Magenschleimhautentzündung: Was tun bei akuter Gastritis?

Eine akute Magenschleimhautentzündung führt zu Beschwerden wie Schmerzen und Übelkeit. Was aber kann man tun, damit sich die Gastritis nicht zu einem gefährlichen Geschwür entwickelt?

Vielleicht geht es euch auch so: Wenn die Tage immer kälter und kürzer werden, steigt in mir automatisch der Appetit auf süßes und deftiges Essen. Die seit einigen Wochen in den Läden erhältlichen Weihnachtsleckereien kommen mir da gerade recht und sind schon in verschiedenen Ausführungen auf meinem Teller gelandet. Doch das Schlemmen kann Folgen haben und zu einer Magenschleimhautentzündung führen.

Magenschleimhautentzündung: Ursachen und Symptome der akuten Gastritis

Neben scharfen und fettigen Lebensmitteln können unter anderem auch Alkohol, Kaffee und Zigaretten zu einer Entzündung der Magenschleimhaut führen. Ferner vermögen auch bestimmte Medikamente, wie beispielsweise Schmerzmittel, eine akute Gastritis auszulösen, während außerdem Stress als immenser Risikofaktor gilt. Darüber hinaus sind noch weitere Faktoren als mögliche Auslöser bekannt, wie zum Beispiel der Magenkeim Helicobacter pylori.
Liegt eine akute Magenschleimhautentzündung vor, leidet man insbesondere nach der Nahrungsaufnahme unter Beschwerden wie Übelkeit, Völlegefühl, Erbrechen, Blähungen und Schmerzen im Oberbauch.

Was tun bei akuter Gastritis?

Nicht immer muss eine Magenschleimhautentzündung mit Medikamenten behandelt werden. Oft genügt es bereits, Bettruhe zu halten und dabei auch den Magen zur Ruhe kommen zu lassen, indem ein, zwei Tage auf Nahrung und schädliche Getränke wie Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Drinks und säurehaltige Säfte verzichtet wird. Stattdessen sollten stilles Wasser und beruhigende Tees, zum Beispiel mit Kamille, auf dem Trinkplan stehen. Anschließend kann man sich wieder langsam ans Essen herantasten, beispielsweise indem man mehrere kleine Portionen Schonkost (z.B. Haferschleim, Zwieback und geriebener Apfel) pro Tag zu sich nimmt. Auf Fettes, Scharfes und Gebratenes sollte man nach einer überstandenen Magenschleimhautentzündung aber erst einmal eine Zeitlang verzichten. Reichen die erwähnten Maßnahmen nicht aus, um die Entzündung zum Abheilen zu bringen, kann der Arzt Medikamente verordnen. Hier kommen dann Mittel zum Einsatz, die auch bei Sodbrennen hilfreich sind, wie z.B. Magensäure neutralisierende Antazida und Magensäure hemmende Protonenpumpenhemmer.

Damit die akute Magenschleimhautentzündung zukünftig nicht wiederholt auftritt und sich nicht zur chronischen Gastritis bzw. zu einem Magengeschwür ausweiten kann, ist es ratsam, Auslöser wie Alkohol, Kaffee und fettes Essen auch in Zukunft zu meiden oder zumindest deren Konsum zu reduzieren. Da oftmals auch Stress eine große Rolle spielt, können Entspannungsmaßnahmen wie z.B. Autogenes Training und Yoga für das Sonnengeflecht dabei helfen, den Magen zu schützen.

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