Wellness hat ja glücklicherweise nicht immer etwas mit Geld ausgeben zu tun. So kann man derzeit Wohlbefinden und Glück in ganz einfachen Dingen finden. Ein Herbstspaziergang gehört garantiert dazu.
Bevor die Farben vergehen und sich langsam der winterliche Schleier auf alles legt, was da im Moment noch so bunt und lebensfroh durch die Luft schwirrt und die Straßen und Wege bedeckt, kann ein Herbstspaziergang noch einmal die Batterien aufladen. Was es da zu sehen gibt, wenn die tief stehende Sonne durch die schon sichtlich lichter gewordenen Baumkronen gleitet, ist atemberaubend schön. Nicht nur eine Wohltat für das Auge, sondern für das gesamte Befinden. Dazu tragen vor allem die Wirkungen der verschiedenen Farben auf unser Unterbewusstsein bei. So steht Rot im positiven Sinne für Vitalität, Liebe, Leidenschaft und Energie. Orange symbolisiert die untergehende Sonne, aber auch Freude am Leben, aufgeschlossenes Denken, Gesundheit, Selbstvertrauen und Kontaktfreude. Darunter mischt sich im herbstlichen Blätterregen auch warmes Gelb, die Farbe des Lichts, der Weisheit und der Freude.
Kaum zu glauben, dass etwas so schönes wie das herbstliche Farbspiel eigentlich auch weiterlesen »
Wer schon von Yoga gehört hat, kennt in der Regel auch den “Sonnengruß”. Doch wie wirkt dieser Ablauf feststehender Bewegungen auf Körper und Geist?
Ziel ist es unter anderem, durch den Sonnengruß (auch “Sonnengebet”) innere Hitze zu erzeugen. Diese Wärme wirkt sich positiv auf die Gelenke, die Muskulatur und die Durchblutung aus. Atmung und Verdauung werden ebenfalls verbessert (vor allem durch die intensive Massage der inneren Organe), die Bewegung verhindert die Einlagerung von Fettreserven, hoher Blutdruck wird bekämpft. Die fließenden Bewegungen sorgen außerdem dafür, dass alle Organe an ihrem Platz bleiben. Durch die Anregung der Muskeln bleibt der Körper geschmeidig und wird geformt. Ein weiterer positiver Effekt ist die höhere Beweglichkeit, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist betrifft. Der Sonnengruß ist die optimale Vorbereitung auf andere Asanas und kann, morgens ausgeführt, sogar den Kaffee ersetzen.
Der Sonnengruß besteht aus zwölf Haltungen und ist als Übung in sich geschlossen. Wichtig ist, wie immer im Yoga, die richtige Atmung. Yoga-Anfängern mag das große Augenmerk darauf zu Beginn seltsam oder sogar zu penibel vorkommen, doch Fakt ist: Ohne die richtige Atmung passieren nur die Hälfte der Vorgänge in Körper und Geist.
Hier noch ein sehr stimmungsvolles Video, in dem der Sonnengruß samt der Bezeichnung der einzelnen Abläufe (in Sanskrit) zu sehen ist. Videos zum Mitmachen findet man ebenfalls zur Genüge.
Schwerelosigkeit im Wasser ist entspannend und faszinierend, das wissen wir seit “Floating” den Wellnessmarkt auf überraschende Art und Weise ergänzt hat. Eine andere Methode, um die Vorzüge des Schwebens zu nutzen, ist “Liquid Sound”.
Bei dieser Entspannungstechnik geht es vor allem darum, Licht, Wasser und Musik so zu vereinen, dass ein harmonisches Gesamtkunstwerk entsteht. Dieses wiederum soll entspannen. Grundlage ist natürlich ein Solebad, damit man frei im Wasser schweben kann. Ein perfekt installiertes weiterlesen »
Aura Soma bedeutet soviel wie “Lufthauchkörper”. Der Begriff stammt aus dem griechischen und bezeichnet die wohl populärste Heilungsart des umstrittenen Aura-Healing.
Gleichzeitig ist “Aura Soma” eine eingetragene Marke, die besonders in der esoterischen Szene bekannt ist und nicht nur die passenden Öle für die “Therapie”, sondern auch kosmetische Produkte und Bücher vertreibt.
Erfunden wurde das Verfahren von Vicky Wall (1918-1991), einer blinden Engländerin, die sich nach eigenen Angaben von einer höheren Macht zur spirituellen Weiterentwicklung ihrer eigentlich kosmetischen Präparate berufen fühlte. Nach ihrem Tot übernahmen zwei ihrer Mitarbeiter die Vermarktung.
Doch worum geht es denn nun eigentlich? weiterlesen »
Heutzutage gibt es Berufe, über die Oma noch den Kopf geschüttelt und mit den Worten “Du musst was Vernünftiges lernen!” quittiert hätte. Feng Shui Berater gehört möglicherweise dazu.
