Mit Arnika fit cremen

Die gelb blühende Arnika ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern kann in Gestalt von Salben und Tinkturen auch gegen verschiedene Gebrechen angewendet werden.

Wir haben uns bereits mit so einigen Naturgewächsen wie dem Lavendel oder dem Ingwer auseinandergesetzt und dabei nicht nur ihre Stellung in Hinblick auf eine Ernährung für ein gutes Wohlbefinden, sondern auch ihre heilenden Funktionen beleuchtet.

Heute soll es in Sachen hilfreiche Pflanzen weitergehen – und zwar mit der Arnika (Arnica montana), die zum Beispiel auch unter den Bezeichnungen Bergwohlverleih, Wundkraut, Kraftwurz oder Engelkraut bekannt ist.

Arnika zählt zur Familie der Korbblütler, erreicht Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern und trägt gelbe Blüten. Allerdings wächst die Pflanze nicht überall, sondern ist hauptsächlich im europäischen Bergland zu finden.

Wer auf die Arnika stößt, darf sie jedoch nicht pflücken, da die Pflanze als gefährdet gilt und ihr Name in der „Roten Liste gefährdeter Arten“ verzeichnet ist.

Will man aber dennoch von den heilsamen Eigenschaften der Pflanze – von denen allen Anscheins nach auch schon Hildegard von Bingen wusste – profitieren, empfiehlt sich der Gang in eine Apotheke. Dort sind äußerlich anwendbare Salben und Tinkturen mit Arnika erhältlich, die bei Stauchungen, Schwellungen und Prellungen helfen können. Und auch bei Venenleiden und rheumatischen Beschwerden sowie bei oberflächlichen Verletzungen und Insektenstichen vermögen Einreibungen mit Arnika oft Gutes zu tun.

Die antiseptischen, entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften der Arnika gründen auf den in der Pflanze vorkommenden wirksamen Bestandteilen wie Sesquiterpenlactonen, davon insbesondere den Helenalinen, sowie Flavonoiden und ätherischen Ölen.

Bei der äußeren Anwendung von Arnika können Hautreizungen und allergische Reaktionen auftreten.

Keinesfalls sollte die Pflanze innerlich angewandt werden, da dies zu Vergiftungen führen kann!

Mehr Informationen zum Thema Arnika sowie viele eindrucksvolle Bilder gibt es zum Beispiel hier.