeerscheinungen wie Schlafstörungen oder körperliche Unruhe Medikamente verschreiben lässt, helfen manchmal schon simpelste Entspannungsübungen. Nehmen Sie sich immer mal wieder ein paar Minuten Zeit, klären Sie Ihren Geist von quälenden Gedanken und konzentrieren Sie sich ganz auf Ihre Atmung. Allein durch Atemübungen kann man sehr viel ruhiger werden. Dazu ist nicht einmal ein großer Aufwand erforderlich, nur wenige Minuten in der Kaffee- oder Mittagspause genügen schon.

Haben Sie Kraft gesammelt, lassen sich Probleme auch gleich ganz anders angehen. Konflikte sollte man lösen, statt sich ganz für sich allein darüber zu ärgern. Sprechen Sie Probleme an – Niemand kann mit Ihnen an einer Lösung arbeiten, wenn er nicht weiß, dass Bedarf dazu entsteht. Dies führt auch zu allgemeiner Entspannung am Arbeitsplatz oder im Familienkreis, friedvolle Kommunikation ist daher immens wichtig.

Immer mehr Arbeitgeber setzen deswegen auf Seminare zur Stressbewältigung, um ihren Mitarbeitern das Thema Stressmanagement näher zu bringen und sie sowie sich selbst zu entlasten. Aber auch als Privatperson kann man einem solchen Seminar teilnehmen oder sich an anderer Stelle professionelle Unterstützung holen.