Damit will ich nicht sagen, dass dieser Beruf unnütz ist, er basiert meistens nur mehr auf typisch westlichen Entwicklungen, die ihre Fühler nicht selten auch in die Esoterik und die New Age-Bewegung ausstrecken. Dennoch lässt sich feststellen, Feng Shui hat schon längst Einzug gehalten, in die Wohnzimmer und Gärten der Nation.
Die alte taoistische Lehre von der Harmonie zwischen Mensch und Umgebung umfasst ein ganzes System von Lehren über das “Qi”, die unsichtbare Energie, die uns und die Dinge um uns herum immer und überall umgibt. In diesem Zusammenhang begegnen uns Begriffe wie “Fünf Elemente Lehre” und die Lehre von Yin und Yang. Praktiziert wird und wurde Feng Shui, das übersetzt “Wind und Wasser” heißt, vor allem in weiterlesen »
Kein Scherz: Es gibt Wellness-Angebote für den Mann, die unter dem Motto “Bier macht schön” laufen.
Für alle Damen, die jetzt die Augen rollen und an alle Männer, die sich gerade bestätigt fühlen: Es geht bei Bier-Wellness nicht darum, möglichst viel des Gebräus zu trinken, die Pflege geschieht dann doch äußerlich: Ein Hopfenbad soll die gestresste Männerhaut mittels verschiedener Ölzusätze pflegen und den Geist entspannen.
Doch warum ist Hopfen so gesund? weiterlesen »
Kapalabhati, die Feueratmung, ist eine Atemtechnik aus dem Hatha Yoga. Die Übung gehört zu den sechs wichtigsten Kriyas (Sanskrit: “Handlung, Tat”, Übungen zur Reinigung des Körpers) und ist schon in der wohl ältesten Schrift zum Hatha Yoga, der “Hatha Yoga Pradipika” verzeichnet.
Meistens wird Kapalabhati im Sitzen ausgeführt, entweder im Lotussitz oder in der so genannten Heldenstellung (auf den Unterschenkeln sitzend). Auch wenn sie zunächst einfach aussieht, die Feueratmung ist sehr anstrengend und für Ungeübte ungewohnt. Nach einem tiefem Atemzug durch die Nase wird die Luft durch den halb geöffneten Mund stoßweise ausgeatmet. Während der Ausatmung ist es wichtig, den Bauch kurz einzuziehen. Die Übung wird zwischen 20 und 100 Male wiederholt. Anfänger werden kaum mehr als 20 oder 30 richtig durchgeführte Atemzüge schaffen, die Übung hat es wirklich in sich, fordert die weiterlesen »
Die “Fünf Tibeter” sollen nach Meinung Praktizierender jeden Tag durchgeführt werden, damit die typischen Wirkungen sich entfalten. Doch was steckt hinter den fünf Übungen und wo kommen sie her?
Wer jetzt eine östliche Heilslehre erwartet, wird sicher enttäuscht. Die “Fünf Tibeter” stammen aus einem Roman, der angeblich am Ende der 30-er Jahre in den USA erschienen ist. Leider lässt sich die ominöse Erstauflage nicht finden und auch der wirkliche Autor ist nicht einhunderprozentig bekannt. Bis heute konnte man das Buch nur anhand einer Neuauflage von 1985 ausfindig machen.
In dem Buch werden die “Fünf Tibeter” als eine Technik vorgestellt, die angeblich seit weiterlesen »
Dass Massagen bei richtiger Durchführung herrlich entspannen, ist allgemein bekannt. Dennoch habe ich mich gefragt, was da genau im Körper passiert.
Zunächst einmal muss man natürlich anmerken, dass es bei der Vielfalt der Massageformen natürlich unmöglich ist, alle Effekte aufzulisten. Denn je nachdem, welche Zusatzstoffe verwendet werden (z.B. bei der Schokoloadenmassage) kann auch die Wirkung verändert sein. Ganz zu schweigen von den verschiedenen bekannten Massagetechniken (Zupfen, Kneten, Streichen, Klopfen…).
Geht man aber mal von einer klassischen Massage aus, auf deren Basis ja viele Varianten letztlich gegründet sind , kann man doch einige grundsätzliche Wirkungen feststellen.
Im medizinischen Bereich kann eine Massage somit weiterlesen »
Aura-Healing, das vor kurzem hier vorgestellt wurde, verspricht einen “Allround-Schutz” durch Auflegen der Hände an den Chakren.
Chakren sind die Energiepunkte im Körper, deren Existenz genauso strittig ist wie die der Aura. Das Ziel dieser Technik ist, kosmische Energie durch den Heiler in den “Patienten” strömen zu lassen. Darüber hinaus werden auch Bach-Blüten zur Therapie eingesetzt. Eine weitere Praktik ist die Massage der Chakren, eventuell unter Zuhilfenahme von Kristallen und Steinen.
Der Begriff “Chakra” stammt ursprünglich aus dem Sanskrit und bezeichnet die Energiezentren des Körpers. Der Glaube an Chakren findet sich auch in der Chinesischen Medizin, im Yoga und in den Religionen Hinduismus und Buddhismus. Anders als beim Aura-Healing weiterlesen »