Gesunder Schlaf – So geht’s

Wir verbringen rund ein Drittel unserer Lebenszeit mit dem Schlafen. Kein Wunder also, dass diese Zeit wichtig für die Erholung und Regeneration ist. Dabei geht es nicht nur um die körperliche Erholung, sondern vor allem auch um die geistige.

Wie so oft wissen wir unseren gesunden Schlaf aber erst dann zu schätzen, wenn wir Probleme damit haben, ein- oder durchzuschlafen. Damit Sie zu einem erholsamen Schlaf zurückfinden können, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Das Schlafzimmer ist ein Wohlfühlraum

Als oberste Regel für einen guten Schlaf gilt, dass das Schlafzimmer ein Wohlfühlraum sein sollte. Sie sollten daher im Bett nichts anderem nachgehen, als sich zu entspannen und zu schlafen. Die Ausnahme ist natürlich Sex, jedoch sollte auf das Fernsehen oder sogar Spielen mit Konsolen gänzlich verzichtet werden. Der Arbeitsbereich gehört nicht ins Schlafzimmer.

Auch angenehme Düfte, Aromaöle oder ein Apfel direkt neben dem Bett können die Entspannungsbereitschaft des Geistes fördern. Sorgen Sie dafür, dass es ruhig und dunkel in Ihrem Schlafraum ist. Licht regt den Körper an, wieder aktiv zu sein. Gegen beispielsweise Straßenbeleuchtung, die von draußen durch Fenster drin, helfen Plissees. Sie sind individuell einstellbar und sorgen, wenn sie mit einer Wabenstruktur versehen sind, auch dafür, dass im Sommer nicht so viel Wärme und im Winter nicht zu viel Kälte eindringen kann. Beispiele: siehe hier.

Außerdem sollten Sie auf Pflanzen im Schlafzimmer verzichten, da diese in der Dunkelheit die Produktion von Sauerstoff einstellen und stattdessen nur Kohlendioxid verströmen.

Auch die Raumtemperatur kann entscheidend sein, sorgen Sie für eine Raumtemperatur von nicht unter 16 bis 18 Grad Celsius.

Alte Hausmittel für die Entspannung

Die Hauptursache für Schlafprobleme sind negative Gedanken, die dafür sorgen, dass der Geist nicht loslassen kann und Sie dadurch nicht entspannen können. Dem können Sie aber entgegenwirken. Es gibt spezielle Entspannungstechniken, die Sie erlernen können. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse. Auch Entspannungsmusik oder ein heißes Bad vor dem Schlafengehen sind beruhigend und damit schlaffördernd, genauso wie eine Tasse warme Kräutertee oder – wer es mag – eine heiße Milch mit Honig.

Lassen Sie den Tag gemütlich ausklingen, anstatt kurz vor dem Zubettgehen noch etwas Aufregendes und Hektisches zu machen. Auch mit vollem Magen schläft es sich nicht gut. Essen Sie spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen die letzte Mahlzeit. Verzichten Sie zudem auf Koffein. Ein (!) Glas Wein kann aber helfen, lassen sie es nur nicht zur Gewohnheit werden.

Machen Sie das Zubettgehen zu einem Ritual. Die letzte halbe Stunde des Tages sollte immer gleich ablaufen, damit der Körper herunterkommen und der Geist sich bereits entspannen kann.

Dem Schlaf eine hohe Bedeutung beimessen

Gesunder Schlaf ist wichtig, um am nächsten Tag fit zu sein. Unterschätzen Sie deshalb keinesfalls dessen Bedeutung.

Schlafen Sie gut!

Bildquelle: Thinkstock, 135136476, iStock, Choreograph