(Keine) Entspannung während der Festtage

Mir war kaum Entspannung während der Festtage möglich. Denn wegen des Wetters rankten sich meine Gedanken fortwährend um die verbleibenden (kargen) Möglichkeiten der Fortbewegung.

Schade, und schon ist die mit reichlich festlicher Dekoration verzierte Zeit der Besinnlichkeit, Ruhe und Entspannung wieder vorbei . . .

Aber, waren die Festtage denn überhaupt so richtig entspannend, bzw. waren sie dermaßen entspannend, wie sie hätten sein können? Ich persönlich finde, sie waren vor allem eins: Superweiß. Weißer als frisch gewaschene Wäsche.

An sich wäre die blitzend-bleiche Winterlandschaft, die mich zwischenzeitig an liebgewonnene Alpengeschichten aus meiner Kindheit erinnerte, auch wirklich toll gewesen. Zumindest war sie etwas fürs Auge bzw. für den tief im Menschen verankerten Sinn, dass zu Weihnachten auch Schnee gehört.

Was mir persönlich aber viel von der eigentlich eingeplanten Entspannung zum Fest wegnahm, war die Tatsache, dass Schnee und Eis zu katastrophalen Straßenverhältnissen führten. In meinem Fall bedeutete dies: Sowohl der Weg in den Supermarkt, als auch die Route zu den Verwandten waren kaum zu überwinden.

Dementsprechend waren die Tage VOR Weihnachten insofern nicht gerade von Entspannung gesegnet, als dass ich mich pausenlos um die ausreichende Verpflegung während der Feiertagen sorgte. Und auch ZU den Festtagen nagte das Wetter an meiner Seelenruhe, weil selbst das Taxi mehrere Male ins Schlittern geriet und schließlich fast in einer Enge stecken blieb.

Ein Blick aus dem Fenster sorgt derzeit auch nicht gerade für Entspannung. Denn noch immer schneit es. Ich persönlich werde wohl erst dann wieder richtig relaxen können, wenn Tauwetter aufzieht . . .