Massagen im Überblick

Massagen bieten nicht ausschließlich Entspannung, auch medizinische Behandlungen können durch eine Massage unterstützt werden. Heute wird eine ganze Reihe von verschiedenen Massagetechniken angeboten. Bei medizinischen Massagen ist es in jedem Fall empfehlenswert, sich mit seinem behandelnden Arzt abzustimmen. Bei bestimmten Leiden, wie beispielsweise Thrombosen, ist eine Massage kontraindiziert. Bei anderen Beschwerden wie beispielsweise psychosomatischen Erkrankungen, PMS, Stress etc. können Massagen dagegen für Linderung sorgen.

Ayurveda

In der bereits einige Jahrtausende alten ayurvedischen Heilkunst spielen Massagen und Güsse mit angewärmten Ölen eine große Rolle. Die Ayurveda Massage wird meist im Rahmen einer ganzheitlichen ayurvedischen Behandlung und Diät angeboten. Sie soll den Stoffwechsel und die Entschlackung des Körpergewebes ankurbeln. Die Muskeln werden gelockert und Verspannungen lösen sich.

Massage der Fußreflexzonen

Der gesamte Körper mit allen Organen lässt sich an den Füßen abbilden. Die Behandlung von körperlichen Leiden durch eine gezielte Massage der entsprechenden Reflexzonen am Fuß ist uralt. Im asiatischen und nordamerikanischen Kulturbereich wird diese Anwendung bereits seit vielen Jahrhunderten genutzt, um den Gesundheitszustand zu verbessern. Heute wird die Fußreflexzonenmassage auch von vielen Therapeuten in Europa angeboten.

Klassische Massage

Bei der klassischen Massagetechnik werden ganz gezielt erkrankte Bereiche des Körpers behandelt. Verschiedene Grifftechniken, die auch schmerzhaft sein können, werden dabei angewendet. Die Behandlung soll die Muskeln und Sehnen lockern und die betroffenen Bereiche besser durchbluten. Die klassischen Massagetechniken werden vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates verordnet und die Kosten werden zum Teil von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Schröpfkopfmassage

Zur Anregung des Stoffwechsels und der Durchblutung werden in der Naturheilkunde durch Schröpfköpfe Reizzustände an der Haut verursacht. Eine Form des Schröpfens ist die Schröpfkopfmassage. Mit einem Massageglas, in dem mit Verbindung der Haut ein Vakuum entsteht, wird auf der gut eingeölten Haut des Patienten durch gleitende Bewegungen die therapeutische Wirkung erzielt.

Shiatsu

Die aus Japan stammende Massageform zeichnet sich durch rhythmisch ausgeübten Druck durch Finger, Ellenbogen und auch Fäuste aus, der die belasteten Regionen des Körpers entspannen und energetisch stärken soll.

Thai Massage

Auch diese asiatische Massagetechnik soll die energetischen Leitbahnen von Blockierungen befreien und Verklebungen von Muskeln und Sehnen lösen. Die Thai Massage fördert die Beweglichkeit der Wirbelsäule und der Gelenke und hat eine entspannende Wirkung auf das vegetative Nervensystem.

Tuina Massage

Zu den ganzheitlichen Massagetechniken aus dem asiatischen Raum zählt auch das chinesische Tuina. Es handelt sich um eine Bindegewebsmassage, die unter Umständen schmerzhaft sein kann. Durch die Tuinabehandlung werden der Stoffwechsel, die Durchblutung und die Zirkulation der Lymphflüssigkeit angeregt.

Bild von: WavebreakMediaMicro – Fotolia

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