Richtig & gesund saunieren – Wissenswertes über Sauna, Dampfbad und Co

Sauna, Dampfbad und Co können sich für Ihre Haut, Ihre Abwehrkräfte und die allgemeine Gesundheit sehr gut auswirken. Allerdings gibt es einige Tipps, die Sie bei einem Saunagang unbedingt beachten sollten.


Sauna

Eine Sauna im klassischen Sinne wird auf 85 bis 100 Grad erhitzt und hat eine Luftfeuchtigkeit von etwa 5 bis 10 %. Meist gibt es verschieden hohe Bänke, wobei die höheren auch die heißesten Temperaturen bieten. Denn Wärme steigt ja bekanntlich nach oben!
Durch die Hitze steigt die Körpertemperatur, wie bei Fieber. Dadurch werden Abwehrkräfte aktiviert und schützen langfristig vor Erkältungen. Dank der niedrigen Luftfeuchtigkeit wird der Körper besonders gut zum Schwitzen angeregt. So werden Schadstoffe ganz einfach ausgeschwitzt und der Körper wird entschlackt. Auch auf die Gefäße hat das Saunieren eine wohltuende Wirkung.

Dampfbad

Ein Dampfbad bietet niedrigere Temperaturen aber dafür eine Luftfeuchtigkeit von fast 100%. Auch hier erhöht sich die Körpertemperatur und bewirkt das, was eine Sauna tut. Zusätzlich kommt es bei der hohen Luftfeuchtigkeit zu einer besseren Befeuchtung der Haut und Schleimhäute. Somit werden die Schleimhäute in Nase und Mund besser vor schädlichen Bakterien geschützt. Auch für die Atemwege eignet sich das Dampfbad hervorragend. Doch die Schweißanregung ist hier nicht so hoch, wie in der Sauna.

Bio-Sauna, Hamam und Sanarium

Diese drei Arten haben Temperaturen von 40 bis 65 Grad und eine mittlere Feuchtigkeit. So bekommt man die Vorteile des Dampfbades und die der Sauna in einem, allerdings nicht so intensiv. Besonders empfehlenswert ist dieser Saunatyp für Menschen, die sich noch an das Saunieren gewöhnen möchten.

Richtig und gesund saunieren

Was Sie dafür benötigen:

  • großes Saunahandtuch
  • Handtuch für die Dusche
  • Badelatschen
  • Getränk

So wird es gemacht!

  1. Duschen Sie sich zuerst gründlich und trocknen Sie sich danach gut ab.
  2. Jetzt kann der erste Saunagang beginnen. Dieser sollte ca. 8 bis 15 Minuten dauern. Bei Dampfbad, Bio-Sauna, Hamam und Sanarium kann es auch etwas länger sein.
  3. Am besten ist es in der Sauna zu liegen, da hierbei der Körper gleichmäßig erwärmt wird und sich die Muskeln optimal entspannen können. Wenn es allerdings nicht genug Platz zum Liegen gibt, sollten Sie Ihre Beine auf die gleiche Bank stellen und nicht nach unten hängen lassen.
  4. Bevor Sie den Saunaraum verlassen, setzten Sie sich noch einmal aufrecht hin, um den Kreislauf ein wenig in Schwung zu bringen.
  5. Nach dem ersten Saunagang sollten Sie sich zunächst abkühlen. Dafür eignen sich kalte Duschen und Bäder, aber auch Bewegung an der frischen Luft ist sehr angenehm. Wer Probleme mit Cellulitis hat, kann seine Beine von unten nach oben mit einem kalten Schlauch abspritzen. Dies unterstützt die Gefäße und fördert die Durchblutung.
  6. Nehmen Sie sich vor dem nächsten Saunagang 10 bis 15 Minuten Zeit für eine absolute Entspannung.
  7. Ein zweiter Saunagang sollte genauso wie der erste ablaufen. Ein dritter ist nicht unbedingt notwendig.
  8. Nach dem Sie sich auch vom letzten Gang abgekühlt und erholt haben, sollten Sie nicht mehr intensiv duschen, da die Haut in diesem Zustand sowieso schon sauber und zudem zu empfindlich für zusätzliche Reinigungsstoffe ist. Cremen Sie Ihre Haut aber auf jeden Fall gründlich ein!
  9. Beim Saunieren sollte nicht oder nur sehr wenig getrunken werden, da dies den wichtigen Entschlackungsprozess behindern würde. Nach der Sauna müssen Sie aber mindestens 1 Liter trinken, um die verlorene Flüssigkeit wieder rein zu holen.