Legenden rund um die Arnika

Die Arnika ist heutzutage als wirksame Arzneipflanze beliebt und bekannt. In früheren Zeiten umrankten darüber hinaus diverse Legenden das hilfreiche Gewächs.

Wir haben die Arnika vor kurzem bereits als ebenso hübsch anzusehendes wie auch heilsames Gewächs kennen gelernt. Es verwundert also kaum, dass die Arnika 1986 zur Blume des Jahres und 2001 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt wurde.

Doch auch schon in früheren Zeiten wurde das Gewächs geschätzt, nicht nur wegen seiner heilenden Eigenschaften, sondern auch weil sich darum verschiedene Mythen und Legenden rankten:

So könnte es sein, dass bereits die berühmte Benediktinerin Hildegard von Bingen die Heilkraft der Arnika – die sie, wie beispielsweise hier erwähnt wird, wahrscheinlich als „Wolfesgelegena“ bezeichnete – erkannte und schätzte.
Sollte es sich bei der durch von Bingen erfassten Pflanze tatsächlich um Arnika gehandelt haben, schrieb die Äbtissin ihr allerdings nicht nur einige der uns bekannten heilsamen Eigenschaften für den Körper zu, sondern befand außerdem, dass ein Liebeszauber von ihr ausgehe.

Darüber hinaus wurde (bzw. wird vielfach sicherlich auch heute noch) davon ausgegangen, dass der Arnika das „wilde Wesen des Wolfes“ innewohnt, wohl auch deshalb, weil ihr gelbes Äußeres an die Augen von Wölfen erinnert. Dies findet zum Beispiel hier Erwähnung.
Auf der benannten Seite wird auch davon berichtet, dass die Menschen ihre Felder früher mit Arnika absteckten, damit der Kornwolf, welcher als Energielieferant für das heranreifende Getreide galt, nicht entschwinden konnte. Um den hingegen gefürchteten Korndämon von den Feldern abzuhalten, kam ebenfalls Arnika zum Einsatz.
Zudem durfte die vielseitige Pflanze auch bei Sonnenwendritualen und Wetterzaubern nicht fehlen.

Die Arnika ist also – im wahrsten Sinne des Wortes – legendär. 🙂

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