French Maniküre: Ganz einfach selbst gemacht!

Der French Look auf den Nägeln ist einer der Dauerbrenner im Bereich der Nagelpflege.  Doch es muss nicht unbedingt das teure Studio sein, denn den Trend kann man sehr einfach zu Hause auf die Nägel zaubern.

Am einfachsten ist der Look an den Fußnägeln nachzumachen. Nach einem Fußbad wird die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig zurückgeschoben. Es gibt auch spezielle Nagelhautentferner, die hilfreich sein können. Dann werden die Nägel mit einer Feile in eine eckige Form gebracht. Der Untergrund muss unbedingt fettfrei sein, darum müssen die Nägel vor der ersten Lackschicht mit Nagellackentferner abgewischt werden.

Im ersten Schritt wird der weiße Lack auf die Nagelspitzen aufgetragen. Am besten eignen sich dabei kurze Applikatoren, auf die man schon beim Kauf achten kann. Fehler sind in diesem Schritt nicht so dramatisch, denn es gibt spezielle Stifte zur Lackkorrektur, die bei mir persönlich niemals fehlen dürfen. Die Lackschicht muss gut trocknen und kann dann sehr einfach korrigiert werden.

Dann folgt die zweite Schicht aus Apricot oder Rosa. Dabei ist es besser, die Schicht eher dünn zu halten, denn das sieht nachher einfach besser aus. Wenn auch diese Lackschicht gut getrocknet ist, folgt der letzte Schritt. Dafür braucht man einen Klarlack, der besondern schön glänzt und die Nägel festigt und versiegelt. Ein bis zwei (dünne) Schichten genügen, um das Finish perfekt zu machen. Der Look hält bis zu zwei Wochen und ist natürlich genau in dieser Reihenfolge auch für die Nägel der Hand geeignet. Lacksets speziell für den French Look gibt es mittlerweile überall zu kaufen. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade die No-Name Produkte sehr gut dafür geeignet sind, weil sie über sehr stabile und funktionelle Pinsel verfügen und ebenso lange halten, wie die teuren Produkte. Die auch erhältlichen Schablonen zur Herstellung einer French Maniküre sind übrigens meines Erachtens in der Handhabung viel zu umständlich.