Reflexotherapie – Die Füsse als Weg zur Gesundheit

Die Reflexotherapie ist eine Art der Akupressur, die in Deutschland noch nicht so verbreitet ist. Anders als die Reflexzonenmassage oder -therapie geht sie nicht von im Körper angelegten Energielinien und Zentren aus.

Die Reflexotherapie oder Reflexologie nimmt an, dass es eine Nervenverbindung zwischen den inneren Organen und der Haut gibt. So sollen mit gezielter Akupressur der Nervenenden, die Organe positiv beeinflusst werden.

Eine Störung der Organe, macht sich schon durch das Schmerzen bestimmter Hautpartien oder Muskelbahnen bemerkbar. So schmerzt etwa der linke Arm bei einem Herzinfarkt.

Dies fällt unter die Bezeichnung der Mackenzie-Zonen bei Muskeln und den Headschen-Zonen bei Hautstellen, die einen Zusammenhang zwischen Organen und Nerven beschreiben. Durch eine Reflexotherapie sollen die Problemstellen noch vor Ausbruch der Krankheit erkannt und bei ersten Anzeichen gleich behandelt werden.

Anders als bei der Reflexzonenmassage, gibt es medizinische Grundlagen, in der westlichen Medizin, für diese Therapieform. Die nervliche Verbindung zwischen Organen und Haut- oder Muskelpartien ist nachgewiesen. Deshalb ist die Reflexotherapie auch oft in eine physiotherapeutische Ausbildung eingebunden.

Die Reflexotherapie eignet sich aber auch zur Stressvermeidung und Stressvorsorge. In vielen Spas und Wellness-Oasen wird sie bereits angeboten.