Einpacken und schwitzen – Body Wrapping

Wrapping ist Englisch und heißt soviel wie verpacken, umhüllen und umwickeln. Und was wird da umhüllt? Unsere äußere Hülle, die Haut! Was das bringt und wofür das gut ist, darüber streiten sich die Wellness-Weisen. Fakt ist, dass viele Frauen im Kampf gegen die kleinen Fettpölsterchen und Problemzönchen zum Wrap werden. Und das ganz freiwillig…

Body Wrapping wird mittlerweile in vielen Wellnesseinrichtungen angeboten und gern genutzt. Als Mittel gegen Fettdepots, Cellulite, nach einer Schwangerschaft oder Diät. Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten lässt sich verfielfachen. Grund- und Hauptproblem ist immer zu viel Haut, zu wenig straffe Haut, zuviel Fett unter der Haut. Die Lösung: einwickeln, aber nicht einfach so. Während einer Sitzung werden die gewünschten Stellen (Bauch, Beine, Po, Oberarme) zunächst mit einem Gel oder einer Creme massiert. Die andere Möglichkeit ist, eine Packung aus Algenextrakten oder mit Wirkstoffen des Zimt aufzutragen.

Die weitere Vorgehensweise bleibt immer die selbe: Man wird mit einer speziellen Folie luftdicht eingepackt und so verharrt man dann für circa 40 Minuten. Hier empfiehlt es sich zu entspannen, denn die Folie mitsamt der Packung beginnt nun zu arbeiten. Wärme wird erzeugt und begünstigt das Eindringen der Wirkstoffe und dadurch den Abtransport von Giften (einige nennen sie gern Schlacken) aus dem Körper. Die Haut muss dafür natürlich besser durchblutet werden und auch die Lymphzirkulation wird ordentlich angeheizt. All das führt dann dazu, dass die Haut straffer und zarter wird. Außerdem werden Fette, die darunter sitzen (und nach Außen zum Beispiel als Cellulite erkennbar sind) langsam abtransportiert. Gleichsam wird auch das Bindegewebe gestrafft. Im Grunde ist diese Anwendung wie ein punktueller Saunagang, der nur bestimmte Stellen erwärmt.

Verfechter der Methode schwören auf einen deutlichen Effekt, schon nach der ersten Behandlung. Aber: Um dauerhaft schön zu sein, muss man sich zehn Mal über zehn Wochen einpacken lassen. Das kann teuer werden, denn je nach Einrichtung kostet eine Sitzung bis zu 70 Euro. Mittlerweile kann man sich aber auch zu Haus einwickeln. Die Do-it-yourself-Sets sind billiger als eine professionell durchgeführte Kur. Aber auch hier gilt: Langfristig sollte man immer auch auf eine gesunde Ernährung achten und Sport machen, denn Body Wrapping ist kein Wundermittel, sondern wirkt vor allem unterstützend. Schwangere und Menschen, die sehr stark ausgeprägte Krampfadern haben, müssen ganz auf die Methode verzichten.