Massage mit Schokolade

Die Frucht der Kakaopflanze ist der Grundstoff für Schokolade. Die Bohne enthält wichtige Inhaltstoffe wie Theobromin, Koffein, Anandamid und Salsolinol. Theobromin hat eine stimulierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und sorgt für den bekannten stimmungsverbessernden Effekt beim Verzehr. Naschkatzen können diese Wirkung bestätigen.

Doch der Kakao wirkt nicht nur von Innen. Eine duftende Schokoladenmassage ist stimmungsaufhellend und hautpflegend zugleich. Welcher Inhaltsstoff für die Endorphin-Ausschüttung verantwortlich ist, haben Wissenschaftler schon vor längerer Zeit herausgefunden. Relativ neu ist dagegen die Entdeckung des Stoffes „CocoHeal“ im Jahre 2005 durch Experten der Universität Münster. Dieser Bestandteil der Kakaobohne hat eine besonders positive Wirkung auf die Haut. Er unterstützt beispielsweise die Wundheilung, indem das Wachstum neuer Hautzellen angeregt wird. Falten sollen mit Hilfe von „CocoHeal“ verringert, Schäden der Haut therapiert werden.

Daneben ist auch die Kakaobutter für die Pflege von Außen verantwortlich. Sie spendet Feuchtigkeit und soll sogar einen Anti-Aging Effekt haben. Das in der Butter enthaltene Tannin sorgt für einen Slimming-Effekt.

Die eigens für Massagen hergestellte Schokoladenmasse wird warm und zähflüssig auf die Haut aufgetragen.Der Duft vermittelt eine Wohlfühlatmosphäre und hält auch nach der Behandlung an. Wenn vorher ein Körperpeeling durchgeführt wird, können die Inhaltsstoffe besser in die Haut eindringen. Nach der eigentlichen Massage sorgt eine Einwirkzeit von etwa 20 Minuten dafür, dass die Haut alle wohltuenden Substanzen ganz aufnehmem kann. Gleichzeitig kann man sich optimal entspannen. Duft und Wärme sorgen für den ultimativen Wellness-Faktor. Danach wird die Schokolade abgeduscht. Die euphorisierende Wirkung auf die Seele bleibt jedoch auch nach der Massage, genauso wie der angenehme Geruch auf der Haut. Mindestens bis zur nächsten Dusche.