Die Wirkung des Sonnengebets

Wer schon von Yoga gehört hat, kennt in der Regel auch den „Sonnengruß“. Doch wie wirkt dieser Ablauf feststehender Bewegungen auf Körper und Geist?

Ziel ist es unter anderem, durch den Sonnengruß (auch „Sonnengebet“) innere Hitze zu erzeugen. Diese Wärme wirkt sich positiv auf die Gelenke, die Muskulatur und die Durchblutung aus. Atmung und Verdauung werden ebenfalls verbessert (vor allem durch die intensive Massage der inneren Organe), die Bewegung verhindert die Einlagerung von Fettreserven, hoher Blutdruck wird bekämpft. Die fließenden Bewegungen sorgen außerdem dafür, dass alle Organe an ihrem Platz bleiben. Durch die Anregung der Muskeln bleibt der Körper geschmeidig und wird geformt. Ein weiterer positiver Effekt ist die höhere Beweglichkeit, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist betrifft. Der Sonnengruß ist die optimale Vorbereitung auf andere Asanas und kann, morgens ausgeführt, sogar den Kaffee ersetzen. 😉

Der Sonnengruß besteht aus zwölf Haltungen und ist als Übung in sich geschlossen. Wichtig ist, wie immer im Yoga, die richtige Atmung. Yoga-Anfängern mag das große Augenmerk darauf zu Beginn seltsam oder sogar zu penibel vorkommen, doch Fakt ist: Ohne die richtige Atmung passieren nur die Hälfte der Vorgänge in Körper und Geist.

Hier noch ein sehr stimmungsvolles Video, in dem der Sonnengruß samt der Bezeichnung der einzelnen Abläufe (in Sanskrit) zu sehen ist.  Videos zum Mitmachen findet man ebenfalls zur Genüge.

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