Fitness vorm Fernseher

Fitness und Fernsehen muss kein unvereinbarer Widerspruch sein. Ich habe festgestellt, dass man auch während des Ansehens seiner Lieblings-TV-Serie sportlich sein kann.

Der Frühling lässt auf sich warten – und mein sportlicher Eifer leider auch.
Doch das ungemütliche Wetter sollte für mich keine Ausrede sein, nicht trotzdem mal hin und wieder die Haxen zu schwingen bzw. meinen gesamten (immer noch wintermüden) Körper in Bewegung zu setzen.

Und ich habe in den letzten Tagen eine tolle Entdeckung gemacht: Auch während des Fernsehens lässt es sich kräftig vor sich hinsporteln.

So kann man zum Beispiel in gesunder Entfernung vom Fernseher eine Trainingsmatte auf den Boden legen und sich darauf niederlassen, um während des Ansehens seiner Lieblings-Soap Gymnastik oder Übungen á la Pilates zu vollführen.

Damit erschöpfen sich die Möglichkeiten der ‚Fernsehfitness’ aber noch nicht.

Neulich sind mir diese kleinen, aber feinen Bewegungs-Trainer für die Beine aufgefallen – manche nennen sie auch „Mini-Heimtrainer“ (ich beziehe mich auf einen Trimmer wie beispielsweise diesen hier). Die Geräte ähneln in der Tat den großen Stand-Fitnessrädern, sind auch mit Standfüßen und einer Pedale ausgestattet. Allerdings besitzen die kleinen Trimm-Tretmaschinen keine Griffsäule, keinen Lenkgriff und weniger Schwungmasse. Stattdessen sind sie ziemlich kompakt und lassen sich in den meisten Fällen vor dem heimischen Sofa verstauen, so dass auch während des TV-Vergnügens die Beine in Bewegung gehalten werden können. Und will man etwas für seinen Oberkörper tun, stellt man das Gerät auf den Tisch und ‚radelt’ mit den Armen los.

Zwar mag wohl weder die fernsehbegleitende Matten-Gymnastik noch das lockere Stand-Radeln auf dem Sofa ein Ersatz für ein knallhartes Workout im Fitness-Studio sein – aber zumindest hält man seinen Körper damit auch während der sonst so starren Fernsehsitzungen, quasi ganz nebenbei, in Bewegung.